Lexikon der VM-Foren mit Akronymen - Aufklärung über angewandte Begrifflichkeiten

Den gewünschten Buchstaben oben auswählen!   -   Wenn du einen neuen Begriff fürs Lexikon hast, melde dich per Kontaktformular.   -   Momentan sind 307 Einträge vorhanden.

alle Begriffe

» 1.Geige
Ausgangsuniform
Nach oben

» 2.Geige
Dienstuniform
Nach oben

» AGF
Altgefahrener, Seemann, der nicht mehr zur See fährt
Nach oben

» Aal
Torpedo
Unterwasserwaffe mit eigenem Antrieb und einer Sprengladung
Nach oben

» Achterlast
Vorratsraum an Bord achtern
Nach oben

» Achterpiek
kleiner Stauraum im Heck des Schiffes
Nach oben

» Ahming
Tiefgangsmarke an Schiffen
die Ahming (Plural Ahminge, aber auch Ahmings) ist die Tiefgangskennzeichnung an Schiffen die sich immer beiderseits am Bug und am Heck befinden und am Schiffskörper aufgeschweißt sind. Bei größeren Schiffen gibt es zusätzlich jeweils mittschiffs eine Ahming. Wird die metrische Darstellung verwendet, sind Dezimeter (dm) angegeben und es werden arabische Zahlen verwendet. Wird das zöllige System verwendet sind die Angaben in Fuß, engl.: feet (ft) aufgebracht und es werden römische Zahlen verwendet.
Nach oben

» Akronym
Initialwort
in den Beiträgen werden Akronyme auffällig dargestellt und beim Überfahren mit der Maus wird der Begriff kurz erklärt
Nach oben

» Alte, der
Kommandant
umgangssprachlich wurde der Kommandant oft so genannt
Nach oben

» Anbaden
Badesaisoneröffnung am 1.Mai
EK-Bewegung am 1.Mai wurde die Anbaden-Saison eröffnet und junge Matrosen oder Maate gebeten über Bord zu springen, wer nicht wollte musste ;o)
Nach oben

» Anker
Vorrichtung mit der ein Schiff auf See durch festhaken im Grund auf einer bestimmten Position ortsfest gemacht werden kann
Bekannt sind von den maritimen Effekten her für die Küstenlaufbahn der klare Anker und für die seemännische Laufbahn der unklare Anker. Der Küstenlaufbahnanker ist nicht klar im Sinne von ankerbereit, sondern weil klar und ohne Beiwerk zu erkennen. Unklar für ein Ankermanöver sind beide, der eine z.B. vor dem Eigangsportal zum Flottillenstabsgebäude (nicht im seemännischen Gebrauch (klar - weil frei von allem Zubehör), der andere mit der dargestellten Leine, festgezurrt an Oberdeck, also noch immer in Gebrauch an Bord (unklar, weil [noch] nicht gebrauchsfertig für ein Ankermanöver).
Nach oben

» Apern drehen
Kartoffeln schälen
Nach oben

» Ari
Artillerie
Großkalibrige Geschütze, Gefechtsstation im Artillerie/Raketenabschnitt.
Nach oben

» Asche
umgangssprachlich für NVA
Nach oben

» Ataka
Kommando "Angriff" U-Jagd
Nach oben

» Atombrot
Konserviertes Brot aus der Dose
Nach oben

» Aufschießen
Zusammenlegen von Tauwerk, auch ein nixtuender Seemann
Nach oben

» Außenbordskamerad
Fisch (zum Mittagessen)
Nach oben

» BA-Kammer
Ausgabeort/Lager für Bekleidung und Ausrüstung
Nach oben

» BK/Dienste
Bootsmannskommando
Nach oben

» BM
Bundesmarine
Bezeicnung der Marine der Bundesrepublik Deutschland bis zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten, heute: Deutsche Marine (DM)
Nach oben

» BMS
Bootsmannsmaatenschnur
BMS diente als schmucke Befestigung für die Bootsmannsmaatenpfeife
Nach oben

» BRF
Baltische Rotbannerflotte, Teil der sowjetischen Marine
weitere Teilstreitkräfte der Sowjetischen Seekriegsflotte; Rotbanner-Nordflotte, Rotbanner-Pazifikflotte, Schwarzmeerflotte, Kaspische Flottille und Mittelmeer Eskadra
Nach oben

» BU
Berufsunteroffizier
10jährige Dienstlaufbahn
Nach oben

» Backbord
die linke Seite des Schiffes in Fahrtrichtung
die Bb.-Laterne (linke Posilampe) eines Schiffes ist rot
Nach oben

» Backen und Banken
Zum Essen kommen!
Backen = Tisch und Banken = Bank
Nach oben

» Backschafter
Tischdienst in der Messe
Nach oben

» Backskiste
meist unter einer Koje befindlicher Stauraum
Nach oben

» Barkasse
Verkehrsboot (V-Boot), auch Kleinschlepper
auch ovales Kombüsengefäß mit Henkel (hauptsächl. Verwendung beim Kartoffelschälen)
Nach oben

