Geschichte des Bootes 999/925, KTS-Kameradschaft Boot 925

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Geschichte des Bootes 999/925, KTS-Kameradschaft Boot 925

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Beitragvon hage932 » Montag 27. August 2018, 17:42

Hallo allerseits;

Ich möchte hier an dieser Stelle ein wenig die Geschichte des Bootes und der Kameradschaft aufarbeiten.

Natürlich soll und kann es kein Einzelwerk sein, ich möchte alle bitten, die sachdienliche Beiträge, Hinweise oder Bildmaterial zur Verfügung stellen können, mir dies vorserst per Mail zu kommen zu lassen.

Ich werde zu gegebener Zeit das Thema frei geben, vorerst bleibt es jedoch gesperrt, bis ich ein gewisses Grundgerüst aufgebaut habe.

Ich hoffe, Ihr habt dafür Verständnis
Gruß
Gerald
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Re: Geschichte des Bootes 999/925, KTS-Kameradschaft Boot 9

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Beitragvon hage932 » Montag 3. September 2018, 15:26

Vorwort

Es wird sich sicherlich der eine oder andere Fragen, warum ausgerechnet die Geschichte (hört sich mächtig hochtrabend an) des Bootes "925".
Die Antwort ist eigentlich recht einfach;
- es ist eigentlich das Boot von den noch 4 existierenden Museumsbooten, das in einem fast originalen Zustand ist.
- von keinem der Boote ist der Weg nach der Außerdienststellung bis zum endgültigen Liegeplatz so konkret nachvollziehbar
(nach meinen Erkenntnissen).

Es soll keine "Hymne" werden, einfach nur eine Darstellung, die mehr oder weniger auf alle KTS - Boote übertragbar ist, jedenfalls bis zur Außerdienststellung.
Hierbei werde ich mich auf die Veröffentlichungen in
- "Vom Küstenschutzboot zum Raketenschiff" (Mehl / Schäfer; Militärverlag der DDR 1. Auflage 1986)
- "Die Seestreitkräfte der NVA" (Mehl / Schäfer; Motorbuchverlag, Spezialausgabe, 1. Auflage 2004)
- "DDR - Marine 1949 - 1990 (Mehl/Seemann; Motorbuchverlag, 1. Auflage 2014)
- "Die Schnellsten der Ostsee, Die Geschichte der LTS-Brigade(n) der Volksmarine, 1960-1990"; Autorenkollektiv ehemaliger LTS/KTS-Bootsfahrer..)

Sicherlich haben die Museumsboote ein wenig Glück gehabt, (wenn man es so bezeichnen will), dass ihnen die Schrottpresse erspart wurde.

Dieses Thema soll auch als allgemeine, ergänzende Diskussionsplattform verstanden werden, ergänzend zu den bereits bestehenden.
Einige Daten werden mit Sicherheit hier nochmals erscheinen, dies lässt sich nicht vermeiden.

Es sollen an dieser Stelle einige Fakten dargestellt werden, die mit der Entwicklung der KTS - Boote im Zusammenhang stehen, in den bisher bestehenden Themen erfolgte dies nicht.

Ich möchte aus den genannten Gründen auch eine kleine Chronologie entsprechend der Baunummer der übrigen Museumsboote zeichnen, es gehört einfach dazu.

Nun keine Angst, es soll und wird auch keine wissenschaftliche Arbeit, es soll und wird lediglich eine kurze zusammenfassende Skizzierung der Entwicklung unserer Boote sein.

Wer in den einzelnen Abschnitten vor deren Freigabe korrekturwürdige Dinge entdeckt, teile es mir bitte per Mail oder PN mit, ich werde es dann entsprechend einarbeiten.(eingefügt 23.09.18)

Gruß
Gerald

PS
Mal sehen wie es sich so anlässt, ggf. werde ich die beiden Themen trennen, macht sich dann später in der praktischen Diskussion vielleicht besser, wir werden sehen.
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Re: Geschichte des Bootes 999/925, KTS-Kameradschaft Boot 9

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Beitragvon hage932 » Montag 24. September 2018, 11:54

Im Zusammenhang mit einem vorgesehenen Nachfolgeprojekt für die vorhandenen LTS – Boote Projekt 63 und Projekt 68 griff die Volksmarine zum wiederholten Mal die Problematik „Tragflügelboot“ auf.

