Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

allgemeine maritime Themen, die woanders nicht passen

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Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Eddy » Montag 29. März 2021, 19:33

Hallo Männer,
ich habe in verschiedenen Beiträgen gelesen, dass es schwierig ist, Informationen über die Namensgeber unserer Schiffe und Boote zu finden. Mit Wikipedia und einigen alten Nachschlagewerken habe ich mal eine Aufstellung gemacht. Die Lebensläufe sind in unterschiedlicher Qualität und auch in der Ausführung mehr oder weniger.
Ich beginne mal mit den zwei Brigaden, die Namen trugen, die 7. und 9. LTS- bzw. TS-Brigade.
7. LTS-Brigade und KRS 1241/03 "FRITZ GLOBIG"
Fritz Globig, (* 25.01.1892 in Leipzig, † 24.02.1970 in Leipzig verstorben)
Teilnehmer der Gründungskonferenz der Spartakusgruppe im Januar 1916 und der Reichskonferenz im Oktober 1918. Auf dem Gründungsparteitag der KPD als Jugenddelegierter in die Programmkommission gewählt. 1919 bis Frühjahr 1921 wirkte Globig auch als Sekretär und Referent der KPD-Zentrale in Berlin. März bis November 1921 politischer Redakteur an der »Hamburger Volkszeitung«, anschließend Redakteur und Sekretär. 1923 bis Mai 1926 als Redakteur bzw. Chefredakteur der »Arbeiterzeitung« in Bremen. 1926 bis Juni 1930 politischer Redakteur bzw. ab 1929 Chefredakteur der »Sächsischen Arbeiterzeitung« in Leipzig. 1930 reiste Globig in die Sowjetunion, am 22. April 1932 wurde er in die KPdSU übernommen. 1937 wurde Globig vom NKWD verhaftet und am 29. Dezember 1937 zu zehn Jahren Arbeitslager »wegen konterrevolutionärer Tätigkeit« verurteilt. 1955 kam Fritz Globig in die DDR. Er gehörte von 1957 bis Anfang 1961 als politischer Mitarbeiter der SED-BL Leipzig an. 1962 erhielt er den Karl-Marx-Orden.
fritz globig1.jpg

9. LTS-Brigade "KARL BAIER"
Karl Rudolf Caspar Baier (* 03. Januar 1887 in Magdeburg; † 12. April 1973 in Berlin verstorben) war ein kommunistischer Politiker, Teilnehmer am Matrosenaufstand 1918 und Widerstandskämpfer.
Karl_baier_(1887-1973).jpg
vm album 25.jpg

Nun folgen die Schiffe:
Schulschiff Projekt 3 und KSS Projekt 50/1 "ERNST THÄLMANN"
Ernst Johannes Fritz Thälmann (* 16. April 1886 in Hamburg; † vermutlich 18. August 1944 im KZ Buchenwald ermordet) war ein deutscher Politiker in der Weimarer Republik. Er war von 1925 bis zu seiner Verhaftung im Jahr 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), die er von 1924 bis 1933 im Reichstag vertrat und für die er in den Reichspräsidentenwahlen von 1925 und 1932 kandidierte. Thälmann führte von 1925 bis zum Verbot 1929 den Roten Frontkämpferbund (RFB) an, der als paramilitärische Schutz- und Wehrorganisation der KPD vor allem in Straßenkämpfen mit politischen Gegnern und der Polizei in Erscheinung trat.
Er schloss die in den Statuten der Kommunistischen Internationale vorgesehene Umstrukturierung der KPD als Partei neuen Typus ab. Aufbauend auf die sowjetische Sozialfaschismusthese bekämpfte die KPD, die sich unter seiner Führung zunehmend stalinisierte, die SPD als politischen Hauptfeind innerhalb der Weimarer Republik.
Seine Verhaftung erfolgte am 03. März 1933, zwei Tage vor der Reichstagswahl März 1933 und einige Tage nach dem Reichstagsbrand. Thälmann wurde im August 1944, nach über elf Jahren Einzelhaft, vermutlich auf direkten Befehl Adolf Hitlers, erschossen.
ernst-thaelmann-100__v-gseapremiumxl.jpg

