Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Hogo » Donnerstag 27. September 2018, 20:21

Ein Kommandant war Ekki Bahr, leider schon verstorben. Mir ist allerdings unklar warum bei der Unterzeichnung der KSZE Akte ein Marineoffizier dabei gewesen sein sollte. Es war ein Staatsakt. Ich könnte mir höchstens noch vorstellen, das jemand aus der Abteilung für internationale Verbindung des MfNV oder der Militärattache der DDR dabei war. Der war damals allerdings Oberst, Boris Behring. Die VM hatte damit, meines Erachtens, nichts zu tun.



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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Kennedy » Freitag 28. September 2018, 11:34

Liebe Runde,

möglicherweise wird hier etwas verwechselt. Bei der Unterzeichnung der Schlussakte war unsere VM ganz sicher nicht mit an Deck.
Gemeint sind sicher die beiden Marine-Symosien 1975 und 1978. Die Initative für 1975 ging von der Königlich Schwedischen Marine aus und fand in Stockholm statt, also im Jahr der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki. Das zweite dann 1978 in der finnischen Hauptstadt . Unser Admiral Theodor Hoffmann leitete die Delegation in beiden Fällen.
Mehr dazu in : Hoffmann, Theodor: Kommando Ostsee. Berlin 1995. S. 155-160; ein Bild von 1978 im Bildteil zwischen den Seiten 112-129.

Schönes Wochenende wünscht

Kennedy



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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Kennedy » Freitag 28. September 2018, 11:49

Noch etwas: Skipper Gaeth war der langjährige Segelmacher des Segelschulschiffes GREIF ex. WILHELM PIECK. Kennzeichen an den Segeln ein schwarzer Katzenkopf. Ich glaube, er arbeitet gelegentlich immer noch für uns. Bin oft mit ihm gefahren.

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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Eddy » Freitag 28. September 2018, 14:37

Hannes53 hat geschrieben:... bei dem Einsatz sollen die Boote 852 und 854 beteiligt gewesen sein. Kommandant war auf der 852 wohl noch Paul Nestmann.
...

Hallo Hannes,
irgendwo in dem www hatte ich wohl schon einmal dazu geschrieben. Die beiden Kommandanten waren KL Bernd May (†) und KL Eckhard Bahr (†) mit den TS-Booten 851 und 854. Kann aber auch sein, dass ich das Ganze nur mit Klaus G. besprochen hatte.
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PS: habe ein Dokument im Museumsarchiv gefunden (Auszug)
15. Juli 1975 Dokumentenauszug.docx
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon joern » Donnerstag 1. November 2018, 14:50

Kennedy hat geschrieben:Liebe Runde,

möglicherweise wird hier etwas verwechselt. Bei der Unterzeichnung der Schlussakte war unsere VM ganz sicher nicht mit an Deck.
Gemeint sind sicher die beiden Marine-Symosien 1975 und 1978. Die Initative für 1975 ging von der Königlich Schwedischen Marine aus und fand in Stockholm statt, also im Jahr der Unterzeichnung der Schlussakte von Helsinki. Das zweite dann 1978 in der finnischen Hauptstadt . Unser Admiral Theodor Hoffmann leitete die Delegation in beiden Fällen.
Mehr dazu in : Hoffmann, Theodor: Kommando Ostsee. Berlin 1995. S. 155-160; ein Bild von 1978 im Bildteil zwischen den Seiten 112-129.

Schönes Wochenende wünscht

Kennedy

Hier mal zu diesem Ereignis (1975) ein Artikel aus westlicher Sicht. Neben der VM Spitze hat ein Fkpt. Alfred Hässler teilgenommen.
Marineforum 7_75.jpg

Grüße Joern
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Thommy206 » Donnerstag 1. November 2018, 18:28

joern hat geschrieben:...Hier mal zu diesem Ereignis (1975) ein Artikel aus westlicher Sicht. Neben der VM Spitze hat ein Fkpt. Alfred Häßler teilgenommen...


Häßler, Alfred (zuletzt im Rang eines Kapitän zur See) war von 1962–1963 Gehilfe des Militärattachés in China
von 1974–1975 Praktikant beim Militärattaché in Rumänien
von 1977–1981 Militärattaché in Mexiko und von 1981–1983 Militärattaché in Peru.

Quelle(n): Walter Richter: Der Militärische Nachrichtendienst der Nationalen Volksarmee der DDR und sein Kontrolle durch das Ministerium für Staatssicherheit. Die Geschichte eines deutschen Geheimdienstes, Europäische Hochschulschriften Band 439, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3-631-52020-4
Bodo Wegmann: Die Militäraufklärung der NVA. Die zentrale Organisation der militärischen Aufklärung der Streitkräfte der Deutschen Demokratischen Republik. 2. Auflage. Köster, Berlin 2006, ISBN 3-89574-580-4
mit kameradschaftlichem Gruß
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon stolteraa » Freitag 2. November 2018, 21:08

Hallo Kameraden, das traurige Ereignis des gestrigen Tages veranlaßte mich, wieder einmal ins Forum zu schauen - auch ohne Erinnerungsmail (die finde ich übrigens gar nicht so verkehrt, das tägliche Einerlei und die regelmäßigen familiären Probleme lassen das Forum oft vergessen). Beim Durchblättern stieß ich nun auf dieses Thema und möchte etwas ergänzen: Zuerst aber an GBK-Puster meinen Dank für die detailierte und präzise Darstellung der Ereignisse, die mir das Ereignis absolut glaubhaft darstellen.

Kurz nachdem ich mich bei schnellboot.net angemeldet hatte, erhielt ich eine persönl. Mail von Klaus Gaeth mit der Frage, ob- und wenn ja, was - mir von dieser Flucht bekannt sei. Ich antwortete ihm wahrheitsgemäß, dass ich sie nur vom Hörensagen ohne Details kannte (ohne seine Frage wäre die Sache nicht auf meiner Festplatte greifbar gewesen - ich bereitete mich zu dieser Zeit mit meinem Boot auf die Große Werftliegezeit in der Peenewerft vor). Daraufhin antwortete er "...interessant, dass dieser Vorfall nach 35 Jahren noch nicht vergessen ist ...". Vielleicht vier - sechs Wochen später traf ich zufällig in Warnemünde einen ehemaligen, mir sehr gut bekannten Offizier aus dem KVM. Nach einem allgemeinen "Rees an Bb" über alte Zeiten erzählte er mir von einem Bekannten, der 1975 als Offizier beim BGS diente und der ihm erzählte, dass auch bei ihnen merkwürdige Dinge passierten. Dabei erzählte er u.a. auch einiges, was beim BGS zur Vorbereitung dieser Flucht so passierte, daß die Uhrzeit und Position des Zusammen-treffens genau bekannt gewesen seien, daß Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens - völlig ungewöhnlich - vor dem geplanten Auslaufen an Bord kamen und von einer Belehrung über absolute Geheimhaltung. Die bisherigen Beiträge werden von dieser Erzählung bestätigt.

Allen ein schönes Wochenbende wünscht
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