Da die UdSSR aber eine Zusammenarbeit und Informationen über das seit 1964 in ihrem Bestand befindliches Tragflügelboot Typ „PCHELA“ ablehnte, erarbeitete die Volksmarine Operativ – taktische Forderungen für ein „Kleines Schnellboot“ als Gleitboot.
Es sollte die wesentlichen Kampfeigenschaften der Vorgänger in sich vereinen, aber Verbesserungen im Aktionsradius, in der Seetüchtigkeit, der funkelektronischen Ausrüstung und zusätzlich eine leichte Arie - Bewaffnung zur Selbstverteidigung erhalten.

Die neue Bezeichnung „Kleines Schnellboot“ führte die Volksmarine ein, da das Boot größer werden sollte, als die LTS – Boote Projekt 63 und Projekt 68.
Anfangs trug es die Bezeichnung „Kleines Mehrzweckboot KMS - 55 mit den wechselnden Projektnummer 117, 126 und 128, wofür unterschiedliche Antriebsvarianten geprüft wurden.
Hierfür kamen die Dieselmotoren DM 503 A und DM M 50 infrage, auch wurden Mischvarianten z.B. 1 x DM 503 A und 2 x DM M 50 geprüft.
Nach Übergang auf die endgültige Ausführung mit 3 x DM M 50 F erhielt es die Projektnummer 131.

Bootskörper und Deckshaus wurden wieder aus Aluminium in vollgeschweißter Ausführung gefertigt.
Die Torpedorohre waren im Bootskörper eingelassen, nur der hintere Teil war kurz über der Wasserlinie sichtbar, der Ausstoß der Torpedos erfolgte wieder nach achtern.
Seitlich neben dem Deckshaus war auf beiden Seiten ein Minenausstoßrohr für Minen „UDM“ montiert. Diese konnten im Bedarfsfall gegen eine Sitzreihe mit Persenningabdeckung ausgetauscht werden.

Nach missglückten Versuchen mit einem 14 mm sMG bzw. einem 12,7 mm MG auf dem Vorschiff, (AriGast freistehend an Oberdeck bei Geschwindigkeiten bis zu 50 Kn), wurde auf eine für diesen Bootstyp modifizierte Variante eines 23 mm Geschützes der Landstreitkräfte zurückgegriffen.
Die Anordnung erfolgte auf dem Heck, sie war mit einem extra entwickeltem Wind – und Spritzwasserschutz ausgerüstet.
Es wurde festgelegt, dass 3 Versuchsboote 131.1 – 131.3 und danach unter Berücksichtigung der Ergebnisse der technischen Erprobung 30 Serienboote 131.400 zu fertigen sind.

1972 / 1973 absolvierten die Versuchsboote erfolgreich ihre technische Erprobung.

Vor Beginn der Serienproduktion entschied die Vereinigung Volkseigener Betriebe (VVB) Schiffbau, die Fertigung des Bootskörpers nach Rechlin zu verlegen, anschließend auf dem Landweg (> 150 Km) nach Wolgast zu transportieren und in der Peenewerft fertig zustellen.
LTS Blanke (30) Culemeyer DR-Rolle.jpg
LTS Blanke (31) Landtransport Libelle.jpg
LTS Blanke (32) Landtransport Libelle.jpg

[Beitrag moderiert, Fotos eingefügt Eddy]

Der Serienbau in Rechlin begann mit erheblichen Schwierigkeiten, das erste mit vielen Fehlern behaftete Boot wurde durch die Volksmarine als 4. Versuchsboot eingestuft. Es diente bis 1984 als Ausbildungsboot und Versuchsträger für Langzeiterprobungen (Werkstoffe, Motorenlaufzeit u.a.) Die Booten 131.1 – 131.3, wurden nach Abschluss der technischen Erprobung verschrottet.
Der Serienbau verlief nach Beseitigung der Mängel im Zeitraum von 1974 bis 1977 ohne Probleme.