KSS Projekt 50/2 "KARL MARX"
Karl Marx (auch Carl; * 05. Mai 1818 in Trier; † 14. März 1883 in London) war ein deutscher Philosoph, Ökonom, Gesellschaftstheoretiker, politischer Journalist, Protagonist der Arbeiterbewegung sowie Kritiker des Kapitalismus und der Religion.
Seinen politischen Lebenslauf begann er 1842 als Redakteur der neu gegründeten radikaldemokratischen Rheinischen Zeitung, die unter den Zensurbestimmungen des preußischen Staates bereits im darauffolgenden Jahr ihr Erscheinen einstellen musste. Er übersiedelte danach nach Paris, wo er 1845 ausgewiesen wurde. Aus seinem neuen Domizil Belgien wurde er 1848 ausgewiesen. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland begründete er die Neue Rheinische Zeitung und beteiligte sich an den revolutionär-demokratischen Strömungen im Rheinland. Nachdem er 1849 in einem Prozess wegen „Aufreizung zur Rebellion“ zwar freigesprochen worden war, wurde er anschließend dennoch als Staatenloser ausgewiesen. Sein letztes Exil verbrachte er mit seiner Familie bis zu seinem Tod in London.
Zusammen mit Friedrich Engels wurde er zum einflussreichsten Theoretiker des Sozialismus und Kommunismus, deren Grundzüge die beiden in der programmatischen Schrift Manifest der Kommunistischen Partei (1848) niederlegten. Als Marx’ Hauptwerk gilt Das Kapital, dessen erster Band noch zu seinen Lebzeiten im Jahr 1867 erschien; die beiden folgenden Bände wurden posthum von Engels herausgegeben. Einflussreich waren auch seine politischen Aktivitäten in der entstehenden internationalen Arbeiterbewegung (Internationale Arbeiterassoziation), in der er zeitweise eine intellektuelle Führungsrolle übernahm.
Die theoretischen Grundlagen des nach Marx benannten Marxismus beeinflussen die Diskurse der Geschichtswissenschaft und Soziologie wie auch der Wirtschafts- und Politikwissenschaft bis in die Gegenwart.
marx.jpg

KSS Projekt 50/3 "FRIEDRICH ENGELS"
Friedrich Engels (* 28. November 1820 in Barmen (heute Stadtteil von Wuppertal) in der preußischen Provinz Jülich-Kleve-Berg; † 05. August 1895 in London) war ein deutscher Philosoph, Gesellschaftstheoretiker, Historiker, Journalist und kommunistischer Revolutionär. Darüber hinaus war er ein erfolgreicher Unternehmer in der Textilindustrie. Er entwickelte gemeinsam mit Karl Marx die heute als Marxismus bezeichnete Gesellschafts- und Wirtschaftstheorie.
Engels beschäftigte sich schon vor Marx mit der Kritik der politischen Ökonomie. Die 1844 erschienenen Umrisse zu einer Kritik der Nationalökonomie wurden für Marx zum Ausgangspunkt seiner eigenen Arbeiten. Bereits 1845 erschien die gemeinsame Schrift Die heilige Familie, mit der Engels und Marx begannen, ihr Theorieverständnis zu formulieren. Im Jahr 1848 verfassten sie im Auftrag des Bundes der Kommunisten das Kommunistische Manifest.
Mit seiner einflussreichen Untersuchung Die Lage der arbeitenden Klasse in England (1845) gehörte Engels zu den Pionieren der empirischen Soziologie. Seine publizistische Tätigkeit trug wesentlich zur Verbreitung des Marxismus bei. Neben dem Anti-Dühring (1877) erfuhr vor allem die Kurzfassung Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft (1880) starke Resonanz. Nach Marx’ Tod 1883 gab Engels den zweiten und den dritten Band von dessen Hauptwerk, Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie, heraus. Darüber hinaus setzte er die Arbeit an der theoretischen Ausformung ihrer gemeinsamen Weltanschauung fort, unter anderem in Der Ursprung der Familie, des Privateigenthums und des Staats (1884) und Ludwig Feuerbach und der Ausgang der klassischen deutschen Philosophie (1888).
Neben seinen ökonomischen und philosophischen Studien befasste sich Engels auch intensiv mit der Entwicklung der Naturwissenschaften und der Mathematik und schuf damit den Grundstein für den späteren dialektischen Materialismus.
Die Gefahr eines Weltkriegs in Europa sah er deutlich voraus und versuchte noch 1893 mit einer Artikelserie im Vorwärts einen Anstoß zur Reduzierung der stehenden Heere zu geben.
Friedrich_Engels_(1891).jpg

