Handelsmarine und Fischfangflotte

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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Kennedy » Sonntag 9. Februar 2020, 23:06

Die Tücken des Benguela-Stromes hätten bekannt sein müssen!



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

[42 / 91]

Beitragvon Fritz Gast » Dienstag 11. Februar 2020, 21:03

Hey Leute,
ja haben wir in Navigation gelernt, die wichtigsten Strömungen, aber wer erinnert sich ?
Unendliche Weiten, der Atlantik, hab ich in der Zwischenzeit von Nord nach Süd und umgekehrt befahren. Zig Tausend Seemeilen sind zu Stande gekommen, ich hab sie nie errechnet.Im Seefahrtsbuch stand immer nur: Große Hochseefischerei.
Aber es kommt eben immer mal vor, wie ein Auto zum TÜV, muss ein Schiff auch mal in die Werft. In Rostock wurde krampfhaft gesucht, wann, wohin.
Die DDR- Werften waren voll ausgelastet, so hieß es nach ca. 3 Wochen, wir fahren nach Las Palmas, Canarische Inseln, in die Werft.
Die Besatzung wurde auf ein Minimum reduziert, Produktion kamen ein paar Leute, Maschine komplett und an Deck 5 Mann.
Es sollten verschiedene Ersatzteile in Rostock übernommen werden und in der Werft ausgewechselt werden. Für die Produktion und Maschine. An Deck stand ein Wechsel verschiedener Winden an. und nun der Clou. Paule, ein guter Kollege, Du machst Bootsmann, kümmerst Dich um den täglichen Ablauf. Micha, aus Dessau, ein hervorragender Windenfahrer , macht Netzmacher, und ich, DELLE, abgeleitet von meinem Namen, Du machst Bestmann..
Klare Ansage vom Kapitän. In Rostock alles geladen, verstaut, verzurrt, gesichert und noch mal überprüft. Alles sitzt. Auf nach Las Palmas.
Mitte Oktober. Angekommen, locker 25 °C, und Sonne pur. Die Wachen konnten wir uns frei einteilen, so das auch jeder die Möglichkeit zum Landgang hatte. Wir sind schon über 3 Jahre auf dem selben Schiff, in der selben Schicht gefahren. Es gab keine Probleme bei der Wacheinteilung. Gangwaywache, Sicherheitswache, Festmacher etc. oblag Abteilung Deck, Maschinenwache ist klar, und Produktion alle 4 Std. ein Rundgang, wir hatten ja nichts in den Laderäumen, kein Fischmehl, aber in den Fischölbunkern waren noch Restbestände.
Die spanischen Werftarbeiter, nett, fleißig und vom Fach. Wir hatten eine gute Zusammenarbeit.
Eines Tages,ich Gangwaywache, nachts kalt mit Wattejacke und ab 10.00 Uhr freien Oberkörper. Kommt jemand die Gangway hochgetaumelt, mit einem Päckchen, ich dann halt Stopp was ist das ? Ein russischer Kollege, für Kapaten, Present, Kaviar, gut is hier. Also ich hab verstanden, für den Kapitän , Kaviar als Geschenk. Also den Alten gerufen. Der Kollege ging mit einer Kiste Wodka von Bord.
Wir hatten die Wachen so eingeteilt, das alle 3 Tage Landgang möglich war bis 22.00 Uhr. Auf dem Programm stand baden, Essen gehen, auch mal Cervesa trinken, kein ROSTOCKER HAFENBRÄU. Wir hatten auch die Möglichkeit an einer Inselrundfahrt teilzunehmen. Herrlich, Sandstrände und Dünen, Palmen und Pflanzen wie in Afrika, Berge und Vulkane. Grand Canaria bietet alles.
Wir sind natürlich auch mit den Arbeitern gut ausgekommen, und mit dem Ingenieur für die Winden habe ich sehr gut zusammengearbeitet.
Einmal fragte er mich, wo wir gestern waren, Antwort, Inselrundfahrt.
Sein Statemant dazu, wart ihr da, habt ihr das gesehen, haben sie Euch das gezeigt ? Wie für Touristen,
Er machte uns ein Angebot, wenn ihr Wochende frei habt, lade ich Euch ein,ich hab eine Finca, und Montag früh sind wir wieder hier.
Ich zeige Euch Grand Canaria wie es wirklich ist. Wurde natürlich nicht genehmigt.
Übrigens die Kiste Caviar war ratz batz alle, dienten doch bei einigen Behördengängen, Makler, etc, Echter russischer Caviar als Eintrittskarte.
Und es folgten noch diverse Kisten, schließlich hatten wir Wodka an Bord, was bei den sowjetischen Kollegen ein absolutes Tabu war. Die Werftzeit ging langsam zu Ende , ein neuer Aussenhautanstrich stand noch aus, also wieder Trockendock. In Las Palmas wurde dann die Aussenhaut über Wasserlinie schwarz gestrichen, war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber alle Supertrawler haben nachgezogen. Es gab noch einen scheiß Unfall beim Baden.
Micha, ein Kerl wie ein Baum, springt in den Atlantik, beim Baden. Eine Welle kommt auf ihn zu, er will reinspringen und verpasst sie. Hinter der Welle ca. 40 cm. Wasser, er kommt mit dem Kopf auf den Grund............... Wäre fast in 40 cm Wassertiefe ertrunken. Halswirbelbruch. Scheiße. Davon hat er sich nie wieder erholt.
Ok, das war die Werft und Las Palmas. Nach 3 Monaten ging es nach Haus, mit Sonnenbrand im Dezember. Die Maschinen und Winden liefen übrigens einwandfrei.
Bis dann.