» Barkassenkutscher
die Barkassenbesatzungen der Hafenkommandos
Nach oben

» BdW
Bootsmann der Wache
Nach oben

» Bilgenkrebs
GA-V Zugehöriger (Mot.)
Nach oben

» Bootshaken
Stange mit Haken zum Abstoßen/Herausfischen
Nach oben

» Bordpäckchen blau
Arbeitsuniform
Nach oben

» Bordpäckchen weiss
Freizeituniform
Nach oben

» Bordschuhe
leichte Schuhe
Aus Segeltuch, verstärkt mit Lederkappen- und Sohlen.
Nach oben

» Bullauge
rundes Schiffsfenster, Bulleye
Nach oben

» Buma
gängige Kurzbezeichnung für Bundesmarine
Nach oben

» Bunkern
am häufigsten gebräuchlich für die Übernahme von Treib- und Schmierstoffen
auch für Übernahme anderer Gebrauchsmittel (Lebensmittel u.ä.)
Nach oben

» BÜ
Befehlsübermittlungsanlage
das Mikro dazu war aus braunem Kunststoff und leicht gebogen, daher umgangssprachlich auch Banane
Nach oben

» Bävo
Fellmütze (Bärenv...)
umgangssprachlich liebevoll Bärenvotze genannt
Nach oben

» C-Schlauch
Feuerwehrschlauch
gängigste Schlauchgröße für Feuerlöschanlagen, auch auf Booten und Schiffen
Nach oben

» Chemischer Dienst
Sonderausbildung für Matrosen und Maate
Nach oben

» Chinesendeck
50 Mann Deck
Unterkunft für Landungstruppen auf LSM Projekt 108.
Nach oben

» Cola-Bar
Gaststätte im Objekt
Alkoholische Getränke wurden nur an Offiziere, Gäste und Mannschaftsdienstgrade mit Landgangsschein ausgegeben, deshalb umgangssprachlich Cola-Bar
Nach oben

» DM
Deutsche Marine; auch Diensthabender Maschinist
Bezeichnung vor der deutschen Wiedervereinigung: Bundesmarine (siehe auch: BM)
Nach oben

» Dachs
erstes Diensthalbjahr
EK-Bewegung, dem Dachs war es untersagt Wörter mit "s" zu verwenden
Nach oben

» Dachsfarm
Flottenschule Parow
Flottenschule "Walter Steffens" Parow Ausbildungsstätte für Matrosen und Maate, heute Marinetechnikschule (MTS) der Deutschen Marine
Nach oben

» Dampfer
Bezeichnung für fast alle Schiffstypen der VM
Nach oben

» Davit
kleiner drehbarer Kran für Lasten oder Beiboote
Nach oben

» DdS
Diensthabender des Schiffes
Nach oben

» Deck
Wohnraum/Aufbauten/Boden
Wohnräume der Mannschaften, obere horizontale Abschluss des Schiffsrumpfs/Oberdeck, auch Aufbauten
Nach oben

» Dienstflagge
Heckflagge
Nach oben

» Dieselaffe
Kamerad vom GA V
Nach oben

» Dingi
kleines Beiboot
kleines Beiboot oder Rettungsboot, welches mittels Davit ausgebracht wird
Nach oben

» Doppeldecker
Zwei Winkel am Ärmel, Verpflichtungszeit BU 10 Jahre
Nach oben

» DuD
Diensthabender unter Deck
Nach oben

» Dunstkiepe
Stahlhelm, auch knitterfreies Käppi
Nach oben

» Dwars
querab (seitl. vom Schiff)
Nach oben

» E-Mixer
technische Laufbahn, Elektrik
Nach oben

» EK
Entlassungskanditat
EK-Bewegung, letztes Diensthalbjahr, Erkennungszeichen eine DK-Klammer in rot, Ursprung um den Inhalt von Kanistern zu klassifizieren DK (Dieselkraftstoff)
Nach oben

» EK-Kugel
Stahlkugel die über den Flur gerollt wurde
EK-Bewegung, große Stahlkugel die von EK`s über den Kasernen-Flur gerollt wurde und polternde Geräusche verursachte, durch die Kachelfugen
Nach oben

» EKZ
Einsatzklarzustand
Nach oben

» EU
Erholungsurlaub
Nach oben

» Eisenschwein
Landungsschiff
Nach oben

» Ex-Kragen
Kieler Kragen, maritimes Uniformteil
Nach oben

» FEK
Funk-Elektronischer-Kampf
z.B. Einsatz von Düppelwerfern um Scheinziele zu erzeugen oder die Funkmeßaufklärung zustören
Nach oben