KSS Projekt 50/4 "KARL LIEBKNECHT"
Karl Paul August Friedrich Liebknecht (* 13. August 1871 in Leipzig; † 15. Januar 1919 in Berlin erschossen) war ein prominenter Marxist und Antimilitarist zu Zeiten des Deutschen Kaiserreiches. Seit 1900 Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands, war er von 1912 bis 1916 einer ihrer Abgeordneten im Reichstag, wo er den linksrevolutionären Flügel der SPD vertrat. Ab 1915 bestimmte er zusammen mit Rosa Luxemburg wesentlich die Linie der Gruppe Internationale. 1916 wurde er aufgrund seiner Ablehnung der Burgfriedenspolitik aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen und wenig später wegen „Kriegsverrats“ zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach etwa zwei Jahren Haft wurde er knapp drei Wochen vor dem Ende des Ersten Weltkrieges freigelassen.
Während der Novemberrevolution rief Liebknecht am 9. November 1918 vom Berliner Schloss die „freie sozialistische Republik Deutschland“ aus. Am 11. November gründete er gemeinsam mit Luxemburg, Leo Jogiches, Ernst Meyer, Wilhelm Pieck, Hugo Eberlein und anderen die Gruppe Internationale neu als Spartakusbund. Im Dezember wurde sein Konzept einer Räterepublik von der Mehrheit im Reichsrätekongress abgelehnt. Zum Jahreswechsel 1918/19 war Liebknecht einer der Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands. Kurz nach der Niederschlagung des Berliner Januaraufstands wurden er und Luxemburg von Angehörigen der Garde-Kavallerie-Schützen-Division nach Rücksprache mit Gustav Noske erschossen.
Karl-Liebknecht-Rosa-Luxemburg.jpg

Schulschiff Projekt 888/3 "WILHELM PIECK"
Friedrich Wilhelm Reinhold Pieck (* 03. Januar 1876 in Guben; † 07. September 1960 in Ost-Berlin) war ein deutscher kommunistischer Politiker.
Er war seit den 1890er Jahren in der Bremer SPD aktiv, schloss sich 1917 der USPD an und wurde 1919 Mitbegründer und führender Funktionär der KPD. Von 1931 bis 1943 war er Mitglied des Präsidiums des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale (EKKI). Er hielt sich ab 1933 zunächst in Paris und von 1935 bis 1945 hauptsächlich in Moskau auf. Nach der von ihm maßgeblich mit betriebenen Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED wurde er 1946 einer der beiden Parteivorsitzenden der SED neben Otto Grotewohl und war nach Gründung der DDR 1949 bis zu seinem Tod der einzige jemals amtierende Präsident der DDR.
Pieck_Wilhelm.jpg


Nun noch die drei Landungsboote
LaBo Projekt 46.6 "GERHARD PRENZLER"
LaBo Projekt 46.7 "ROLF PETERS"
LaBo Projekt 46.8 "HEINZ WILKOWSKI"
Matrosenobergefreiter Gerhard Prenzler (* 01. April 1924, † 05. Mai 1945 erschossen)
Matrosenobergefreiter Rolf Peters (* 06. Februar 1924, † 05. Mai 1945 erschossen)
Matrosenobergefreiter Heinz Wilkowski (* 25. Oktober 1923, † 05. Mai 1945 erschossen)
M 612 war ein deutsches Minensuchboot vom Typ 1943 im Zweiten Weltkrieg, auf dem am 05. Mai 1945 eine Meuterei stattfand. Nach deren Beendigung wurden elf Besatzungsmitglieder zum Tode verurteilt und noch am selben Tag an Bord auf der Reede vor Sønderborg (Dänemark) erschossen. (bekannt aus der Geschichte der Rottenknechte)
rottenknechte.jpg


Bergungsschiff polnisches Projekt 570 "OTTO VON GUERICKE"
Otto Guericke, ab 1666 von Guericke (Aussprache und ursprüngliche Schreibung: Gericke [ˈgeːʁɪkə]) (* 30. November 1602 in Magdeburg; † 21. Mai 1686 in Hamburg)
war ein deutscher Politiker, Jurist, Physiker und Erfinder. Bekannt ist er vor allem für seine Experimente zum Luftdruck mit den Magdeburger Halbkugeln.
otto gericke.jpg


Flugsicherungs- und Bergungsschiff Projekt 116 "HUGO ECKENER"
Hugo Eckener (* 10. August 1868 in Flensburg; † 14. August 1954 in Friedrichshafen) war der Nachfolger von Ferdinand Graf von Zeppelin. Unter seiner Leitung entstanden unter anderem die Luftschiffe LZ 126/ZR-3 Los Angeles, LZ 127 Graf Zeppelin und LZ 129 Hindenburg.
Hugo_Eckener.jpg


Die Schellboote folgen demnächst
Bis denne
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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Eddy » Montag 29. März 2021, 21:00

Nehmen wir als erstes die RS-Boote, das waren nur 15.
RS-Boot Projekt 205/1 "MAX REICHPIETSCH"
Wilhelm Hermann Max Reichpietsch (* 24. Oktober 1894 in Berlin; † 05. September 1917 bei Wahn erschossen) war ein deutscher Soldat und 1917 einer der Organisatoren der Antikriegsbewegung in der Kaiserlichen Marine.
reichpietsch.jpg

