was wäre wenn...??

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Beitragvon peenemolli » Mittwoch 3. Oktober 2018, 09:49

Ich sehe mich noch ganz deutlich vor der Musterungskommission stehe, als mich der Oberlt. fragte, "Haben sie sich schon mal mit einer längeren Dienstzeit befasst ? ". Na klar, hatte ich. Seit ich meinen Onkel in Uniform gesehen hatte, war mir klar, "... du gehst zur Volksmarine..!". Also bejate ich seine Frage und äußerte meinen Wunsch. Es begann ein hin und her und nach einer geschätzten Ewigkeit habe ich mich dann wirklich getraut zu sagen "... ich diene NUR wenn ich zur VM gezogen werde "!. Ich habe es auch durchgesetzt, dass die Verpflichtung mit dem Satz endete "...- Verpflichtung nur für VM - !"! 10 Monate später fand ich mich in Parow wieder und begann mit vielen Anderen die Ausbildung, die ich mit der Laufbahn "E-Nautiker" abschloss. Dann ging es ab nach Peenemünde und nachdem ich kurze "Gastrollen" auf einem Sowj. U-Jäger und RPi gegeben hatte, fand ich mich dann auf "R-11" wieder. R-11 wurde dann auch für die nächsten 2,5 Jahre mein Zuhause. Wir wurden eine eingeschworene Truppe und auch die jeweils Neuen wurden sofort integriert. Wir hatten die vielseitigsten Aufgaben zu fahren. Vom Regattawendeschiff über Hilfeleistungen bis hin zu unserer Hauptaufgabe, Begleitung von gegnerischen Schiffen. Dadurch waren wir sehr oft ganz nahe am Gegner (!) und so langsam kamen mir Gedanken, die ich am Anfang meiner Dienstzeit nicht hatte. Meine Dienstzeit lag in einer politsch sehr unruhigen und gefährlichen Zeit (Israelkrise - Prager Frühling - usw.). Der Ton wurde, auf beiden Seiten, immer aggressiver und bedrohlicher. Wir wurden im Politunterricht auf eine mögliche Konfrontation mit dem Gegner vorbereitet und ich muss heute noch staunen, wie geschickt der Politoffi. dabei vorging. Die Frage, die ich mir in dieser Zeit immer öffter stellte, wie würde ich mich verhalten, was würde ich tun im Ernstfall. Diese Frage möchte ich nun an euch stellen .....was wäre wenn !!!! Einen schönen Feiertag Peenemolli



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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon randberliner » Mittwoch 3. Oktober 2018, 12:27

Hallo Peenemolli,

ich glaube, daß die Frage "Was wäre wenn" nicht so leicht zu beantworten ist.
Denn die Verkündigung des Verteidigungsfalles oder Kriegszustandes beinhaltet ja völlig neue gesetzliche Gegebenheiten für einen Armeeangehörigen.
Meiner Meinung wäre es klar, daß man einem strikten Befehlsregime unterstanden hätte.
Ausreden hätte es nicht mehr gegeben. Nicht mitmachen wollen wäre Fahnenflucht, und im Kriegsfall hart geahndet worden.
Wir hätten als Wohl oder Übel unsere Pflicht tun müssen.
In der damaligen Lage der DDR an vorderster Front hätte das wohl unsere Vernichtung in kürzester Zeit bedeutet.
Also, wollen wir dankbar sein, daß trotz allem Säbelgerassel letztlich auf beiden Seiten die Vernuft gesiegt hat.
Das war wohl auch der Einsicht geschuldet, daß es einen "Sieger" nicht gegeben hätte.

mit friedliche Grüßen
randberliner
Mai 1965 bis Juni 1965 Grundausbildung in Wolgast
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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Oberbootsmann » Donnerstag 4. Oktober 2018, 10:58

Hallo Randberliner,
Deine Antwort "was wäre wenn" ist wirklich nicht so leicht zu beantworten. "Trotz Säbelgerassel auf beiden Seiten, hat die Vernunft gesiegt".
Ähnlich, wie Peenemolli berichtete, erging es mir. Mir war klar, ich gehe zur VM. Parow, danach zur Landung in Peenemünde. Nach kurzer Zeit als Signalmaat war ich Bootsmann auf einer Robbe, danach auf einem Landungsschiff Proj. 108. Als meine Dienstzeit endete war ich zufrieden, dass ich mir die Frage, "was würde ich im Ernstfall tun", nicht mehr stellen brauchte.
In Folge habe ich nun bei den verschiedensten Marineveranstaltungen Kameraden der damaligen gegnerischen Seite kennengelernt. Ich war vor einigen Wochen in Parow, an dem Ort wo mein Marineleben begann. Auch hier war ich positiv überrascht, obwohl ich mich als ehemaliger Angehöriger der VM zu erkennen gab.
Ich bin mir sicher, dass es immer noch Leute gibt die mit dem Säbelgerassel nicht aufhören. Also wollen wir danbar sein, wenn diese Leute mit dem Gerassel endlich aufhören. Es könnte so schön sein.
MfG Oberbootsmann