» FFK
Freund-Feind-Kennanlage
Nach oben

» Fahne
umgangssprachlich für NVA
Nach oben

» Fahrwasser
betonnter Schifffahrtsweg in flacheren Seegebieten
(internationaler Begriff: Fairway, Channel); in internationalen Gewässern erfolgt die Betonnung mit Lateralseezeichen (sog. Mitteltonnen), in den inneren Seegewässern (Hafenzufahrten) sind die F. mit roten Spierentonnen (Spierenbojen) und mit grünen Spitztonnen (Spitzbojen) von See her in Richtung Hafen, als einlaufend, gekennzeichnet, Tonne 1 ist die erste grüne Tonne eines Fahrwassers von See her, Tonne 2 ist die erste rote Tonne von See her, der rote "Tonnenstrich" ist die Backbordseite des Fahrwassers und der grüne "Tonnenstrich" die Steuerbordseite des Fahrwassers
Nach oben

» Fallreep
eine über die Bordwand ausgebrachte Leiter/Treppe
Nach oben

» Farbe waschen
Wände reinigen z.B. in den Waschräumen und WC's
Nach oben

» Fender
Stoßdämpfer zwischen Schiff und Kai/Pier/Schiff
klassisch besteht der Fender aus einer Hülle aus Kokosfasern und einer Kork-Füllung, aber auch alte Autoreifen
Nach oben

» Feudel
Lappen, Wischtuch
Auch Tellermütze ohne Bügeloder Putzwedel zum Eindieseln.
Nach oben

» Feudelschwinger/-schwenker
GA IV Signäler
Nach oben

» Feudler
Signäler (aus Feudel für Lappen, Wischtuch)
Nach oben

» Feuerpatsche
Feuerlöschboot
Nach oben

» Flaggenparade
Hissen bzw. Niederholen der Dienstflagge
Nach oben

» Flottille
Gruppe von Schiffen; Marineverband
Verkleinerungsform des Worts Flotte; auch allgemeiner Name für die Untergliederungen einer Flotte
Nach oben

» Flurplatten
waagerechte Platten zur Abdeckung darunter liegender Hohlräume im Schiff (beispielsweise über der Bilge, aber auch anderen Ortes)
Nach oben

» FuM
Fachrichtung Funkmeß, auch Radar
Nach oben

» Funker
Puster, Tastenficker, GA IV
Nach oben

» GA I
Gefechtsabschnitt Navigation
Nach oben

» GA II
Gefechtsabschnitt Artillerie und Rakete
Nach oben

» GA III
Gefechtsabschnitt Sperr und UAW
Nach oben

» GA IV
Gefechtsabschnitt Funk, Hydro- und Funkmeß
Nach oben

» GA V
Gefechtsabschnitt Maschine
Nach oben

» GA VII
umgangsprachlich für die Stasi an Bord
Nach oben

» GBK
Grenzbrigade Küste
Grenzer zur See
Nach oben

» GKdoS
Geheime Kommandosache
Nach oben

» GS
Gefechtsstation, Arbeitsstätte des Matrosen oder Maaten
Nach oben

» GSSD
Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland
Nach oben

» GVS
Geheime Verschlußsache
Nach oben

» Gast
Matrose mit bestimmter Aufgabe
Nach oben

» Gischt
Sprühwasser, aufschäumende See, Schaum, der beim Brechen von Meereswellen entsteht
Nach oben

» Glas
alte Zeiteinheit an Bord; ein Glas = halbe Stunde
Nach oben

» Glasen
Anschlagen der Schiffsglocke
das Anschlagen der Schiffsglocke während der Seewachen als Zeitmaß; Jeder Einzelschlag zählt ein halbe Stunde, jeder Doppelschlag ein volle Stunde, beginnend beim jeweiligen Wachwechsel um 00.00, 04.00, 08.00 Uhr usw.; das Glasenschlagen hat seinen Urspung in der Segelschifffahrt, als das Stundenglas, eine Sanduhr, als Zeitmaß diente und musste alle halbe Stunde gedreht werden, also während einer Wache 8x
Nach oben

» Glasmantelgeschoss
Kaliber 14,50
Leere Schnapsflaschen zum Preis von 14,50 Mark.
Nach oben

» Grating, Gräting
Gitterrost, meist aus Holz, wird verwendet um bestimmte Stellen an Oberdeck trittsicherer zu gestalten
Die Grating [engl.], eingedeutscht: Gräting ist ein Gitterrost, meist aus Holz und findet Verwendung an Stellen, an denen eine erhöhte Trittsicherheit geboten ist (unbesandete Stellen an Oberdeck. Grätings (auch Grätinge) sind immer selbst auch gegen Verrutschen gesichert.
Nach oben