Im November 1972 tagte in Rostock eine Arbeitsgruppe des „Technischen Komitees des Oberkommandos der verbündeten Ostseeflotten“ zum Thema: „Erprobungsergebnisse mit dem „Kleinen Torpedoschnellboot Projekt 131“.
Im Rahmen dieser Tagung erfolgten Vorführungen der Boote 131.1 und 131.2.
Das Boot wurde zwar als gelungen Entwicklung eingeschätzt, aber keiner der anwesenden Flotten meldete Bedarf an.

Im Februar forderte die Volksmarine, eine zusätzliche Modifikation der Projektes 131 als Tropenvariante zu untersuchen, da der Irak sich für ein Kleines Schnellboot aus DDR – Produktion interessierte. Die Peenewerft erarbeitet dazu eine Realisierungsstudie als Projekt 13.5, lehnte aber in ihren Ausarbeitungen eine solche Variante wegen nicht tropenfester Ausrüstungsteile aus UdSSR – Importen sowie der zu erwartenden Kühlwasserprobleme für die Motoren ab.
Die Volksmarine verzichtete auf weitere Aktivitäten.
Auch die Lieferung eines Musterbootes und der Baudokumentation an Kuba scheiterte an unterschiedlichen Preisvorstellungen, Verhandlungen dazu wurden 1977 ergebnislos abgebrochen.

Ab 1984 begann die planmäßige Außerdienststellung und Verschrottung.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass sich in der Geschichte der LTS- / KTS - Brigaden zum Teil schwerwiegende Seeunfälle ereigneten.

Im Jahre 1982 stand für die 7. LTSB die Gefechtsaufgabe "Minenlegen".
Nach passieren des Fahrwassers erfolgte im Libben die Formierung der Boote, soweit alles ohne Vorkommnisse.
Die 951 fungierte als Führungsboot, alle weiteren Boote folgten in takt. Reihenfolge in Kiellinie.
Wie befohlen, herrschte Funkstille. Vom Führungsboot kam das Signal zur Verringerung der Geschwindigkeit, was vom Kommandant des Bootes 952 offenbar nicht verstanden wurde, da keine Reaktion erfolgte, ein Kommando "Maschine zurück" erfolgte zu spät.
Die 952 fuhr auf die 951 auf. Durch die Wucht des Aufpralles bohrten sich die Läufe der Zu 23 in die Notunterkunft der 952, es entstanden 2 nicht gerade kleine Löcher in der Bordwand.
Durch das dann wirkende Zurückmanöver riss die Waffe der 951 aus der Verankerung.
Der Ari - Gast überlebte nur deshalb, weil er in der Waffe nicht angeschnallt war, wurde aber verletzt.
Durch seemännische Erfahrung lief das Boot 952 mit eigener Kraft sicher in den Stützpunkt ein.
Zum Zeitpunkt der Kollision führte eine Abteilung von TS - Booten ebenfalls ein Training zum verlegen von Minen durch und fuhren ebenfalls abgedunkelt. Der Kommandant der 951 erkannte diese Boote und gab dementsprechend das Signal zur Geschwindigkeitsreduzierung.
951-kollision.jpg

Ein weiterer Seeunfall ereignete sich im April 1986.
Es kam zu einer schweren Kollision zwischen dem Raketenschnellboot 734 und dem Boot 951.
Bei dieser Kollision verlor ein Besatzungsmitglied, der Ari - Gast, sein Leben.
Nach erfolgter Bergung wurde das Boot verschrottet.
1986-04 Seeunfall Boot 951.jpg
[Beitrag moderiert, Bild eingefügt Eddy]