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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Hummsel » Samstag 6. Oktober 2018, 21:58

Die Beiträge der drei Vorgänger kann ich nur bestätigen ,so erging es den meisten von uns bzw die Meinung war fast überall die gleiche.Wir fahrende Einheiten waren ja außschlieslich freiwillig und gewollt bei der VM und ich bin der Meinung das der überwiegende Teil von uns wusste auf was er sich eingelassen hat,auf alle Fälle nicht auf "Vergnügungsschifffahrt".Wie schon erwähnt ,die Vernunft auf beiden Seiten hat uns vor anderen Erfahrungen bewahrt. Ich durfte das Säbelrasseln als Fernfahrer im Grenzüberschreitenten Verkehr noch einige Jahre,wenn auch immer öfter Kopfschüttelnd ,miterleben
Grüße Hummsel



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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Steffen » Sonntag 7. Oktober 2018, 11:37

Aber das " Säbelrasseln " hat nicht aufgehört, sondern es verschärft sich wieder.

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... hland.html



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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Kulle » Sonntag 7. Oktober 2018, 11:44

Oberbootsmann hat geschrieben:In Folge habe ich nun bei den verschiedensten Marineveranstaltungen Kameraden der damaligen gegnerischen Seite kennengelernt.


Hallo "Oberbootsmann",
was willst Du uns damit sagen :nocheck: ?
Hätte der damalige "Gegner" (Bundeswehrangehörige) im E-Fall etwa auf uns Rücksicht genommen?

Ich glaube "randberliner" hat alles richtig erklärt, d.h. ohne wenn und aber, hätten wir uns im E-Fall lt. Fahneneid so verhalten müssen.
Zum Glück können wir sagen, dass es für unsere Generation zu keiner kriegerischen Auseinandersetzung kam.
Gruß Lutz
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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Eddy » Montag 15. Oktober 2018, 15:36

peenemolli hat geschrieben:.... Meine Dienstzeit lag in einer politsch sehr unruhigen und gefährlichen Zeit (Israelkrise - Prager Frühling - usw.). Der Ton wurde, auf beiden Seiten, immer aggressiver und bedrohlicher. Wir wurden im Politunterricht auf eine mögliche Konfrontation mit dem Gegner vorbereitet und ich muss heute noch staunen, wie geschickt der Politoffi. dabei vorging. Die Frage, die ich mir in dieser Zeit immer öffter stellte, wie würde ich mich verhalten, was würde ich tun im Ernstfall. .....