» Gösch
Bugflagge - Nationalflagge
Nach oben

» H-Kennung
Buchstabenkennung vor der Bordnummer bei Wohnschiffen
Nach oben

» HSSG
Hubschrauber-Such- und Schlaggruppe
die Aufgabe bestand in Friedenszeiten in der Begleitung und Verfolgung, in Kriegszeiten in der Bekämpfung und Vernichtung von U-Booten im Zusammenwirken mit UAW-Fliegerkräften
Nach oben

» HSTG
Helmschlauchtauchgerät
HSTG "Medi" wurde bis zur Wende in den Tauchereinheiten der gesamten VA eingesetzt
Nach oben

» Hako
Hafenkommando
Nach oben

» Halber Schlag
umgeschlagene Hosenbeine für Posten Pier bzw. für Paradeuniform, auch Knoten
Nach oben

» Hecklicht
Positionslicht (weiß) am Heck eines Schiffes/Bootes
bescheint einen Winkel von 135° nach achteraus
Nach oben

» Heizer
GA V (Mot.)
Nach oben

» Hellegatt
Vorratsraum, Gerätelagerraum auf Schiffen
Nach oben

» Hidi
Hilfsdiesel
Generator zur Stromversorgung (220 V), siehe auch Jockel
Nach oben

» Hundekuchen
Gefechtsbrot (aus der Büchse)
Nach oben

» Hydro
Hydoakustisches Personal, Schlammhorcher
Nach oben

» Hängematte
Schiffsbett
Nach oben

» IM
inoffizieller Mitarbeiter (Stasi)
Nach oben

» Isländer
dicker, gestrickter Wollpullover
Nach oben

» Jam
Marmelade
Nach oben

» Jockel
Hilfsdiesel, Hilfsmaschine
auch HD oder HiDi genannt, ist ein Generator zur 220 V Stromerzeugung
Nach oben

» Jockeln
Maschinenwache für den Jockel (E-Werk)
Nach oben

» Jolle
kleines Segelboot mit Kielschwert
Nach oben

» KBS
Küstenbeobachtungsstation
Nach oben

» KDL
Kontrolldurchlass
Eingangstor zur Flottille/Kaserne, Tor zur Freiheit
Nach oben

» KSS
Küstenschutzschiff
Projekt 50 Riga-class; Projekt 133 Parchim-class; Projekt 1159 Koni-class
Nach oben

» KSÜ
Kommandostabsübung
Nach oben

» KTS
kleines Torpedoschnellboot
Nach oben

» KU
Kurzurlaub
Nach oben

» KVM
Kommando Volksmarine, Machtzentrum der DDR-Marine
Nach oben

» Kabel
Längenmaß 1kbl = 185,2m
ist der zehnten Teil einer Seemeile und beträgt 185,2 Meter (1 Kabellänge = 0,1 sm); auch Kabellänge genannt
Nach oben

» Kai
Hafenmauer
Nach oben

» Kammer
Wohnraum von Offizieren/Unteroffizieren
Nach oben

» Kampfblech
Kampfschiff der Volksmarine
Nach oben

» Kawenzmann
große Welle; Monsterwelle; etwas großes klobiges
Nach oben

» Kellergeist
ein Kamerad aus dem GA V
Nach oben

» Kennung
Bordnummer
Nach oben

» Ketten zurren
Hängematten spannen
Nach oben

» KiB
1 Kibibyte = 1024 Byte (1,024 kB)
Kilobyte (kB) = 1000 Byte Kibibyte (KiB) = 1024 Byte
Nach oben

» Kielschwein
innenliegendes Gegenstück zum Kiel
Kielschwein füttern - imaginäres Borstentier im untersten Bereich der Schiffe (Veralberung von Bordneulingen) EK-Bewegung
Nach oben

» Klabautermann
im seemännischen Aberglauben ein Schiffsgeist oder Kobold
Der Klabautermann, Kalfatermann oder Klabattermann sst meist unsichtbar und warnt den Kapitän bei Gefahren. Der Klabautermann ist verbunden mit der Segelschifffahrt. Er hilft beim Schiffbau, beim Dichten des Schiffsdecks und treibt gerne Schabernack.
Nach oben

» Knollen drehen
Kartoffel
gemeinschaftliches Kartoffeln schälen
Nach oben

» Knoten
1 Knoten = 1 Seemeile pro Stunde
1 Knoten = 1 Seemeile/h = 1,852 km/h ≈ 0,51444 m/s
Nach oben

» Knotenhalstuch
Teil der Dienst- und Ausganguniform
scharzes Halstuch mit Knoten und weisser Fliege wird durch den Seemann selbst gebunden
Nach oben

» Koch
Schmied, Smut oder Smutje
Nach oben

» Koje
Bett des Seemanns
Nach oben

» Kokarde
kreisförmiges Abzeichen an der Mütze (Hoheitszeichen)
Nach oben

» Kombüse
die Küche auf einem Schiff, auch Schmiede genannt
Nach oben

» Konter
drittletztes Diensthalbjahr
EK-Bewegung, drittletztes Diensthalbjahr, Erkennungszeichen Kontermutter
Nach oben