RS-Boot Projekt 205/2 und KRS Projekt 1241/01 "ALBIN KÖBIS"
Hermann Albin Köbis (* 18. Dezember 1892 in Berlin; † 05. September 1917 bei Wahn am Rhein erschossen) war ein deutscher Soldat der Kaiserlichen Marine, der wegen Beteiligung an einer Meuterei während des Ersten Weltkriegs hingerichtet wurde.
Köbis.jpg

RS-Boot Projekt 205/3 und KRS Projekt 1241/02"RUDOLF EGELHOFER"
Rudolf Egelhofer, in einigen Quellen auch Eglhofer (* 13. April 1896 in München-Schwabing; † 03. Mai 1919 in München erschossen) war als Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) im April 1919 Stadtkommandant von München und Anführer der „Roten Armee“ der Münchner Räterepublik.
rudolf eglh.jpg

RS-Boot Projekt 205/4 "RICHARD SORGE"
Richard Sorge (* 04. Oktober 1895. in Sabunçu, Ujesd Baku, Russisches Reich, heute Aserbaidschan; † 07. November 1944 in Toshima, Stadt Tokio, Japan gehängt) war ein deutscher Kommunist, Schriftsteller und für den sowjetischen Militärgeheimdienst tätiger Agent und Spion. Er war vor und während des Zweiten Weltkriegs als Journalist und in geheimer Mission für die sowjetische GRU in China und Japan tätig. Sein Pseudonym lautete unter anderem R. Sonter, sein GRU-Deckname für den Japaneinsatz „Ramsay“.
Bundesarchiv_Bild_183-1985-1003-020,_Richard_Sorge.jpg

RS-Boot Projekt 205/5 "AUGUST LÜTGENS"
August Heinrich Wilhelm Lütgens (* 16. Dezember 1897 in Lübeck; † 01. August 1933 in Altona/Elbe) war ein Opfer der NS-Justiz. Er wurde als Beteiligter des Altonaer Blutsonntags hingerichtet – im November 1992 wurde das Urteil aufgehoben.
Luettgens_August_redu.jpg

RS-Boot Projekt 205/6 und KRS Projekt 1241/04 "PAUL EISENSCHNEIDER"
Paul Eisenschneider (* 05. Mai 1901 in Fischbach; † 19. April 1944 im KZ Mauthausen verstorben) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

RS-Boot Projekt 205/7 "KARL MESEBERG"
Karl Martin Meseberg (* 11. Februar 1891 in Giebichenstein, † 13. März 1919 Halle/Saale erschossen) war Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates Halle.
meseberg.jpg

RS-Boot Projekt 205/8 "WALTER KRÄMER"
Walter Krämer (* 21. Juni 1892 in Siegen; † 06. November 1941 in Hahndorf) war ein deutscher Politiker der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er war 1932/33 Abgeordneter des Preußischen Landtags, wurde 1933 verhaftet und 1941 in einem Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald in Hahndorf bei Goslar ermordet.
Walter_Krämer_(1892-1941).jpg

RS-Boot Projekt 205/9 "PAUL SCHULZ"
Paul Johann Schulz (* 25.07.1885 in Lauenburg/Pommern, † ...............)
kein Foto

RS-Boot Projekt 205/10 "PAUL WIECZOREK"
Paul Wieczorek (* 15. Juli 1885 in Bromberg; † 13. November 1918 in Berlin erschossen) war ein Teilnehmer an der Novemberrevolution in Deutschland und Kommandeur der Volksmarinedivision.
kein Foto

RS-Boot Projekt 205/11 "FRITZ GAST"
RS-Boot Projekt 205/12 "ALBERT GAST"
Wilhelm Fritz Gast (* 1891 in Bärenwalde-Zehnruthen (Westpreußen), † 12.03.1919 in Berlin-Lichtenberg)
Ferdinand Albert Gast (* 1898 in Loosen (Westpreußen), † 12.03.1919 in Berlin-Lichtenberg)
Die Brüder Fritz und Albert Gast waren Matrosen der Marine. Sie beteiligten sich an den Arbeiter- und Soldatenaufständen im Jahr 1919 und auch am Spartakusaufstand im Januar, der blutig niedergeschlagen wurde. Außerdem kam es im März und April 1919 zu weiten Unruhen in Deutschland. Nach diesen Ereignissen waren die Brüder Gast nach einem gescheiterten Generalstreik mit neun anderen Arbeitern, Soldaten und Matrosen von Freikorpsverbänden gefasst worden. Sie wurden am 12. März 1919 in der Lichtenberger Möllendorffstraße an der alten Friedhofsmauer standrechtlich erschossen.
kein Foto

