Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Thommy206 » Montag 23. April 2012, 19:13

Hallo zusammen.
Hier mal eine lose Auflistung der "Arbeitsgeräte" der MSR, besonders auch der MSR des Projektes 89.2 UR.
Los geht es mit dem:

Elektrodenfernräumgerät FRG-3-E

MSR FRG-3-E.jpg


Anleitung A 250/1/613 – Beschreibung und Nutzung vom 01.08.1974
STCVMCRD (Stellvertreter des Chefs der Volksmarine und Chef der rückwärtigen Dienste)
Rostock, 04.01.1974

Das Elektrodenfernräumgerät FRG-3-E wird als Einschiffsgerät gegen Fernzündungsminen eingesetzt, die auf magnetische Felder, deren zeitliche Änderung und elektrische Felder ansprechen.
Es kann eingesetzt werden:
- zur Aufklärungsminensuche
- zum Räumen von Magnet- und Induktionsminen
- zum Räumgeleitfahren

TTD des Elektrodenfernräumgerätes FRG-3-E:
Einsatz bis Seestärke 5
Schleppbreite bis 120 m
Räumgeschwindigkeiten von 6kn bis max. 12kn
Mindestwassertiefe: 15 m
Schlepptiefe: 5 m
Stromstärke bis 500 A
Max. Ruderlage 10° bei Geschwindigkeiten von 6kn bis 12kn
2,0 Mp bis max. 3,5 Mp Zug pro Stellseite bei 6kn bis max. 12kn
0,5 Mp bis max. 1,0 Mp Zug der Schleppleine bei 6kn bis max. 12kn
Masse:
- des Kabels: 625kg
- der Elektrode 60m: 96kg
- der Elektrode 40m: 64kg
- der Trageboje „RL“: 51kg
- des Scherdrachens „RA“: 65kg
Gesamtmasse: 2550kg


- Aufbau und Beschreibung der Geräteteile –

Das Kabel für FRG-3-E besteht aus einer besonders starken Gummischlauchleitung, Werkstandard KWO-S 425.14, mit einem Querschnitt von 240mm
und einer Länge von 250m. Der Leiterwiderstand für 250m bei 20°C beträgt 0,02 Ohm.
Auf das Kabel sind 5m und 55m von der Schraubverbindung entfernt Doppelzuglegel aufgesetzt.
Sie dienen der Entlastung der Kabel und übertragen die durch den Scherdrachen „RA“ auftretenden Zugkräfte.
Die Elektroden gewährleisten den Übergang des Stromflusses vom Kupferleiter zum elektrolyten Salzwasser und schließen den Stromkreis durch das Wasser.
Entsprechend dem unterschiedlichen Salzgehalt des Wassers werden entweder 60m- oder 40m-Elektroden mit einem Querschnitt von 185mm eingesetzt.
20m vor dem Ende der Elektroden ist eine Schelle zum Anschäkeln der Trageboje „RL“ angebracht.
Die Trageboje ist ein GFP-Schwimmkörper, ausgeschämt mit Polyurethanschaum. Sie trägt den Scherdrachen und kennzeichnet die Scherbreite
des Gerätes. Sie ist auf Grund ihrer Struktur unsinkbar. Zum Transport dienen zwei Handgriffe, hinter dem vorderen sitzt die Halterung für den Flaggstock,
die Bojenleuchte bzw. der Radarreflektor.
Der Scherdrachen „RA“ ist aus Aluminium und hat ein verstellbares Schleppgestänge. Er spreizt durch seitliches Scheren bei Fahrt das Gerät.
Am Unterteil der Scherfläche ist auf der Innenseite ein Trimmgewicht zur Vertikalstabilisierung verschraubt.
Das verstellbare Schleppgestänge ist mit Bolzen an den Schleppaugen der Scherfläche befestigt und verbindet den Scherdrachen mit dem Geräteteil.
An der Innenseite der Scherfläche ist mit einem Winkel von 22,5° zur Längsachse ein Tiefenblech angeschweißt, welches mit dem Tiefenruder die Tiefensteuerung des Drachens gewährleistet.
Halbrunde Einfräsungen ermöglichen das Einfließen des Weichlotes und damit das Verlöten von Schraubverbindung, Kabel und Elektrode.
In die Schraubverbindung sind auf der Kabelseite zwei Rillen eingedreht, die zur besseren Haftung der Aufvulkanisierung zwischen Kabel und Schraubverbindung dienen, wodurch das Eindringen von Wasser verhindert werden soll.

