Werftliegezeit

allgemeine maritime Themen, die woanders nicht passen

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Werftliegezeit

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Beitragvon bschuetz » Freitag 12. Juli 2019, 18:57

:hello: Seemänner,

die Werftliegezeit in Wolgast hat ja fast Jeder von :marine: mitgemacht und viel erlebt. Eine Begebenheit ist mir noch in guter Erinnerung,
die Reinigung der Tanks 206 von Dieselschlamm. Ich hab mir da keine Gedanken gemacht, aber aus heutige Sicht kreuz gefährlich :krank: .
Ich weiß gar nicht ob ich die Schutzmaske aufgesetzt habe. Platzangst durfte man nicht haben. Der Landgang in Wolgast lies vieles vergessen, was beim Arbeitsschutz nicht beachtet wurde.

:allesgut: bschuetz



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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Nordperd » Sonntag 14. Juli 2019, 16:52

bschuetz hat geschrieben::hello: Seemänner,

die Werftliegezeit in Wolgast hat ja fast Jeder von :marine: mitgemacht und viel erlebt.


bschuetz, wie du schreibst, haben auch wir mal mit unserer "BB" in Wolgast in der Werft gelegen. Ein Schlepper hatte uns im Saßnitzer Hafen eine Delle verpasst und einen Spanten verbogen. An die Reinigung der Tanks kann ich mich noch gut erinnern. Allerdings hatte ich nur die Sicherheitsaufsicht und musste nicht durch das Mannloch kriechen. Obwohl ich keine Platzangst hatte, darein wäre ich nie und nimmer gekrochen. Was mich heute noch wundert: wir sollten den Putzenden an einer Sicherheitsleine festmachen.
Wie aber sollten wir den im Falle einer Ohnmacht zwischen den Verstrebungen da rausziehen ? :grübel:
Zum Glück verlief alles ohne Zwischenfälle.
Anders war es bei manschen Landgängen. :prost:
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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Kulle » Montag 15. Juli 2019, 16:07

Hallo "Nordperd",
auch bei uns auf MLR - Habicht mussten wir von Zeit zu Zeit die Trinkwasserzellen (mit Kalk und Wasserglasanstrich), Treiböltanks/Dieselbunker und die Wellentunnel reinigen und pönen, welche auch nur über "Mannlochöffnungen" begehbar waren.
Erst nach einem schweren Unfall beim Wellentunnelpönen - nach dem ein Besatzungsmitglied von der Finoflexfarbe ohnmächtig wurde und mit großer Mühe geborgen werden musste (nicht bei uns) gab es die Anweisung in der VM, nur angeleint die Bunker und im Beisein einer weiteren Person zu betreten.
Ich selbst habe die rauschähnlichen Auswirkungen beim Pönen im Wellentunnel bereits nach ca 10 Minuten (Bestrafung mit 3x Arbeitsdienst) kennen gelernt.
Gruß Lutz
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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Nordperd » Donnerstag 18. Juli 2019, 13:14

Kulle hat geschrieben:……..
Ich selbst habe die rauschähnlichen Auswirkungen beim Pönen im Wellentunnel bereits nach ca 10 Minuten (Bestrafung mit 3x Arbeitsdienst) kennen gelernt.


Hallo "kulle",
offensichtlich hast Du das damalige Erlebnis ohne Schaden überstanden und bist noch heute aktiv hier im Forum unterwegs. Wie so etwas auch ausgehen kann, wenn man Farbdämpfe einatmet, habe ich 1969 (?) auf dem Nachbarboot in der 4.TSA mit erlebt. Allerdings hatte sich der Matrose vorm Arbeitseinsatz am Abend gedrückt und in der Vorpiek, wo unsere Farben und Lösungsmittel aufbewahrt wurden, schlafen gelegt. Man fand ihn erst am nächsten Morgen - tot.
Wieviel Platz der Wellentunnel eines MLR bot, davon habe ich keine Vorstellung. Die auf unserem TSB zu reinigenden Tanks hatten eine ungefähre Höhe von ca.80 cm, wobei sich diese durch die Verstrebungen nochmals auf 30 bis 35 cm verringerte. Das war wirklich nur was für "Hänflinge".
:salut:
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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Kulle » Freitag 19. Juli 2019, 11:47