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Fritz Gast » Dienstag 18. Februar 2020, 21:55

Na Servus, da bin I wieder.
Nach der Werftzeit in Las Palmas sollte es wieder in den Südost- Atlantik gehen. Fischerei gut, Laune gut. Es gibt für einen Hochseefischer nichts Schlimmeres als einen leeren Steert an Deck zu hieven.
Die Fanggründe waren ausgeschöpft, wir waren ja nicht allein da. Rumänen, Russen, Koreaner und und sonst noch was.
Also wurde in Rostock ein Fangplatzwechsel beschlossen, ab in den Südwest- Altlantik. Vor der Küste Argentieniens, nördlich Feuerland auf Kalmar.
Also wieder quer rüber, aber die Überfahrt war herrlich. An St. Helena vorbei, Delphin - schulen begleiteten uns, springende Mantas und Fächerfische, und dann durch einen Schwarm fliegender Fische. Ein Anblick, Unbeschreiblich, landeten einfach auf unserem Schiff. Einige konnten wir Retten, der Rest Haifutter. Wir bauten in der Zeit unsere Netze um, sollten wir doch vor Argentienien fast in Tiefen von 500- 1000 Metern fischen.
Also los , Kalmar, Tintenfisch, Krake, alles nicht dasselbe. Aber wir haben uns eingearbeitet. Gute Fänge folgten.
Teilweise wurden 2900 m Kurrleine gesteckt um an die "Biester" ran zu Kommen. War aber auch gut. Kam " Hiev Up " konntest du noch in Ruhe einen Kaffee ansetzen und in Ruhe trinken, fast 3000 m Kurrleine einholen dauert ne halbe Stunde
Verarbeitet wurde der Fang generell mit Hand, da hierfür keine Maschinen zur Verfügung standen.
Aber eins machte uns nervös, seit Wochen keine Post, keine Bordzeitung, keine Informationen. Und dann liefen wir in Montevideo zum BA ein. Ich auf der Back, Festmacherkommando. Die Einfahrt, herrlich, Montevideo eine Weltstadt. Fahrwasser, ein Kreuz ragt heraus. Der letzte Liegeplatz der " Admiral Graf Spee ". Und an der Pier helle Aufregung, Blitzlichter, Kameras. Es war Mitte November 1989.
Angekommen und den ganzen Rummel kam verstehend kam langsam, gaaaaaaanz langsam Klarheit in die Sache. Grenzen auf . Ich konnte es nicht nachvollziehen, warum wir die ganze Zeit nicht informiert wurden. Auf einmal war alles ganz anders. Jeder bekam sein Seefahrtsbuch in die Hand, Landgang ohne Gruppe, jeder konnte machen was er wollte. Bei Schwierigkeiten bitte an die Deutsche Botschaft wenden. Abflug morgen um 14.00 Uhr. Wer bleiben will, kann. Eine sStuation mit der man erst mal klarkommen mußte. Und dann Abends in der Gaststätte, ich hatte schon berichtet.
Geblieben ist keiner, alle waren pünktlich am Flughafen.
Aber eine Episode möchte ich noch ansprechen. In Montevideo gibt es ein Lederwarenladen neben dem anderem, also guckt man mal nach Angebot und Preisen. Vor einem Schaufenster stehend kam gleich ein Angestellter heraus und fragte ob Interesse bestehe. Please com In and look.
Hinter dem Ladentisch ein älterer Herr. Der uns begrüßte mit " Hallo Landsleute". Wie jetzt, deutsch in Uruguay. Na er hat im Fersehen verfolgt dass wir eingelaufen sind, ( Frage,: Erkennt man Ostdeutsche in Montevideo ? ) Jedenfalls erzählte er, das er aus Dresden sei, aber nach dem Krieg musste er sich absetzen und hat hier eine neue Heimat gefunden. Es war Dienstag, und Mittwoch sei immer Kameradentreffen, wir sind herzlich eingeladen.
Aber Mittwoch ging ja schon unser Heimflug. Wir tranken noch ein Bier und sollten schöne Grüße in die alte Heimat übermitteln.
Auch solche Begegnungen gab es. Nach der Freizeit ging es wieder nach Monte, ein paar Kalmare fangen. Kurze Story. Anruf von meinem Bruder aus New York via Rügenradio auf die ROS 335. Funker: Frank Telefon, Ich : wer. Funker: Jemand aus New York. Mein Bruder, auch HOFI war gerade in New York eingelaufen und rief mich an. Natürlich das Gespräch, wie gehts Dir, alles klar, wann sehen wir uns mal, etc. Nach dem Gespräch ich zum Rapport
beim Politoffizier und Kapitän. Woher sie wohl von dem Gespräch wussten ? Ich hab nur gesagt, wenn sie uns schon belauschen, müssten sie wissen das mein Bruder auch zur See fährt, wir uns jahrelang nicht gesehen haben und er eben in New York eingelaufen ist. Auf der Rückfahrt haben uns unser beiden Schiffe getroffen, und es war sogar möglich das er zu uns an Bord kam. Leichter Umtrunk mit Kapitän, 1.NO und Politoffizier. Aber zusammen auf einem Schiff durften wir nie fahren, erhöhte Fluchtgefahr. Dabei hatten er und ich immer eine Möglichkeit. Aber wir hatten unsere Familie, unsere Freunde, und keiner wäre auf die Idee gekommen, stiften zu gehen.
Weiter geht es morgen mit meiner letzten Reise, einem tränenreichen Abschied aus Rostock und einer bleibenden Liebe zum Meer.
Ahoi, Seemänners



