Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Eddy » Freitag 11. Februar 2011, 19:03

Hallo Männer,
zu diesem brisanten Thema sucht FK a.D. der VM Dr. Ingo Pfeiffer Unterstützung. Ich kopiere Euch mal seinen Text hier ein und wer kann sollte helfen bzw. Hinweise geben.
Hallo,
zur Flucht der DDR-Segelyacht am 15.Juli 1975 TORNADO im Seegebiet Höhe Darsser Ort habe ich zum Einsatz von zwei (2) unserer Torpedoschnellboote (VM) etwa ab 22 Uhr folgende Fragen:
Welche (Nr.) TS-Boote waren das, wer war Kommandant? Wann erhielten sie den Einsatzbefehl?
Wo (Seegebiet) erfolgte der TSB-Einsatz? Immerhin war der Schleppzug "BG-14 und TORNADO" bereits schon ca. 3 Stunden mit Kurs West unterwegs. Demnach könnte es vielleicht Höhe Kühlungsborn gewesen sein?
Welche Aufgabe hatten die beiden TSB? Kurs parallel an Stb. und Bb. des Schleppverbandes? In welcher Distanz?
Waren die Bordgeschütze klar oder nicht?
Zeitraum des Einsatzes? Wie lange dauerte die Aktion?
Konnte man erkennen, ob das 40-mm-Borfosgeschütz auf BG 14 gefechtsklar war?
Konnte man in der Entfernung erkennen, ob auf der Brückennock von BG 14 Maschinengewehre aufgesetzt waren?
Wann kam der Befehl zum Abbruch?
Kannst Du bitte einmal rundhorchen, wer mir dazu nähere Informationen geben kann. Keine Scheu, die Sache ist 35 Jahre her.
Namen werden nicht genannt. Ich verfolge rein marinegeschichtliche Interessen!!!!

Infos geben Hogo oder ich an Ingo weiter. Vielleicht ist jemand dabei gewesen von Euch 1975.
Eddy
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Sir Henry » Freitag 11. Februar 2011, 19:58

Hallo, Eddy, Hogo und Ingo,

was das Thema "Jacht" betrifft hat Klaus Gaeth bereits vor langer Zeit seine Erlebnisse und Eindrücke hinreichend in entsprechenden Foren geschildert. Fragt doch mal Klaus Gaeth, der kann euch alles erzählen.
Gruß Sir Henry
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Eddy » Freitag 11. Februar 2011, 20:14

Henry,
Klaus war damals ein Junge von ca 10 Jahren, denkst Du er kann diese Fragen beantworten. Aber versuchen können wir es mal.
Grüße nach Berlin
Eddy
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon ManneTS » Dienstag 28. Februar 2012, 19:44

Hallo Eddy

Ich will nichts herauf beschwören aber ich kenne diese Geschichte und auch ein paar Einzelheiten dazu, so dass ich mir selbst sage, das kann ich mir nicht alles in laufe der Jahre zusammen gereimt haben. Ich behaupte also nicht dabei gewesen zu sein, ich schildere hier nur ein paar Erinnerungen zu dieser Sache und lege für den Wahrheitsgehalt des geschilderten nicht meine Hand ins Feuer !

" Das TS Boot 852 bekam Gefechtsalarm, es war noch ein zweites Boot dabei, weiß aber nicht mehr welches. Wir fuhren Richtung Rostock. Bedenke bitte ich hatte Dienst auf der GS 6. Einen kleinen Niedergang runter war die Funkstation und von da kam glaube ich die Information nach dem wir auf langsame Fahrt gingen, dass wenn wir uns noch ein paar Kabel (so meine Erinnerung ) nähern, von Hand- und Bordfeuerwaffen Gebrauch gemacht wird. Zu dieser Zeit muß ich wohl das Schott geöffnet haben, denn ich glaube gesehen zu haben, dass eine Segeljacht im Schlepp eines Schiffes der Bundesmarine war. An Bord der Segeljacht war niemand zu erkennen , ich glaube die Personen waren schon übergestiegen. Bei uns war Unruhe zu verspüren, im und dem unter mir liegenden O.Deck und auf der Brücke. Nach einer gewissen Zeit fuhren wir wieder ab, man munkelte später, dass aus Berlin der Befehl zum Abdrehen gekommen sei.
Erinnerung kann manchmal ganz schön trügen, erst recht wenn man sie oft erzählt hat, mir sind das aber zu viele Details, die bei mir hängen geblieben sind.
Du hast doch sicher noch viele Möglichkeiten die Schilderung zu überprüfen, ich würde auch gern Gewissheit haben.