» Krähennest
Ausguck
Nach oben

» Krängen
Neigung des Schiffes zur Seite
Auch Schlagseite, Drehung um die Längsachse.
Nach oben

» Kujampel
Fruchtsirup mit Wasser vermischt, auch selber gemachtes Getränk mit Schnaps
Nach oben

» Kulani
hüftlange Winterjacke der Matrosen und Maaten
Von der Kieler Schneiderei Berger & Colani für die Kaiserliche Marine gefertigt, auch Colani, Collani oder Kulani (VM) genannt.
Nach oben

» LI
Leitender Ingenieur
Nach oben

» LM
Leitender Maschinist
Nach oben

» LSA
Landungsschiffsabteilung
Nach oben

» LTS
leichtes Torpedoschnellboot
Nach oben

» Landei
ein Nichtseemann
Nach oben

» Laschi
Landungsschiff
Nach oben

» Last
Vorratsraum
Nach oben

» Lee
dem Wind abgewandte Seite
Spuckst du nach Lee, geht's in die See. Spuckst du nach Luv, kommt's wieder ruff ...
Nach oben

» Lenker
Fahrmaat (Schnellboote)
Nach oben

» Lenzen
Entsorgung von Flüssigkeiten aus dem Schiff
Nach oben

» Lenzpumpe
Pumpe zur Förderung von Bilgenwasser
Nach oben

» Liek
Tau- bzw. Flaggleineneinfassung an Segeln, Flaggen, Standern und Wimpeln
am Liek befinden sich die Befestigungsvorrichtungen für die Flaggen (eingenähte Flaggleine [oben Auge, unten Tamp]; eingestanzte Ösen oder ähnliches mit gleicher Funktion); das Tau, mit dem die Segel eingefaßt werden, um ihnen Festigkeit zu geben; dem Flaggenmast zugekehrten Seite einer Flagge
Nach oben

» Log
Gerät zur Bestimmung der Schiffsgeschwindigkeit
Nach oben

» Logbuch
Schiffstagebuch
Nach oben

» Lutscher
fertiges Knotenhalstuch aus der BA-Kammer
Knotenhalstuch mit weisser Fliege
Nach oben

» Luv
dem Wind zugekehrte Seite
Spuckst du nach Lee, geht's in die See. Spuckst du nach Luv, kommt's wieder ruff ...
Nach oben

» MHO
Militärhandelsorganisation
Nach oben

» MLR
Minenleg- und Räumschiff
Typ Krake und Habicht
Nach oben

» MSR
Minensuch- und Räumschiff
Projekt 89.1 Kondor I kurz Projekt 89.2 Kondor II lang
Nach oben

» MTS
Marinetechnikschule in Parow
Die ehemalige Flottenschule Walter Steffens
Nach oben

» Mannloch
meist verschraubtes, abgedichtete Wartungsöffnung, die als Zugang zu Tanks und auch zwischen wasserdichten Abteilungen dient
Nach oben

» Marinestandbad
große Schüssel gefüllt mit Wasser die man sich über den Kopf gießt
Nach oben

» Mastschwein füttern
damit wurden Bordneulinge veralbert
EK-Bewegung, damit wurden Bordneulinge veralbert, zur Belustigung der Besatzung
Nach oben

» Masutochse
einer vom GA V
Nach oben

» Matrosen am Mast
Filzläuse (Sackratten)
Nach oben

» Messe
Aufenthaltsraum (Fernsehen, Essen, Freizeit)
Nach oben

» Mittelwächter
eine um Mitternacht ausgegebene Mahlzeit
Nach oben

» Mollo
junge Matrose, Dachs
EK-Bewegung, abwertend für junger Matrosen, Dachse
Nach oben

» NVA
Nationale Volksarmee
Nach oben

» Nebelhorn
Signalhorn auf Schiffen
Nach oben

» NfD
Nur für den Dienst­ge­brauch
Nach oben

» Niedergang
Trepe an Bord von Schiffen und Booten
Niedergänge sind von der Bauart aus Platzgründen meist sehr steil und werden aus Gründen der Sicherheit immer mit der vorderen Körperseite zu den Stufen gerichtet, begangen (Aufstieg vorwärts, Abstieg rückwärts)
Nach oben

» Nillenflicker
Feldscher, Sanitäter
Nach oben

» Notruderstand
Ruderstand mit direkter Verbindung zum Ruder
das Notruder wurde bei Revierfahrt besetzt um bei Ausfall der Ruderanlage auf der Brücke außen sofort reagieren zu können und somit das Boot in der Fahrstraße halten zukönnen
Nach oben