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Helmut42 » Mittwoch 19. Februar 2020, 10:39

Hallo - guten Morgen Frank ,

wieder ein sehr interessanter Bericht . Ich bin schon gespannt auf die Erörterung Deiner Erlebnisse zu
Deiner letzten Reise .
Alles geht mal zu Ende -- Schade !!
Wie ging es dann , nach Deinem Seemannsleben , mit den tollen Erlebnissen , die Du doch hattest bei Dir weiter ?
Es war für Dich nun als ewige Landratte so richtig Fuß zu fassen bestimmt gewöhnungsbedürftig .

Viele Grüße
Helmut42



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Fritz Gast » Freitag 21. Februar 2020, 22:10

Hiev Up Männers, meine letzte Reise an Bord der ROS 335 " Arnold Zweig "
In den Zeiten der Wende, so ab 1990 , machte sich auch bei uns im Fischkombinat Unsicherheit, Zukunftsangst und auch Existenzangst breit. Das Kombinat wurde zerschlagen in viele kleine, einzelne Betriebe, die sich dann von der Treuhand leichter für ein Appel und ein Ei verscherbeln ließen. Der Rest ist Geschichte. Ordnung, geschweige denn eine Zusammenarbeit gab es nicht mehr, jeder kochte sein eigenes Süppchen.
Na ja, ich zu Hause, Urlaub. Telegramm aus Rostock, anmustern auf die 335, Dienstauftrag holen und los.
Ich also nach Rostock zum Einsatzleiter, Heuerschein geholt, Seefahrtsbuch abstempeln und Visum eintragen und Dienstauftrag, woführ eigentlich ?
Da liess er die Katze aus dem Sack. Die 335 läuft in 3 Tagen in Ijmuiden ein, der Netzmacher krank, ich als Ersatz, na toll. Wie kommt man nach Ijmuiden ? Erst mal nach Hause, Seesack packen. PC oder Laptop Fehlanzeige, und Handys gabs da auch noch nicht. Also Bahnhof, via Amsterdam nach Ijmuiden, oder per Flug. Ach scheiß, erst mal wieder hoch nach Rostock, Seemannsheim. paar Kumpel getroffen und ....... mein Bruder. Der war zur Probefahrt draußen, aber keiner konnte oder wollte nicht wissen wann sie einlaufen. Also wir fahren mit Auto nach Ijmuiden, er hatte seins in Rostock.
Herrliche Fahrt, immer oben lang und gut angekommen, keine 335. Ich ins Maklerbüro. Ja soll heut noch einlaufen, aber wann, Schulterzucken. Das reinste Chaos, nichts organisiert, und wir standen an der Pier, wie die Nutten am Alten Strom. Also erst mal was essen. Ab in die Gastronomie. Nach 3 Std. zurück und da stand mein " ARNIE". waren schon beim löschen.
Na ja, an Bordmeldung, Schreibkram und Kammer beziehen. Morgen Mittag auslaufen. Mein Bruder und ich durften erst mal ausschlafen. Er fuhr dann nächsten früh zurück. Was ich dann im Laufe des Vormittags erfuhr gab mir den Rest. Der Fangleiter wurde von Rostock mit Dienstauto nach Ijmuiden chauffiert. Einen Netzmacher mitzunehmen war ihm wohl zu popelig.
Jedenfalls fingen wir wieder gut, bloß das Wetter war Mist im Kanal.
Aber auch diese Reise ging zu Ende. Rostock einlaufen und erst mal Urlaub. Wie es weitergeht wusste keiner. Dann ein Telegramm, auf nach Rostock.
Zum Einsatzleiter. Der Sozialplan wurde für gut befunden und tritt in Kraft :
Matrosen über 50 Jahre 100 Punkte Matrosen unter 50 Jahre 0- 50 Punkte