Gruß Manne



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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon GBK-Puster » Sonntag 22. April 2012, 18:28

Dieser Grenzdurchbruch fand während meiner Dienstzeit bei der 6. GBK statt.
Mir ist soviel bekannt, dass der OP-Dienst der 6. GBK zur Unterstützung seiner Einsatzkräfte auf See die Hilfe der VM erbat. Daraufhin liefen zwei TS-Boote "206" aus Dranske aus und trafen geg. 22.30 Uhr ein.
Schiffseinheiten der GBK waren:
G 21 ("Vitte") vom Grenzvorposten 14 (VP-14 Seegebiet N-lich Zingst)
G 22 ("Zingst") wurde im Stützpunkt Warnemünde unter Verantwortlichkeit des Chefs der 2. Grenzschiffsabteilung klargemacht.
G 24 ("Graal-Müritz") wurde aus dem Gebiet Grenzvorposten 16 (VP-16 Fischland/Darß) herangeführt

Der von mir rekonstruierte Ablauf (aus den verschiedensten Quellen zusammengetragen):
15. Juli 1975, 11.15 Uhr Ausklarierung KP Warnemünde der Segelyacht "Tornado" (Segelnummer GO 213, Registriernummer E-1-1468) mit PM 18 (Segelgenehmigung für den Küstenbereich) und PM 19 (Nachtsegelgenehmigung) von Warnemünde nach Greifswald
16.35 Uhr Tonne "Darßer Ort" (54°29,9´N, 12°24,4´E), Kurs 20°
17.30 Uhr Grenzdurchbruch durch Überschreiten der 3-sm-Zone
Bis dahin funkmeßmäßige Führung durch die 6. Technische Beobachtungskompanie Darßer Ort und Koppelung auf Planchett. Das Verlassen der TTG wurde auf dem Bildschirm der FuM-Anlage angezeigt, es wurde Grenzalarm ausgelöst.
17.57 Uhr Auf Entschluß Chef 6. GBK Heranführen von G 21 aus dem Seegebiet Höhe Zingst
18.06 Uhr stieß die Segelyacht auf BG-14 "Duderstadt", um 19.00 Uhr war der Schleppzug klar, Kurs 270°

Anmerkung: Der Grenzdurchbruch war geplant und das Grenzschutzkommando in Bad Bramstedt war per Brief informiert worden
Darum war auch BG-14 vor Ort (54°34,5´N, 12°36,5´E).

19.15 Uhr Eintreffen G 21 "Vitte" am Schleppzug (BG-14 "Duderstadt" mit Segelyacht "Tornado" im Schlepp), Kurs 205° Internationaler Schiffahrtsweg Nr. 1.
Flüchtlinge waren bereits an Bord des BGS-Bootes, Segelyacht war durch 2 BGS-Beamte besetzt.
Aufforderung zum Stoppen durch Zeigen Flagge "L"
Gegen 20.05 Uhr eintreffen von G 24 "Graal-Müritz" (an Bb-Seite von "Duderstadt", Stb lief G 21)
Beginnende Abdrängversuche in Richtung DDR-Küste. Das Durchsuchungskommando (DSK) machte sich auf den GBK-Fahrzeugen achtern bereit.
BGS-Boot brachte MGs in den Brückennocken in Stellung, 40-mm-Geschütze (Vor- und Achterschiff) blieben unter der Persenning.
20.30 Uhr Eintreffen eines BGS-Hubschraubers vom Typ "Bell UH-1D", von Neustadt aus wurde BG-12 "Bad Bramstedt" zur Unterstützung in Marsch gesetzt.
20.40 Uhr Höhe "Gedser Rev" Eintreffen von G 22 "Zingst", legte sich hin und wieder quer vor den Schleppverband.
Versucht wurde durch die GBK mehrmals die Leine zu kappen, was nicht gelang.
Nach 22.00 Uhr eintreffen von BG-12 "Bad Bramstedt", legte sich hinter die Segelyacht. BGS-Hubschrauber war wegen Treibstoffmangel abgedreht.
Ein weiteres BGS-Boot (BG-11 "Neustadt" war im Anlauf auf den Pulk.
Gegen 22.30 Uhr trafen die bereits erwähnten zwei TS-Boote der 6. Flottille ein.
23.00 Uhr Auslösung von NATO-Alarm, zwei TS-Boote der Bundesmarine wurden von Olpenitz aus in Marsch gesetzt und zwei Kampfhubschrauber der Seefliegerkräfte der Bundesmarine bereit gemacht.