Hallo "Nordperd",

wie Du siehst, ich habe die damalige Bestrafung mit 3 x Arbeitsdienst (Wellentunnel pönen) ohne Schaden überstanden.
Die Bestrafung erfolgte durch unseren Bootsmann, weil er uns/mich erwischt hatte, als wir ihn wieder mal ärgern wollten.
Er wohnte direkt unter unser 10-Mann-Deck Stb. und regte sich immer wieder wegen "Lärmbelästigung" beim abendlichen "Hängemattenzurren" auf.
Um ihn zu ärgern, haben wir bewusst die schweren Hängemattenketten mehrmals von oben herab auf den Stahlfußboden fallen lassen, was natürlich unangenehmen Lärm für die Bewohner unter uns darstellte.
Dabei hat er mich nun mal erwischt und ich musste dafür büßen.

Auf MLR - Habicht waren die Tanks entschieden größer als auf Euren Booten, d.h. man konnte bequem stehen und in einer Breite von ca. 1,2 Meter. (86.000 Ltr. Treibstoff und 37.000 Ltr. Trinkwasser, verteilt auf mehrere Bunker).
Die Wellentunnel dagegen sehr beengt ca. H=1,5 x B=1,5 Meter.
Gruß Lutz
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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon bschuetz » Samstag 27. Juli 2019, 15:52

:hello: Nordperd,
dein Beitrag, mit dem verunglückten Matrosen wurde uns 1971 zur Abschreckung auch erzählt. :marine: Berufssoldaten die über einen längeren Zeitraum
gedienten haben einiges mehr zu berichten. :help:
Mein Schwager arbeitete auf der Werft in Plaue, plötzlich verlor er Büschelweise seine volle Haarpracht. Ursache war eine Vergiftung beim
streichen einer Bilge. Haare weg :krank: aber er lebt noch. Er wird dieses Jahr 80 Jahre alt.


:allesgut: bschuetz



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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Nordperd » Samstag 3. August 2019, 13:02

Hallo @bschuetz,
da Du von diesem Ereignis Kenntnis hattest ist ein Zeichen, dass es doch nicht ganz totgeschwiegen wurde. Eddy hatte ja mal eine Liste angefertigt, wo dieser Vorgang auch nicht vermerkt war. Wir waren damals von dem Unfall sehr betroffen, doch aus meiner Sicht ging man sehr schnell zur Tagesordnung über. Es wurde so gut wie nicht mehr darüber gesprochen, geschweige denn erfuhren wir noch später etwas über Konsequenzen. Immerhin musste ja am Vorabend bei der Musterung/Anwesenheitskontrolle auf dem Boot etwas schief gelaufen sein.
Da ich mich aber leider weder an den Namen des Verunglückten noch an das betreffende Boot noch an die Zeit zu der es geschah erinnern kann, ist hier wohl nichts mehr in Erfahrung zu bringen.
Viele Grüße und :allesgut:
Nordperd
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Re: Werftliegezeit

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Beitragvon Sir Henry » Montag 5. August 2019, 15:30

Hallo Kaeraden,

ich persönlich habe eine Werftliegezeit nie erlebt. Unsere TS Boote Proj 206, 6. TSA bzw. 3. RTSB waren zu diesem Zeitpunkt 1968-72 noch nicht planmäßig dran.

Aber ! an anderer Stelle schon geschrieben.
Im März 1969 , unserer Wohnschiff H-96 war mit der Werftliegezeit dran. Wir alls junge Maate in der 6.TSA waren frisch an Bord und überzählig wie man zu sagen pflegte.

Das Wohnschiff H-96 wurde für die Werftliegezeit vorbereitet. Wir waren dem Bootsmann Wohnschif im Tagedienst unterstellt.
Also waren unsere u.a. Aufgaben, die Zwischenzellen in der MMesse zu reinigen.
Der Dienst begann mit Bordpäckchen Blau(Strick um Bauch Handlampe) und die Zwischenzellen (unter der MMesse) mit "Putzwolle" säubern.
Die Zwischenzellen waren ca. 70cm hoch und wurden durch ein Mann-Loch bestiegen.