Hallo penemolli und alle Anderen,
diese beschriebene Zeit ist erst einmal ausschlaggebend gewesen. Der Kalte Krieg tobte auf seinem Höhepunkt in den 1960er bis Mitte der 1970er Jahre. Jede Seite versuchte der anderen überlegen zu sein und dafür wurde an nichts gespart. Beide Seiten, die NATO und auch der Warschauer Vertrag benutzen jede Möglichkeit militärische Überlegenheit zu demonstrieren, dazu dienten auch solche Dinge wie der "Wettbewerb" um das Weltall. Die politische Lage in Europa war ständig angeheizt und das "Feuer" ging nie aus.
"was, wäre, wenn" - fest stand und steht, wir wären die vorderste Frontlinie gewesen, hätten mit unserer Technik die erste Welle gebildet und wären sicher geopfert wurden. Die PSKF sowie die BRF wären weit hinter uns gekommen. Man hat uns damals bei den Schnellbooten gesagt, dass wir mit 80% Verlust im Ernstfall rechen müssen und das nur in der ersten Welle. Ziel und Aufgabe wäre die Freiräumung der Ostseezugänge gewesen, damit die nachfolgenden Einheiten der PSKF und BRF fast freie Fahrt hätten. Alle unsere Stützpunkte wären im E-Fall völlig bedeutungslos geworden, da diese zum Ziel Nummer 1 gehörten. Da in der Ostsee eh nicht viel Platz gewesen wäre oder ist, hätte es in der Mecklenburger und Kieler Bucht eine Menge Wracks an Kriegsgerät gegeben. Mit diesem Wissen war es natürlich nicht leicht die freiwillige Dienstzeit zu absolvieren aber jeder von uns wusste genau, mein Schiff / Boot ist so stark wie seine Besatzung und jede Besatzung ist so stark wie sein schwächsten Mitglied. Keiner wollte das schwächste Glied sein als lief die Ausbildung und Aneignung von Fähigkeiten als eine Art Selbsterziehung. Jeder nicht angekündigte Alarm konnte ein Zeichen vom E-Fall sein und so lebten alle Aktiven mit diesem Wissen. Nun hätte es wohl keinen Befehl für ein Einzelschiff / -boot gegeben sondern immer nur für die Verbände bzw. Schiff-Schlag-Gruppen (SSG). Dieser Plan der Entfaltung war so gestaffelt, dass die bestmöglichen Ergebnisse erreichbar gewesen wären. Da der Volksmarine Fliegerkräfte fehlten wurden die Küstenraketen eingeführt und damit wurde wieder eine Lücke im Gürtel geschlossen. Ich bin überzeugt, dass die Zeit zum Nachdenken "was, wird, wenn" garnicht zur Verfügung gestanden hätte. Jeder, sicher hätte es auch einige wenige Ausnahmen gegeben, hätte seine Aufgabe an Bord bedingungslos erfüllt, davon bin ich überzeugt. Als 1990 im Juni zwei Schnellboote der Bundesmarine im Stützpunkt Dranske einliefen und ich den Befehl bekam die Besatzungen bei einem Kegelabend in Dranske zu betreuen, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Andere Uniformen, andere Umgangssprache aber eben Seemänner wie wir.
Auch die Bundesmarine wäre die erste Welle gewesen und die Deutschen hätten sich für ihre großen "Brüder" gegenseitig aufgerieben. Das ist der einfache Nenner, denn ich dabei sehe. Das Territorium Deutschland wäre Schlachtfeld mit hohem Zerstörungsfaktor geworden.
Wenn heute alle auf Russland als "Kriegstreiber" schimpfen, hat der Amerikaner sein Ziel erreicht. Nun eins muss man dabei genau beachten, der Russe hat noch nie einen internationalen Konflikt in Form eines Krieges angefangen. Der Amerikaner ist der Weltgendarm und stänkert überall herum, weil die Waffenhersteller Geld verdienen wollen. Der Kalte Krieg hat eine neue Form angenommen nur die Beteiligten sind andere, sonst sind wir wieder auf dem besten Weg dazu, zu überlegen, was, wäre. wenn.
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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Kulle » Montag 15. Oktober 2018, 17:26

Eddy hat geschrieben: ...Ich bin überzeugt, dass die Zeit zum Nachdenken "was, wird, wenn" garnicht zur Verfügung gestanden hätte. Jeder, sicher hätte es auch einige wenige Ausnahmen gegeben, hätte seine Aufgabe an Bord bedingungslos erfüllt, davon bin ich überzeugt. Als 1990 im Juni zwei Schnellboote der Bundesmarine im Stützpunkt Dranske einliefen und ich den Befehl bekam die Besatzungen bei einem Kegelabend in Dranske zu betreuen, hatte ich sehr gemischte Gefühle. Andere Uniformen, andere Umgangssprache aber eben Seemänner wie wir.
Auch die Bundesmarine wäre die erste Welle gewesen und die Deutschen hätten sich für ihre großen "Brüder" gegenseitig aufgerieben. Das ist der einfache Nenner, denn ich dabei sehe. Das Territorium Deutschland wäre Schlachtfeld mit hohem Zerstörungsfaktor geworden.
Wenn heute alle auf Russland als "Kriegstreiber" schimpfen, hat der Amerikaner sein Ziel erreicht. Nun eins muss man dabei genau beachten, der Russe hat noch nie einen internationalen Konflikt in Form eines Krieges angefangen. Der Amerikaner ist der Weltgendarm und stänkert überall herum, weil die Waffenhersteller Geld verdienen wollen. Der Kalte Krieg hat eine neue Form angenommen nur die Beteiligten sind andere, sonst sind wir wieder auf dem besten Weg dazu, zu überlegen, was, wäre. wenn.


Hallo Eddy,
Deine Meinung ist meine Meinung,
und anders oder besser hätte man die Frage: "was wäre wenn...?" nicht beantworten können!
-DANKE-
Gruß Lutz
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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon Zylinder » Dienstag 16. Oktober 2018, 08:47

Hallo Eddy,
Du stehst mit Deiner Meinung zu diesem Thema nicht allein da,denn Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Der Ami schürt schon lange das Feuer gegen Russland und erpresst somit u.A. auch uns als BRD,die Russen zu meiden. Das ist Taktik und Strategie.



Gruß von Günter-Zylinder



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Re: was wäre wenn...??

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Beitragvon peenemolli » Dienstag 16. Oktober 2018, 11:54

Hallo Eddy , dein Beitrag trägt umfassend zur Beantwortung meiner Frage "..was-wäre-wenn " bei und ich stehe voll dahinter ! Doch als was würdest du denn den Einmarsch der Sowjets in Afganistan bezeichnen ? Gruß allen Kameraden von Peenemolli



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