Es war auf so einem kleinen Seegebiet eine Kräftekonzentration von Ost und West wie sie es bisher nicht gegeben hatte. Die militärische Lage auf See drohte zu eskalieren. Darum erging 23.27 Uhr der Befehl zum Abdrehen der Schiffseinheiten der GBK und der VM. Es ging nicht um die Verhinderung des Grenzdurchbruches um jeden Preis.
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Eddy » Sonntag 22. April 2012, 19:30

Manfred,
das nenne ich exakte "Stabskultur". Die von Dir genannten Fakten und Zeiten sind sehr gut. Das mal aus der Sicht eines Beteiligten seitens der GBK zu hören ist das Interessante daran. Die Ostsee muss an dieser Stelle richtig "gekocht" haben bei den vielen Fahrzeugen.
Aber, wie @Sir Henry schon schrieb, kennen wir die Geschichte der Familie Gaeth schon aus anderen Quellen und der Sohn Klaus, heute Betreiber von www.schnellboot.net, hat schon oft an Veranstaltungen bei uns teilgenommen und wird sicher auch wieder teilnehmen. Traditionell ist er bei den LTS/KTS-Treffen mit seinem Sohn Jonas dabei. Anfang Juni 2012 ist es wieder soweit.
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon ManneTS » Sonntag 22. April 2012, 20:58

Hallo eddy ,

Ich glaub es nicht , da liegt etwas so viele Jahre schon zurück das man fast glaubt man hat sich das nur alles eingebildet
und dann kommen solch Aufzeichnungen zum Vorschein in dem man ja selbst ein kleines Rädchen war. Ja, genau so muß
es abgelaufen sein ,auch wenn ich vieles zeitlich durch meinen Dienst auf der GS6 und somit keine Sicht nach außen gehabt habe ,nicht einordnen kann. Dadurch wiederum durch die Nähe zur Funkstation doch einiges erfahren habe was sicher nur für die Entscheidungsträger von großer Bedeutung war , ich mir aber ein Bild von dem , was sich gerade abspielte machen konnte.Auch wenn ich mir einen kleinen Blick nach außen verschaffte und die Segelyacht im Schlepp eines Bootes der BGS sah , konnte ich mir das Ausmaß der ganzen Aktion gar nicht ausmahlen ,es deckt sich aber mit der Information aus dem Funkraum mit der Androhung Bord und Handfeuerwaffen einzusetzen sollten wir unseren Kurs beibehalten.
Wir haben uns natürlich danach untereinander unterhalten und so ein wenig kam doch die Enttäuschung zum Vorschein ,daß wir mit hängenden Ohren abziehen mussten doch mit dem Wissen jetzt .... man oh man ... wir hatten alle sehr viel Glück gehabt !!!
Hallo Henry , ein Boot von den zwei TS Booten war also die 852 aber Du kannst mich schlagen , ich weiß nicht wer noch mit uns ausgelaufen ist , geschweige kann ich Dir die vielen Anderen Fragen beantworten. Doch kann ich Dir ein Tipp geben , wir sind ausgelaufen unter Nestmann, vielleicht lässt sich da was machen !

Es grüßt
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon GBK-Puster » Dienstag 24. April 2012, 16:32

Übrigens, das Abdrehen der Grenzschiffe und TS-Boote geschah (höchstwahrscheinlich, da nur mündlich überliefert) auf höchste Weisung durch E.H.
Dazu muß man den Zeitraum des Grenzdurchbruches betrachten, am Vorabend der beginnenden KSZE-Verhandlungen in Helsinki.
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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Harald » Dienstag 24. April 2012, 16:59

Hallo Kameraden.

Diese Listung der Ereignisse macht mir Sorgen.

Der Klaus hatte mal eine klare Frage gestellt. Die hat noch keiner beantwortet.

Die GBK und Vorpostenaufgaben, dass mag ich nicht zu verstehen.

Vorpostenaufgaben an der 3 Meilen Zone war Sache der großen. KSS, und etwas in dieser Art. Die polnischen und auch die sowjetischen, aber kein LTS / TS / RS und schon gar kein GBK Boot.

Der aufgeschriene Rapport wird so nicht stimmig.

Harald
Zuletzt geändert von Harald am Mittwoch 25. April 2012, 13:19, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Flucht einer Segelyacht / Juli 1975 ...

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Beitragvon Hannes53 » Dienstag 24. April 2012, 19:55

Hallo Harald,
brauchst Dir wegen der Listung der Ereignisse keine Sorgen machen.
Es gab die Grenzvorposten stehend und fahrend. Im Forum der 4. Flottille werden sie unter der GBK abgehandelt. Sie wurden nicht durch die Flottillen besetzt sondern durch Schiffe und Boote der GBK.
Aus meiner Erfahrung klingt die Geschichte real und war wirklich ein absolut heisses Ding.
Gruß!
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