Anschließend sahen wir aus wie Sau, das Bordpäckchen war gefärbt vom rostigen Kondenswasser in den Zwischenzellen. :reinschiff: :reinschiff: :reinschiff:
Also kein Vergnügen diese Aufgabe. Das kam das erstemal der Gedanke auf:"Marine ist nicht immer nur weiße Mütze und Sonnenschein und Meer"

Auch ein Erlebnis das geprägt hat.
Gruß Sir Henry
05/68-03/69 Parow, Funkmess, Lehrgang U 132
03/69 6.Flottille/TSB /6.TSA/4.TSA/6.TSA
12/71-04/72 3.RTSB
TS-Boot 206/02 206/07 206/10
Funkmess Maat IV-2-1
Obermaat d.R.



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Re: Werftliegezeit

[9 / 9]

Beitragvon Bootsmann H-91 » Dienstag 6. August 2019, 19:54

Hallo Männer! Hallo Henry! Ich habe als Oberbootsmann des Schwimmenden Stützpunktes H-91 (1.RTSB, 1.RSA) insgesamt 3 große Werftliegezeiten mitgemacht und könnte hier so manche Story niederschreiben! Leider packe ich es nichtmehr mit meinenem gelähmten linken Arm und dem linksseitigen Gesichtsfeldausfall das alles zu schreiben. Ich hatte also drei Mal selbst das Glück, das Wohnschiff mit meiner Besatzung für die Werftliegezeiten vorzubereiten! Ich kann Euch sagen, das waren Zeiten! Ich habe es tatsächlich erlebt, das wir die vordere Fäkalienzelle auf der Steuerbordseite per Hand entleeren und anschließend natürlich auch trocken gewischt haben. Die Druckwasser-Ejektoren, die in den Fäkalienzellen zum Lenzen fest eingebaut waren hatten den Geist aufgegeben und nun war natürlich guter Rat teuer! Da wir ja diese Zellen als letzte erst auf offener See leeren durften wollten wir das dann bei der Überfahrt vom Hafen Bug nach Wolgast machen. Normalerweise wäre das ja kein Problem gewesen, aber ohne die Ejektoren blieb uns nur "Handarbeit" übrig! Mit Vollschutzanzug, also im alten SBU-Umhang, Feldspaten und Eimer rein in die Zelle, knietief stand man dann in der Sch.....! Weitere Einzelheiten erspare ich mir hier jetzt aber lieber. Jedenfalls fragte die Werft damals nicht danach wie wir die Zellen leer und sauber bekommen haben, ohne die kaputten Ejektoren. Es gab da so einige besonders "anrüchige" und sehr unappetitliche Dinge, die aber notwendigerweise gewmacht werden mußten, z.<B. die sog. "Kombüsenzelle im Doppelboden unter der Kombüse! Darin wurde der ganze Dreck und Schmand der in der Kombüse bei der Speisenzubereitung anfiel reingeleitet und beim monatlichen "Lenzen" mußte diese Zelle auf See ebebenfalls per Handarbeit gereinigt werden! Nun aber genug von dieser Drecksarbeit, die wir als Wohnschiffsbesatzung oft unter den schlimmsten Bedingungen erledigt haben. Darüber saprach man kaum, Hauptsache war, der "Laden" lief und die militärischen Aufgaben wurden erfüllt.


Soweit zunächst, vielleicht später noch ein paar weitere "Werftberichte" von mir.

Bootsmann H-91
05/1969 - 03/1970 Flottenschule Parow (1.Lehrg.,U113, Signal)
07.10.1969 Teilnahme an Ehrenparade NVA zum 20.Jahrestag der DDR
03/1970 - 04/1979 6.Flottille, 1.RSA/1.RTSB,
Schw.Stpkt. H-91, Oberbootsmann,
Fähnrich d.Res.
05/1979-05/1991 Kriminalpolizei, Kriminalhauptkommissar
01/1993-03/2013 Wachschutz,
04/2013 Rentner



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