RS-Boot Projekt 205/13 "HEINRICH DORRENBACH"
Heinrich Joseph Matthias Dorrenbach (* 18. Februar 1889 in Neuss; † 18. Mai 1919 in Berlin erschossen) war ein deutscher Offizier und sozialistischer Revolutionär. Er war einer der Organisatoren der Volksmarinedivision.
kein Foto

RS-Boot Projekt 205/14 "OTTO TOST"
Friedrich Wilhelm Otto Tost (* 04. Januar 1883 in Berlin; † 30. Januar 1954) war ein deutscher Gewerkschaftsfunktionär und Politiker sowie Befehlshaber der Volksmarinedivision.
tost.jpg

RS-Boot Projekt 205/15 "JOSEF SCHARES"
Josef Schares (* 27.07.1887 in Rodershausen bei Bittburg, † 1970), Klempner, 1918 Soldatenrat, 1920 KPD, 1921 -1924 2. Vorsitzender des Betriebsrates der Neptunwerft, 1925-1933 Organisationsleiter des RFB Mecklenburg, 1929-1933 Stadtverordneter, 1935 Hochverratsprozess sowie diverse andere Haftstrafen; Stadtverordnetenversammlung und Rat der Stadt Rostock, Ordnungskomitee.
kein Foto

Die TS-Boote folgen später.
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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Dietrich Lücke » Dienstag 30. März 2021, 11:26

Lieber Eddy,

Du hast mich mal wieder angeregt etwas aktiv zu werden, weil Du Ernst Thälmann, Karl Liebknecht und andere Größen mit ihren vollen Namen ausgewiesen hast. Ohne mich vom Schreibtisch wegzubewegen habe ich mal flink folgende Namen recherchiert:
Max Reichpietsch hieß Wilhelm Hermann Max Reichpietsch, geboren am 24.10.1894 in Berlin, Beusselstr. 64, und das ist Tiergarten, Berlin-Mitte, nicht Charlottenburg! Standesamt Bln. XII 2424/1894.
Albin Köbis hieß Hermann Albin Köbis, geboren am 18.12.1892 in Berlin-Pankow, Standesamt 251/1892.
Karl Meseberg wurde auf den Namen Carl Martin Meseberg getauft, geboren am 11.2.1891 in Giebichenstein b. Halle, heute Halle-Giebichenstein, Standesamt Giebichenstein 109/1891. Seine Sterbeurkunde gibt es auch: Halle 891/1919. Da steht zwar nichts von der Erschießung drin, aber durch Polizeiangabe dass er an der Hafenbahnbrücke "verstorben" ist.
Karl Baier wurde als Carl Rudolf Casper Baier in Magdeburg am 3.1.1887 geboren, Standesamt Magdeburg 18/1887.
Wenn du willst, sende ich dir auch die Bilder der standesamtlichen Urkunden - die dann aber über den privaten Kanal.

Gruß, Dieter



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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Kennedy » Dienstag 30. März 2021, 13:51

Zu den Seeleuten der Kaiserlichen Marine Obermatrosen Max Reichpietsch und Oberheizer Albin Köbis
hat unser lieber Robert Rosentreter (Robby) gemeinsam mit einem anderen Autor d a s Buch geschrieben, an dem auch heute
noch niemand vorbei kommte: Rebellion in der Hölle
https://buchhai.de/sl/4657111/1/rebelli ... osentreter

Grüße

Kennedy



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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Dietrich Lücke » Dienstag 30. März 2021, 14:14

... weil ich grad so schön beim Suchen bin kommen hier die nächsten drei Personen:
Otto Tost wurde als Friedrich Wilhelm Otto in das Standesamtsregister eingetragen. Er wurde am 4.1.1883 in Berlin, Biesenthalerstr. 19 geboren, Standesamt XIII 53/1883.
Josef Schares stammt aus dem Rheinland. Er wurde am 27.7.1887 in Rodershausen b. Bittburg geboren, heiratete am 19.7.1919 in Rostock und blieb in der Stadt, Kirchenbuch Rostock, Heiratsregister.
Heinrich Dorrenbach wurde als Heinrich Joseph Matthias Dorrenbach am 18.2.1889 (nicht 1888 !!) in Neuss am Rhein geboren, heiratete Kriegsende 1918 in Berlin, wurde dabei als Kaufmann, Geschäftsführer und Leutnant d.R. ausgewiesen. Er verstarb am 18.5.1919 in der Charité. Von Erschießung ist in der Standesamtsurkunde nichts zu lesen, Standesamt XII 986/1919.