MSR Scherdrachen techn..jpg
MSR Trageboje “RL” techn..jpg

MSR Heckansicht.jpg
MSR Scherdrachen zu Wasser.jpg
MSR Trageboje “RL”.jpg

MSR Schneidgreifer und Räumgerät.jpg
MSR Zugmesser.jpg
MSR Leinenklemme.jpg


Quellen:
Anleitung A 250/1/613
Elektrodenfernräumgerät FRG-3-E
vom 01.08.1974 / STCVMCRD
Armeerundschau Heft 6/1980, S.36-42
Militärverlag der DDR, Berlin
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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Thommy206 » Donnerstag 24. Mai 2012, 13:44

Minensuchgerät 1-S/Sp

Das Minensuchgerät 1-S/Sp kann als Einschiffsgerät gegen Ankertauminen und Sperrschutzmittel mit Minenankertau und Kettenvorläufen verwendet werden.
Als Kontakträumgerät kann es von allen Wasserfahrzeugen gefahren werden, die eine Schleppgeschwindigkeit Vs = 8 kn bei 2,5Mp Zugbelastung erreichen
und zum Ausbringen bzw. Einholen über das Heck Hebezeuge mit einer tragkraft von = 0,35 Mp und eine Leinenwinde mit einer Mindestzugkraft
von 1,0 Mp besitzen.
Es ist in den Varianten 1-S (Schneidgreifer) und 1-Sp (Sprenggreifer) zur Aufklärungssuche, zum Lichten von Minensperren, zum Räumgeleitfahren und
zur Bestimmung der Grenzen von Minensperren einsetzbar.

TTD des Gerätes:
Suchtiefe min. 10 m
Suchtiefe max. 50 m
Suchgeschwindigkeit(en):
- MSG 1-S min. 8 kn bei 10 m Suchtiefe
max. 16 kn bei 10-30 m Suchtiefe
max. 12 kn bei 40-50 m Suchtiefe
- MSG 1-Sp min. 8 kn
max. 12 kn bei 10-50 m Suchtiefe



Funktionsweise
:
Das MSG 1-S/Sp wird schiffsseitig mittels Tiefendrachen (2) und Drachenleine (10) und achtern mittels eingestellter Scherboje (1) so auf Räumbreite und –tiefe gebracht, dass eine Räumebene entsteht.
Wird durch das gespreizte Räumstell (21) eine Ankertaumine erfasst, gleitet diese bis zum nächsten im Räumstell angeordneten Greifer und das Minengefäß (17) wird vom Anker (15) getrennt.
Das vom Anker getrennte Minengefäß taucht an der Oberfläche auf und kann vernichtet werden. Durch die Scherboje wird gewährleistet, daß bei unterschiedlichen Suchgeschwindigkeiten und bei im Räumstell auftretenden äußeren Störungen die eingestellte Räumtiefe eingehalten wird.

MSG 1-S.jpg
Drachenleine.jpg
Räumstell.jpg

Schneidgreifer.jpg
Sprenggreifer.jpg
Tiefendrachen.jpg

Scherboje.jpg
Scherboje explosiv.jpg
Scherboje Heckansicht.jpg

Zubehör 1.jpg


Quelle:
Anleitung A 250/1/601
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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Hai433 » Donnerstag 24. Mai 2012, 22:09

:ahoi: sehr interessanter Beitrag



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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Thommy206 » Montag 11. Juni 2012, 16:57

Minensuchgerät 2-S/Sp

Das Minensuchgeräte 2-S/Sp kann als Einschiffsgerät gegen Kontaktminen und Sperrschutzmittel mit Minenankertau und Kettenläufen eingesetzt werden.
Das Gerät ist in folgenden Varianten ein- bzw. doppelseitig einsetzbar:

- In der Schneidgreifervariante als MSG 2-S
- In der Sprenggreifervariante als MSG 2-Sp
und kann von allen Räumfahrzeugen mit einer Schleppgeschwindigkeit von Vs = >8 kn bei 2 Mp Zugbelastung gefahren werden.