Matrosen aus Rostock 100 Punkte Matrosen aus dem Binnenland 0- 50 Punkte
Verheiratet 100 Punkte ledig 0 Punkte
Und so wurden die Punkte verteilt, und die Leute mit den wenigsten Punkten sind als erstes zu entlassen. Also gabs die Kündigung gleich mit zu, den Laufzettel abarbeiten, überall abmelden und aus, schluss, vorbei. und beim Tschüss sagen, hat der Einsatzleiter geweint, er wusste ja auch was er an uns hatte.Aber ganz so schnell ging es dann auch nicht, es wurden noch die seefreien Tage und Urlaub genommen, was noch fast ein Jahr Betriebszugehörigkeit bedeutete, bei vollen Bezügen. So war ich auch nur 3 Tage arbeitslos, bevor ich dann eine Umschulung als Maler und Lackierer begann. Ich hatte mit der Seefahrt abgeschlossen, aber es bleiben schöne Erinnerungen.
In meinen Adern fließt Salzwasser, mein Herz schnurrt wie ein Schiffsdiesel und durch meine Lungen weht der Seewind.
Ende...................................und siehste, jetzt hab ich auch wieder feuchte Augen.



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Eddy » Freitag 21. Februar 2020, 23:08

Frank,
danke für Deine Berichte aus der Flotte, die für uns als grau angestrichene Flotte etwas weiter weg war. Immerhin ist es interessant, was aus unseren "Kämpfern" geworden ist. Du bist ein wahres Exemplar der maritimen Geschichte unseres kleinen Staates, den eigentlich fast niemand anerkannt hat. Was Ihr als Seemänner in der Fang- und Handelsflotte geleistet habt, ist sprichwörtlich heldenhaft. Wir haben immer von "Helden der Arbeit" gesprochen aber dem Begriff nie ein richtiges Gesicht zuordnen können. Bei Euch Hochseefischern ist es einfach, Ihr wart Helden an der wohl unbekanntesten Front. Das Meer verlangt Opfer und Ihr hat dieser Forderung getrotzt. Hut ab und herzlichen Dank, dass Ihr Euch so ins Zeug gelegt habt. Zumal Ihr auch dem Stasi-Wahn, jeder will abhauen, ein starkes Gegenargument geliefert habt. Und ganz nebenbei: Früher hatten wir hölzerne Schiffe und Männer aus Stahl, heute ist es umgekehrt. Das trifft auf Euch nicht zu, Ihr hat bewiesen, dass Männer immer noch einen harten Kern haben. Wer wird es Euch je danken? Die Fischbrötche-Esser werden es ncht sein aber ich sage :danke: :danke: :danke:
Nun denkt nicht ich bin sentimental geworden, zum Teil vielleicht, aber wenn ich diese Geschichten überdenke, dann kann sich mache einer eine Scheibe abschneiten,,, mich inbegriffen.
Nach dem "Sieg" über uns habe ich so manches Mal mit mir gehadert, ob es richtig war die "Fahne zu streichen". Aber heute sage ich, es war richtig der menschlichen Seite zu folgen. Damit sage ich nicht, dass ich dem System huldige, nein, ich lehne es ab, weil nichts oder wenig getan sondern nur gequatscht wird. Warum verbieten wir nicht alle Parteien, die bringen nichts zu Stande und bekommen ein Haufen "Kohle". Warum eigentlich?
Ich breche ab, sonst verfalle ich ins Aggressive.
Bis denne
:augenzuhalt: Eddy
"Tradition pflegen heißt nicht Asche aufbewahren sondern eine Flamme am Leben erhalten!"