Gruß, Dieter



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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Dietrich Lücke » Dienstag 30. März 2021, 17:19

Hinrichtung Lütgens 1933.jpg


Ist vielleicht mal interessant den standesamtlichen Eintrag einer Hinrichtung zu lesen. Habe deshalb den Text des "Sterbefalls Lütgens" als Bild beigefügt (Standesamt HH-Altona I Nr. 1041/1933). Von Hinrichtung steht da nämlich nichts drin, nur links oben mit Bleistift "Enthauptung". Übrigens hieß August Lütgens mit vollem Namen August Heinrich Wilhelm.

Gruß, Dieter
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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

[7 / 25]

Beitragvon Eddy » Dienstag 30. März 2021, 17:58

Ok Dieter,
alles in Ordnung und wenn wir es übertreiben wollen, könnte zu jedem Namensgeber viel mehr geschrieben werden.
Nicht ganz schlüssig sind mir bei der Auswahl der Namen Josef Schares, Fritz Globig und Karl Baier, wenn alle drei lebten noch bis ca. 1970 in der DDR. Alle anderen Namen bezogen sich auf getötete Personen, durch wen auch immer.
Bei Dorrenbach steht nichts von Erschießung in der Urkunde, weil er einen Tag vor seinem Tod in der Charité durch Kriminalwachtmeister Ernst Tamschik im Kriminalgericht Moabit niedergeschossen wurde. (so bei Wikipedia) Sterben im Krankenhaus stand den Kaiserlichen Behörden besser zu Gesicht.
Soweit, so gut.
Wir haben noch ein paar Namen für die TS-Boote.
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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Dietrich Lücke » Dienstag 30. März 2021, 18:16

Hallo Eddy,

man kann es wirklich übertreiben. Ich hätte mit diesem Namenszauber gar nicht erst angefangen, aber ich fühlte mich regelrecht von Dir provoziert hier noch eins draufzugeben. Die Rufnamen sind hier nämlich völlig ausreichend. Jetzt überlegen nämlich unter Garantie die ersten Leser was die Rufnamen der weniger bekannten Persönlichkeiten waren. Die würde ich jetzt bei voller Namensnennung hervorheben, unterstreichen. Immerhin sind einige Fehler auf die Art berichtigt worden. Insofern hat sich die schnelle Quellenrecherche schon gelohnt. Bei Meseberg must Du aber noch mal ran - da muss es Giebichenstein heißen.
Du findest übrigens auf keiner Standesamtsurkunde bei Sterbefällen den Hinweis auf eine Hinrichtung im offiziellen Text. Das hat nichts damit zu tun, dass es dem Staat irgendwie "besser zu Gesicht steht". Man findet lediglich deutlichere Worte bei Selbstmord oder Mord aus niederen Beweggründen. Politischer Mord liest sich wie bei den Beispielen Lütgens oder Dorrenbach. Ansonsten "Ausnahmen bestätigen die Regel".
Ab jetzt bekommst Du aber nur noch von mir über den privaten Kanal Informationen zu den Namensgebern unserer Schiffe, die Du dann nachtragen kannst. Hier muss das nicht weiter ausgewalzt werden.

Gruß, Dieter
Zuletzt geändert von Dietrich Lücke am Donnerstag 8. April 2021, 23:26, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Eddy » Dienstag 30. März 2021, 20:10

Jupp,
wo Du Recht hast, hast Du Recht. Alles korrigiert, hoffe ich..
Eddy
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Re: Namensgeber für Schiffe und Boote der Volksmarine

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Beitragvon Eddy » Mittwoch 31. März 2021, 20:21

Dann wollen wir mal die TS-Boote ansehen. Ich beginne mit den 183ern und da ergeben sich bis auf drei Übereinstimmungen mit den 206ern. Los geht es.

TS-Boot Projekt 183/1 "JULIUS ADLER"
Julius Adler (* 23. Januar 1894 in Neunkirchen; † 08. April 1945 in Bergen-Belsen verstorben) war ein deutscher Politiker (KPD).
julius adler.jpg

TS-Boot Projekt 183/2 und TS-Boot Projekt 206/4 "ETKAR ANDRÉ"
Etkar Josef André, fälschlicherweise auch Edgar André, (* 17. Januar 1894 in Aachen; † 04. November 1936 in Hamburg enthauptet) war ein deutscher Widerstandskämpfer und KPD-Politiker.
Kein Foto

TS-Boot Projekt 183/3 und TS-Boot Projekt 206/11 "RUDOLF BREITSCHEID"
Rudolf Breitscheid (* 02. November 1874 in Köln; † 24. August 1944 im KZ Buchenwald) war ein zunächst linksliberaler und später sozialdemokratischer Politiker.
rud breit.jpg