» O.U.
Ort Unterkunft
um den Standort nicht zu veraten, z.B.: im Briefkopf O.U., den 28.10.1983
Nach oben

» OHS "Karl Liebknecht"
Offiziershochschule "Karl Liebknecht" (Schwedenschanze)
Nach oben

» OaZ
Offizier auf Zeit
Nach oben

» Oberlicht
Fensteröffnung zum Oberdeck (in der Kajüte an der Decke)
siehe auch Skylight [phonetisch: skailait]
Nach oben

» Off-Topic
am Thema vorbei...
Off-Topic, auch Offtopic, off topic, Out of topic oder kurz auch OT bedeutet etwa so viel wie abseits des eigentlichen Themas, oder ohne Bezug zum Thema, oder einfach daneben
Nach oben

» Opferanode
ein Stück unedles Metall zum Schutz der Schiffsschraube
Nach oben

» Orkan
Sturm der höchsten Windstärke
Nach oben

» PSKF
Polnische Seekriegsflotte
Nach oben

» PV
Politvertreter/Politoffizier
Nach oben

» Panikwürfel
Trainingskabinett zur Leckbekämpfung
großer, fensterloser Stahlwürfel an Land mit nachgebildeter Schiffsabteilung im Unterwasserbereich zur Leckbekämpfung
Nach oben

» Pantry
Offiziersanrichte, kleine Küche in der Offiziersmesse
Nach oben

» Pauline
Kaffee- bzw. Teekanne
Nach oben

» Persenning
wasserfeste Abdeckung aus imprägniertem Gewebe
Nach oben

» Pier
Hafenbauwerk um mehr Liegeplatz zuschaffen
Nach oben

» Pinnenschieter
plattdeutsch für "Erbsenzähler" oder "Krümelkacker"
Nach oben

» Plünnen
Zeug, Segel, auch persönliche Sachen wie Bekleidung u. anderes
Nach oben

» Politikus
Schöpfkelle
Nach oben

» Politnik
PV - Politoffizier
auch Pope oder StKPA (Stellvertreter des Kommandeurs für Politische Arbeit)
Nach oben

» Poller
Teil aus Metall oder Holz zum Festmachen eines Schiffes
Nach oben

» Poller richten
Poller mit Vorschlaghammer bearbeiten
EK-Bewegung, mit einem Vorschlaghammer die Poller bearbeiten bis sie wieder richtig stehen ;o)
Nach oben

» Pope
PV - Politoffizier
auch Politnik oder StKPA (Stellvertreter des Kommandeurs für Politische Arbeit)
Nach oben

» Posten Pier
Pierwache eines oder mehrerer Boote/Schiffe
Nach oben

» Pumpe
Gefechtsstation im GA V
Nach oben

» Puster
Funker, Tastenficker
Nach oben

» Päckchen
mindesten zwei oder mehrere Schiffe liegen längsseits nebeneinander
Auch für möglichen Gefechtslarm zusammengelegtes Bordpäckchen für die Nacht.
Nach oben

» Pönen
seemännisch für das Anstreichen, Malen, auch für schreiben
Nach oben

» Pütz
Eimer, Behälter
Nach oben

» Qualle
Nesseltier mit gallertigen Körper
Nach oben

» Quast
seemänisch für Pinsel
Nach oben

» RD
Rückwärtiger Dienst
Nach oben

» RPi
Räumpinasse Typ Schwalbe
Nach oben

» RTA
Raketentechnische Abteilung
Nach oben

» Radfahrer
beim Vorgesetzten kratzen
Nach oben

» Rasmus
Schutzpatron der Seeleute
Nach oben

» Reinschiffzeug
Besen, Schrubber, Müllschippe, P3, Sidol, ATA usw.
Nach oben

» Reling
Schiffsgeländer um ein freiliegendes Deck
Nach oben

» Resi
Reservist, auch die letzten 60 Diensttage
Nach oben

» Rohraffe
Ari - Personal
Nach oben

» Rollen
Schaukelbewegung des Schiffes (bei Seegang) über die Schiffslängsachse
Nach oben

» Rollenbuch
hier wurden die Aufgaben für bestimmte Gefechtsaktivitäten festgelegt
Nach oben

» Rollennummer
besteht aus Gefechtsabschnitt-Gefechtsstation-Seewache
besteht aus Gefechtsabschnitt-Gefechtsstation-Seewache - Bsp.: IV-3-2 GA IV, GS 3 und 2. SW
Nach oben