Taktisch-technische Daten:
Schneidgreifervariante bis See 5
Sprenggreifervariante bis See 3

Räumbreite bei doppelseitigem Gerät min. 100 m bei 12 kn bis max. 140 m
Räumgeschwindigkeit: min. 8 kn bis max. 12 kn
Mindestwassertiefe: + 10 m
Maximale Ruderlage: -10° bei einer Geschwindigkeit von 8-10 kn
Räummittel je Stellseite als MSG 2-S = 6 Flügelschneidgreifer im Stell und 1 Flügelschneidgreifer am Scherdrachen
Als MSG 2-Sp = 6 Flügelsprenggreifer im Stell und 1 Flügelsprenggreifer am Scherdrachen
Räumtiefe: 4-18 m bei Schwimmerstanderlängen von 5 bis 30 m
Zug pro Stellseite: min. 0,8 Mp bei 8 kn Geschwindigkeit
max. 1,7 Mp bei 12 kn Geschwindigkeit
Masse: des Flügelschneidgreifers „S“ beträgt 5 kg
des Flügelsprenggreifers „F“ beträgt 9,5 kg
Die Gesamtmasse des Gerätes beträgt 1.775 kg


MSG 2-S.jpg
MSG 2-Sp.jpg

Schneidgreifer “S”.jpg
Flügelsprenggreifer “F”.jpg


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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Thommy206 » Montag 11. Juni 2012, 20:28

Flügelsprenggreifer „F“

Der Flügelsprenggreifer „F“ dient zum Sprengen von starken Ankertauen und Kettenvorläufern.

Technisch-taktische Daten:
Min. Wassertiefe: 3m
Max. Wassertiefe: 75m
Min. Räumgeschwindigkeit: 8kn, max. 12kn
Sprengladung: 125g Trotyl-Nitropenta
Gesamtmasse: 9,5 kg


Der Flügelsprenggreifer besteht aus dem Greifergestell und dem Sprenggreifer.
Der Sprenggreifer besteht aus:
- Dem Ladungskopf mit Schaft
- Der Schlagbolzeneinrichtung
- Der Wasserdrucksicherung
- Der Führungsbuchse mit Membrandose
- Und den Sicherungen

Das Greifergestell nimmt den Greiferkopf auf und stabilisiert ihn in der Arbeitslage. Er wird mit seinen beiden Schlepphaken zugbelastet in das Räumgestell eingesetzt. Das Trageteil ist so ausgeführt, dass nach erfolgter Detonation keine Trennung der Räumleinen erfolgt und nachfolgende Minenankertaue über das Tragegestell zum nächsten Sprenggreifer gleiten können.
Die Wasserdrucksicherung verhindert, dass beim zufälligen Eindrücken des Topfes an Bord eine Detonation ausgelöst werden kann und gibt deshalb den Schlagbolzen erst in einer Wassertiefe von 2-3 m frei.
Die Schlagbolzeneinrichtung dient zum Auslösen der Zündung und besteht aus dem Schlagbolzen und der –feder.
Die zusätzlichen Sicherungen sollen eine unfallsichere Handhabung des Sprenggreifers gewährleisten und verhindern ein unbeabsichtigtes Auslösen des Sprenggreifers.
Flügelsprenggreifer sind mit größter Sorgfalt und nur von ausgebildetem Sperrpersonal zu handhaben. Jede Unterlassung bei den notwendigen Sicht- und Druckprüfungen kann zu Unfällen führen.