TS-Boot Projekt 183/4 "RUDI ARNDT"
Rudolf (Rudi) Otto Arndt (* 26. April 1909 in Berlin; † 03. Mai 1940 im KZ Buchenwald erschossen) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/5 "HERBERT BALZER"
Herbert Balzer (* 27. Dezember 1897 in Breslau; † April 1945 in Gleina hingerichtet) war ein deutscher KPD-Funktionär und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/6 und TS-Boot Projekt 206/6 "WILLI BÄNSCH"
Friedrich Willi Karl Bänsch (* 27. Februar 1908 in Berlin; † 11. Dezember 1944 in Brandenburg an der Havel hingerichtet) war ein deutscher Schlosser und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
Scannen0002.jpg


TS-Boot Projekt 183/7 und TS-Boot Projekt 206/3 "BERNHARD BÄSTLEIN"
Karl Bernhard Bästlein (* 03. Dezember 1894 in Hamburg; † 18. September 1944 in Brandenburg an der Havel enthauptet) war Reichstagsabgeordneter der KPD und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus
bernh bästl.jpg

TS-Boot Projekt 183/8 und TS-Boot Projekt 206/1 "ARTUR BECKER"
Artur Becker (* 12. Mai 1905 in Remscheid; † 16. Mai 1938 in Burgos, Spanien) war ein Funktionär des Kommunistischen Jugendverbandes Deutschlands (KJVD), Reichstagsabgeordneter und Kämpfer im Spanischen Bürgerkrieg.
kein Foto

TS-Boot Projakt 183/9 und TS-Boot Projekt 206/12 "FRITZ BEHN"
Fritz August Johann Behn (* 17. Februar 1904 in Benz; † 06. Januar 1944 in Revall/Tallinn erschossen) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/10 und KRS Projekt 1241/05 "HANS BEIMLER"
Hans Beimler (* 02. Juli 1895 in München als Johannes Baptist Beimler; † 01. Dezember 1936 vor Madrid gefallen) war ein deutscher Politiker (KPD). Er wurde bekannt als kommunistischer Reichstagsabgeordneter und als politischer Kommissar des „Thälmann-Bataillons“ der XI. Internationalen Brigade im Spanischen Bürgerkrieg.
hans beimler.jpg

TS-Boot Projekt 183/11 und TS-Boot Projekt 206/2 "HANS COPPI"
Hans Wedigo Robert Coppi (* 25. Januar 1916 in Berlin; † 22. Dezember 1942 enthauptet in Berlin-Plötzensee) gehörte im Dritten Reich zur Widerstandsgruppe „Rote Kapelle“.
hans coppi.jpg

TS-Boot Projekt 183/12 "HANNO GÜNTHER"
Hanno Günther, eigentlich Hans-Joachim Günther, (* 12. Januar 1921 in Berlin; † 03. Dezember 1942 Berlin-Plötzensee hingerichtet) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
hanno günther.jpg

TS-Boot Projekt 183/13 und TS-Boot Projekt 206/5 "FRITZ HECKERT"
Friedrich (Fritz) Carl Heckert (* 28. März 1884 in Chemnitz; † 07. April 1936 in Moskau) war ein deutscher Politiker, Mitbegründer des Spartakusbundes und der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) und führender Funktionär der Kommunistischen Internationale (Komintern). Im Jahr 1923 war Heckert eine kurze Zeit Wirtschaftsminister von Sachsen.
fritz heckert.jpg

TS-Boot Projekt 183/14 und TS-Boot Projekt 206/8 "ADAM KUCKHOFF"
Adam Bernhard Kuckhoff (* 30. August 1887 in Aachen; † 05. August 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet) war ein deutscher Schriftsteller und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
adam kuck.jpg

TS-Boot Projekt 183/15 und TS-Boot Projekt 206/16 "ARVID HARNACK"
Arvid Harnack (* 24. Mai 1901 in Darmstadt; † 22. Dezember 1942 in Berlin-Plötzensee gehängt) war ein deutscher Jurist, Nationalökonom und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus in der Gruppe Rote Kapelle.
arvid har.jpg

TS-Boot Projekt 183/16 und TS-Boot Projekt 206/17 "BRUNO KÜHN"
Bruno Albert Kühn (* 17. Dezember 1901 in Rixdorf bei Berlin; † wahrscheinlich 1944 in Brüssel erschossen) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/17 "ERICH KUTTNER"
Alexander Erich Kuttner (* 27. Mai 1887 in Schöneberg; † 06. Oktober 1942 im KZ Mauthausen ermordet) war deutscher Journalist, Autor, Landtagsabgeordneter in Preußen, Emigrant und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
erich kuttner.gif