» Rollkoje
Schiffsbett
Nach oben

» SSK
Seestreitkräfte
Nach oben

» SSTA
Schiffsstammabteilung
Dienststelle Dänholm/Stralsund
Nach oben

» STO
Schiffstechnischer Offizier
Nach oben

» SaZ
Soldat auf Zeit
Nach oben

» Sackratten
Filzläuse, auch Matrosen am Mast
Nach oben

» Schanzzeug
Essbesteck
Nach oben

» Scheinwerfer
Transportbehälter für Gemüse und Soße
Nach oben

» Schießer
Ari - Personal
Nach oben

» Schiffsjungen
Gruppe mit eingeschränkten Rechten
Nach oben

» Schiffstaucher
Sonderausbildung, zusätzliche Rolle
Spezialausbildung für Besatzungsmitglieder (fahrende Einheiten der VM) auf dem Dänholm, mit leichtem Tauchgerät, für schnelle Inspektionen oder Suche bis maximal 10 Meter Tiefe
Nach oben

» Schiffszaun
Reling oder Schanzkleid
Nach oben

» Schlagpütz
Pütz (Eimer) mit Leine
am Henkel der Schlagpütz befindet sich mittig ein Auge in welches eine Kausch eingearbeitet ist, an dieser ist die Leine mit einem Augspleiß befestigt
Nach oben

» Schlammhorcher
GA IV (Hydroakustiker)
Nach oben

» Schmiede
Kombüse, Küche
Nach oben

» Schnuffi
Atemschutzmaske (Gasmaske)
umgangssprchlich auch Gasmaske genannt
Nach oben

» Schnuppersack
Atemschutzmaske (Gasmaske)
Nach oben

» Schott
allgemein eine senkrechte Trennwand; wasserdicht schließende Tür
Schotten sind Stahlwände die das Schiff im Notfall in einzelne Wasserdichte Abteilungen trennt; oft wird auch die Tür als Schott bezeichnet z.B.: Schott dicht = Tür zu
Nach oben

» Schummelfliege
Fliega am Knoten
Aus separaten Band gebunden, nicht mit Exkragen verbunden.
Nach oben

» Schwarze Gang
alle zum GA V gehörigen Kameraden
Nach oben

» Schwarzhals
GA V (Mot.)
Nach oben

» Seemannssonntag
seemännische Tradition immer Donnerstags
Nach oben

» Seemeile
auch Nautische Meile = 1852m
Nach oben

» Seewache
der Dienst auf See ist in die 1. und 2. Seewache aufgeteilt
es gibt 2 Seewachen, die verkürzte Seewache besteht aus einer Notbesetzung um das Schiff manövrierfähig zu halten
Nach oben

» Seitenlicht
Positionlichter eines Schiffes/Bootes an Backbord- und Steuerbordseite
das Backbord-Seitenlicht (rot) scheint in einem Winkel von 112,5°, beginnend bei mittschiffs voraus über Backbord, bis 22,5° achterlicher als querab; das Steuerbord-Seitenlicht (grün) analog zur anderen Schiffseite
Nach oben

» Skylight
Fensteröffnung im Oberdeck, in der Kajüte an der Decke
siehe auch Oberlicht
Nach oben

» Smutje
Koch auf einem Schiff, auch Smut
Nach oben

» Sommerbefehl
vom 1.Mai bis 30.September
1.Mai bis 30.September Mützenbezug weiß
Nach oben

» Spanten untersuchen
damit wurden Bordneulinge veralbert
EK-Bewegung, mit Stethoskop alle Spanten des Schiffes untersuchen und dokumentieren
Nach oben

» Speigatt
Öffnung im Schanzkleid des Schiffes für de Abfluss von übergenommenem Wasser
Speigatt ist dem Niederdeutschen entlehnt. Speien gleichbedeutend ausspucken und Gatt gleichbedeutend Öffnung
Nach oben

» Sperr und Gerümpel
GA III (Minenabwehr)
Nach oben

» Spill
Vorrichtung zum Einholen von Trossen oder Ankerkette
Sperrklinken verhindern, dass das Spill sich rückwärts dreht, der Antrieb kann mit Muskelkraft, elektrisch oder hydraulisch erfolgen.
Nach oben

» StKPA
Stellvertreter des Kommandeurs für Politische Arbeit
auch PV (Politvertreter), Politnik oder Pope
Nach oben

» Stampfen
Schaukeln des Schiffes über die Querachse (das Heben und Senken des Schiffes bei Seegang)
Nach oben

» Stelling
Verbindung zwischen Pier/Kai und Schiff
Nach oben

» Steuerbord
die rechte Seite des Schiffes in Fahrtrichtung
die Stb.-Laterne eines Schiffes (rechte Posilampe) ist grün
Nach oben

» Steuereule
Steuermannsmaat
Nach oben

» Stoker
Heizer
im übertrgenen Sinn: Maschinist (GA-V, Mot.-Laufbahn)
Nach oben

» TS
Torpedoschnellboot
Nach oben

» TS-Maat
Treib und Schmierstoff-Maat
Nach oben

» TSA
Torbedoschnellbootsabteilung
Nach oben

» Tagesilo
Soldat mit noch vielen Diensttagen
EK-Bewegung, Bezeichnung für alle Kameraden, die noch länger zu dienen haben als der EK selbst
Nach oben