Flügelsprenggreifer “F” Kopf.jpg
Flügelsprenggreiferkopf explosiv.jpg


Quelle:
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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon Phobos » Donnerstag 21. Juni 2012, 09:34

Klasse, Thommy206...
So etwas habe ich nicht mehr und da kommen jede Menge Erinnerungen...
Mach weiter ( Suchtfaktor beachten!!!) :ahoi:



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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon guenter » Sonntag 16. Dezember 2012, 19:01

Möchte mich heute wieder mal an die Sperrgasten wenden. Bei der Rubrik zu den Modellen ist auch meine " Schwalbe " zu sehen. Nach dem mir beim Bau des Modells vom Forum schon viel an Informationen zu kam, möchte ich heute wieder eine Anfrage stellen. Welche Größe hatte das Hohlstabfernräumgerät für die RPi ? War es das HFRG 13m oder ein anderes ? Wenn, kann mir einer evtl. das Aussehen des Gerätes, evtl. Fotos oder Zeichnungen zukommen lassen. Wir haben nämlich bei unseren Schiffmodelltreffen darüber gesprochen, ob man so etwas auch modellmäßig darstelen kann. Ich habe dies mit einem Flaschenkorken mal nachgestellt, was mich aber nicht so recht befriedigt. Also muß im Modellmaßstab 1:25 noch ein solches Gerät gebaut werden, um so etwas detailgetreu darzustellen.
Vielen Dank im voraus
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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

[8 / 19]

Beitragvon Thommy206 » Sonntag 16. Dezember 2012, 21:37

guenter hat geschrieben:...Möchte mich heute wieder mal an die Sperrgasten wenden. Bei der Rubrik zu den Modellen ist auch meine " Schwalbe " zu sehen.
Nach dem mir beim Bau des Modells vom Forum schon viel an Informationen zu kam, möchte ich heute wieder eine Anfrage stellen.
Welche Größe hatte das Hohlstabfernräumgerät für die RPi ? War es das HFRG 13m oder ein anderes ? Wenn, kann mir einer evtl. das Aussehen des Gerätes, evtl. Fotos oder Zeichnungen zukommen lassen....


Moin @guenter. Ich bin zwar kein Sperrgast, aber Dir könnte vielleicht geholfen werden - und zwar von (fast) allerhöchster Stelle, dem damaligen Chef RD, KA Scheffler.
Der setzte am 01.10.1974 eben diese Anleitung in Kraft und damit sollte es möglich sein, Deinem HFG ein "Gesicht" zu verleihen. Ob nun HFG-13 oder HFG-24, der Aufbau beider Geräte war gleich und unterschied sich nur durch die Länge der Hohlstäbe.

DV HFG 13 und 24.jpg


Wenn Du dann so nett wärest, mir Deine Adresse zu schicken, sollte es vielleicht vor dem Jahreswechsel noch möglich sein, Dich in den Besitz dieser Kopien zu bringen.
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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

[9 / 19]

Beitragvon epilog » Sonntag 16. Dezember 2012, 23:07

... egal, was Herr Scheffler da schreibt. Als Zeitzeuge weiß ich, dass wir mit den Elbeschleppern die HFG-13 an RPi und später auch an MSR-kurz übergeben haben. Die HFG-24 wurden an die MLR und später auch an MSR-lang durch uns übergeben.



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Re: Arbeitsgerät(e) der MSR-Schiffe

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Beitragvon STOKER » Dienstag 29. Oktober 2013, 17:48

Projekt 190.jpg
Hallo ihr Sperries,

dies hätte euch erwartet. das Bild zeigt das Minenjagdgerät "Projekt 190". Es sollte auf dem Minenjagdboot eingesetzt werden-dem Nachfolger der 89.2 Serie.
Erprobt wurde es auf den Schiffen 602 "WERDAU"(V815) und dem 89.222 "WOLGAST"(V811).
Im Frühjahr 1990 wurde das Projekt abgebrochen.
Ich war zumindest bei der Erprobung dabei. Bild zeigt das Ablassen von der V815. Auf der V811 wurde dazu ein spezieller A-Mast installiert.

Tschö STOKER
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