TS-Boot Projekt 183/18 und TS-Boot Projekt 206/18 "HEINZ KAPELLE"
Karl Heinz Wilhelm Kapelle (* 17. September 1913 in Berlin; † 01. Juli 1941 in Berlin-Plötzensee hingerichtet) war als Anführer einer kommunistischen Jugendgruppe in Berlin Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/19 "FRITZ LESCH"
Fritz Alexander Waldemar Lesch (* 16. März 1898 in Eberswalde; † 12. Februar 1937 in Spanien gefallen) war ein deutscher Sportlehrer, Kommunist und Widerstandskämpfer.
kein Foto

TS-Boot Projekt 183/20 "WILHELM LEUSCHNER"
Karl Friedrich Wilhelm Leuschner (* 15. Juni 1890 in Bayreuth; † am 29. September 1944 in Berlin-Plötzensee hingerichtet) war ein deutscher Gewerkschafter und sozialdemokratischer Politiker, der im Widerstand gegen den Nationalsozialismus kämpfte.
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TS-Boot Projekt 183/21 "FRITZ RIEDEL"
Fritz August Karl Riedel (* 01. März 1908 in Berlin; † 21. August 1944 in Brandenburg enthauptet) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 183/22 "JOSEF RÖMER"
Josef „Beppo“ Römer (* 05. März 1892 in München; † 25. September 1944 in Brandenburg an der Havel enthauptet) war ein deutscher Jurist. Seine politische Laufbahn umfasste die Stationen deutscher Freikorpsführer, später Kommunist, Stabsoffizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 183/23 "MAX ROSCHER"
Franz Max Roscher (* 22. Juli 1888 in Pockau; † 28. August 1940 in Peredelkino, Sowjetunion verstorben) war Reichstagsabgeordneter und sächsischer Landtagsabgeordneter der KPD in der Weimarer Republik. Teilnahme am Bürgerkrieg in Spanien in den Internationalen Brigaden. Er kämpfte dort im Edgar-André-Bataillon. Wurde schwer verwundet und in die Sowjetunion zur Genesung verlegt.
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TS-Boot Projekt 183/24 und TS-Boot Projekt 206/15 "FIETE SCHULZE"
Fritz Karl Franz (Fiete) Schulze (* 21. Oktober 1894 in Schiffbek; † 06. Juni 1935 in Hamburg enthauptet) war ein deutscher Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 183/25 und TS-Boot Projekt 206/14 "ANTON SAEFKOW"
Anton Emil Hermann Saefkow (* 22. Juli 1903 in Berlin; † 18. September 1944 in Brandenburg an der Havel enthauptet) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 183/26 und TS-Boot Projekt 206/13 "ERNST SCHNELLER"
Ernst Hugo Schneller (* 08. November 1890 in Leipzig; † 11. Oktober 1944 im Konzentrationslager Sachsenhausen erschossen) war ein deutscher Lehrer, Reichstagsabgeordneter und Landtagsabgeordneter des Sächsischen Landtages für die KPD.
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TS-Boot Projekt 183/27 "WOLFGANG THIES"
Wolfgang Thiess (* 30. Oktober 1911 in Altenburg; † 09. September 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet) war ein deutscher kommunistischer Widerstandskämpfer mit Kontakten zur Roten Kapelle.
kein Foto

TS-Boot Projekt 206/7 "WALTER HUSEMANN"
Walter Paul Georg Husemann (* 02. Dezember 1909 in Ellerbek bei Kiel; † 13. Mai 1943 in Berlin-Plötzensee hingerichtet) war ein deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 206/9 "WILHELM FLORIN"
Wilhelm Florin (* 16. März 1894 in Köln-Poll; † 5. Juli 1944 in Moskau) war ein deutscher Politiker (KPD) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
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TS-Boot Projekt 206/10 "ERNST GRUBE"
Ernst Grube (* 22. Januar 1890 in Neundorf (Anhalt); † 14. April 1945 in Bergen-Belsen) war ein deutscher Politiker (KPD) und Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime. Er war von 1920 bis 1922 Abgeordneter des Sächsischen, von 1924 bis 1932 des Preußischen Landtages und 1924 sowie ab 1930 Abgeordneter des Reichstags.
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Ich habe nicht gedacht, dass hier 30 Namen zusammenkommen. Aber wenn man 27 Boot 183 und 18 Boot 206 nimmt, sind es halt eine ganze Menge von Booten. Es ist hier aber die Linie zu erkennen, nach welchem Grund die Namensgeber ausgesucht wurden. Auf Anhieb wusste ich bei vielen nicht in welche Ecke sie des Widerstandes gehörten.
So Männer,
ich hoffe es sind nicht zu viele Fehler drin aber Ihr dürft natürlich loslegen.
Bis denne
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