Berndt Borrmann, Fregattenkapitän a.D.
1. Vorsitzender Heimatverein Dranske e.V.
Ehrenamtlicher Leiter des "Marinehistorischen- und Heimatmuseums Dranske / Bug"
Vorstandsmitglied der MK Bug 1992 e.V.



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

[47 / 91]

Beitragvon Helmut42 » Samstag 22. Februar 2020, 12:02

Hallo lieber Frank .
Es ist sehr schade das nun mit Deinen Bericht Deine sehr interessante Berichterstattung zu Deinem Berufsleben
bei der Fischfangflotte endet .
Du hast uns einen tiefen Einblick in Deine sehr anspruchsvolle Arbeit gegeben . Hast uns Einblicke gestattet
in die schönen Momente Deiner damaligen Berufszeit. Hast aber auch ungeschminkt Dinge erörtert mit den Du
in Deiner schweren Arbeit außerhalb des Schönen, noch als junger Mensch , Konfrontiert wurdest .

Ich gestatte mir zu bemerken ,das diese Berichte in ihrer Sachlichkeit und Konkretheit der Fakten ,mit den
Höhen Tiefen Deiner fesselnden Erlebnisse , auch für Leser außerhalb des Forums sehr interessant wären .
Trotz das Dir mit der Wende für Deine so geliebte Tätigkeit als Seemann der Stuhl vor die Tür gesetzt wurde
bist Du noch heute ,nach Jahren , mit Herzblut Seemann geblieben .

Ich muß bemerken das die Bemerkungen von EDDY zu Deiner Person und zu Deiner Entwicklung sich in allen
Belangen mit meiner Meinung decken .
Wie entwickelte sich Dein interessantes Leben weiter ???

Bleib wie Du bist und alles Gute
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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

[48 / 91]

Beitragvon Ambrosius » Sonntag 23. Februar 2020, 12:19

hänge gerade wegen Bettlägerigkeit vorm Fernseher rum. Dabei habe ich mir auf RBB eine "Doku" über das Leben bei der Handelsflotte der DDR reingezogen. Sehr interessant. Dabei habe ich erst gemerkt, was ich alles verpasst habe. Ab und an sind sogar ein paar Marinierte der VM zu sehen.


Die "Doku" ist von 1966 und auf RBB in der Mediathek anzusehen. Sie heißt "Reise ins Ehebett". :totlach:



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

[49 / 91]

Beitragvon Fritz Gast » Sonntag 23. Februar 2020, 14:15

Von der Hochseefischerei gibt es zig Beiträge auf Youtube. Sind zwar auch schon in die Jahre gekommen, aber wem es interessiert, sehr zu empfehlen.
"Zeitreise Die Hochseefischer vom Kombinat" und noch mehr.
Tschaudi



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Re: Handelsmarine und Fischfangflotte

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Beitragvon Fritz Gast » Dienstag 25. Februar 2020, 22:53

Hab mich gerade bei der Knotenbahn geäussert. Tolle Idee, sowas verlernt man nicht, genau wie Fahrrad fahren. Alle gängigen Knoten der Fischerei mach ich mit verbundenen Augen , hinter dem Rücken. Brauch nur den Namen des Knotens und los gehts.



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