» Talje
Flaschenzug an Bord von Schiffen
Nach oben

» Tastenficker
Funker, Puster
Nach oben

» Topplicht
Positionslicht im Mast eines Schiffes/Bootes
das Topplicht scheint in einem Winkel von 225° voraus
Nach oben

» Toter LI
Grütz(blut)wurst
auch tote Oma
Nach oben

» Tweidel
Wischmopp für Oberdeckreinigung
Nach oben

» Typhon
ein druckluftbetriebenes Schallsignalgerät; Nebelhorn
Nach oben

» UAW
U-Boot Abwehr
Nach oben

» USSG
U-Boot Such- und Schlaggruppe
die Aufgabe bestand in Friedenszeiten in der Begleitung und Verfolgung, in Kriegszeiten in der Bekämpfung und Vernichtung von U-Booten im Zusammenwirken mit UAW-Fliegerkräften
Nach oben

» UaZ
Unteroffizier auf Zeit
Nach oben

» Unklarer Anker
Anker ohne Tampen oder Kette
unklar = nicht fertig/nicht bereit
Nach oben

» Unscher
Unteroffiziersschüler
Nach oben

» Unterirdischer
Kamerad vom GA V
Nach oben

» VA
(Nationale) Volksarmee
Nach oben

» VKU
verlängerter Kurzurlaub
Nach oben

» VM
Volksmarine
Am 3. November 1960 wurden den Seestreitkräfte der DDR der "Ehrenname" Volksmarine verliehen. Hiermit sollte an den Kieler Matrosenaufstand von 1918 und die damalige Volksmarinedivision erinnert werden, diese revolutionäre Tradition beanspruchte die DDR für sich.
Nach oben

» VOF
vereinte Ostseeflotte
Mitglieder der VOF waren die Baltische Rotbannerflotte, die Polnische Seekriegsflotte und die Volksmarine der DDR
Nach oben

» VS
Verschlußsache
Nach oben

» VVS
Vertrauliche Verschlußsache
Nach oben

» Verbogene Pfeife
Geschlechtskrankheit/Tripper
Nach oben

» Vize
vorletztes Diensthalbjahr
EK-Bewegung, im übertragenen Sinn: Stellvertreter, zweiter Mann, Erkennungszeichen eine VK-Klammer in blau, Ursprung um den Inhalt von Kanistern zu klassifizieren VK (Vergaserkraftstoff)
Nach oben

» Vorpiek
kleiner Stauraum im Bug des Schiffes
Nach oben

» WBO
Werferbatterieoffizier
Nach oben

» WDA
Wehrdienstausweis/Soldbuch
Nach oben

» WI
Wachingenieur
Nach oben

» WO
Wachoffizier
Nach oben

» WTZ
Wissenschaftlich-Technisches-Zentrum der VM
Nach oben

» Wabo
Wasserbomben
umgangssprachlich auch Marmeladeneimer genannt
Nach oben

» Wahrschau
Achtung, Gefahr (wahr nehmen/schauen)
Nach oben

» Walei
Waffenleitanlage oder Bediener
Nach oben

» Waschbord
wenige Zentimeter hoher Überstand der Außenhaut von Schiffen und Booten über das Oberdeck hinaus
Schutzvorrichtung gegen abrutschen bei Glätte an Oberdeck und auch als Wasserrinne zum nächsten Speigatt genutzt
Nach oben

» Winkelträger
Längerdienender
1 V-Winkel=Verpflichtungszeit über 3 Jahre 2 V-Winkel über 5 Jahre
Nach oben

» Winterbefehl
vom 1.Oktober bis 30.April
1.März bis 30.April und 1.Oktober bis 30.November Mützenbezug blau; 1.Dezember bis 28.(29.)Februar Wintermütze (siehe auch BäVo)
Nach oben

» Wurfleine
Wurfgewicht mit dünner Leine
dient zur Übergabe der Festmacherleinen
Nach oben

» Xmas
Abkürzung für Weihnachtsfest
Nach oben

» Yawl
niederländisch für Jolle
Nach oben

» Zebrahemd
Streifenhemd
Nach oben

» Zecke
abwertend für Offizier
Umgangsprache unter den Mannschaftsdienstgraden
Nach oben

» Zeitschwein
abwertend für einen Längerdienenden
EK-Bewegung - auch Dienetod, Seltenglück, Niedaheim, Tagesack
Nach oben

» Zeug
Bekleidung des Seemanns
auch gesamte Takelage
Nach oben

» Ziege
Steuermannsgast, auch Rudergänger
BM - Oberdeckspersonal
Nach oben

» Zylinder
Toilettenbecken
Nach oben

» Ölfuß
Maschinenpersonal
Nach oben



cron