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Re: Geschichte des Bootes 999/925, KTS-Kameradschaft Boot 9

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Beitragvon hage932 » Montag 24. September 2018, 12:47

Wie im vorhergehenden Beitrag bereits erwähnt, wurden zunächst 3 Versuchsboote (ab 1972) zur Erprobung gebaut.
Diese unterschieden sich zum Teil erheblich von den späteren Serienbooten.
So wurden
- das 1. Versuchsboot 131.1 (W 12) zeitweilig mit einer Meßkabine und 2 Torpedoausstoßrohren, noch ohne Kommandantenkanzel
1973 W-12.jpg

- das 2. Versuchsboot 131.2 (W 13) mit 4 Minenausstoßrohren und 2 Torpedoausstoßrohren, noch ohne Kommandenkanzel
1973 W-13.jpg

- das 3. Versuchsboot 131.3 (W 11) mit Kommandantenkanzel, Geschütz ZU 23, 2 Minenausstoßrohren und 2 Torpedoausstoßrohren
W 11(Serienvorläufer).png

ausgerüstet. Es kann somit als Serienvorläufer bezeichnet werden.

- das 4. Versuchsboot 131.4 (V 87)
diese Boot war ein stark fehlerhaftes Serienboot (Spannten) und wurde als 4. Versuchsboot eingestuft,
nach erfolgter Mängelbeseitigung wurde es als Boot 956 übernommen
3.jpg
4.jpg

Nach Abschluss der werftseitigen Erprobungs - / Entwicklungsphase in den Jahren 1973 / 1974 wurden die Boote W 12 und W 13 Außerdienst gestellt und abgebrochen.
Das Boot W 11 wurde in V 11 umbenannt nach der Truppenerprobung am 30.04.1974 an die Volksmarine übergeben.
Die Übergabe erfolgte zunächst ohne ZU 23 als Ausbildungsboot für die zukünftigen Besatzungen.
Zuvor erfolgte durch die Peenewerft eine Überholung des Bootes.

Ab dem 15.04.1974 erfolgte der Serienbau mit der Boote, beginnend mit der Seriennummer 131.401 in Rechlin;
am 30.09.1974 erfolgte nach Überführung des Bootskörpers auf dem Landweg der Baubeginn in der Peenewerft Wolgast.
Es wurde am 20.12.1974 mit der Bordnummer 990 in Dienst gestellt, am 01.07.1984 erfolgte die Außerdienststellung mit der Bordnummer 911.
Am 31.03.1977 erfolgte mit der Seriennummer 131.430 die letzte Indienststellung des Bootes 965.

Das Wappen der KTS - Boote..
KTS - Wappen.gif

Torpedo, Kampfschwimmer und Minen weisen auf die Vielseitigkeit des Einsatzes der Boote hin.
Die schmal gehaltenen blauen Seitenspitzen heben die hohe Geschwindigkeit und Schlagkraft der Boote hervor.

Beginnend mit dem 01.07.1984 erfolgte die planmäßige Außerdienststellung (15 Boote zeitgleich) und Abbruch dieser Boote.
Mit einer Ausnahme, der Seriennummer 131.402, Bord - Nr. 991 / 921, dieses Boot wurde auf den Chemieübungsplatz nach Storkow überführt.
Der Abbruch dieses Bootes ist unbekannt.
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Beitragvon hage932 » Montag 24. September 2018, 13:08

Die Außerdienststellung der heutigen Museumsboote begann am:
24.07.1989
- Bordnummer 971 / 961,
Seriennummer 131.422; Indienststellung: 20.08.1976;
(jetzt Auflieger militärhistorisches Museum der Bundeswehr Dresden)
961 -DD.JPG

16.10.1989
- Bordnummer 972 / 952,
Seriennummer 131.423; Indienststellung: 28.09.1976;,
(1. Station, Auflieger Rostock / Lage, Nahe dem Traditionsschiff Typ "Frieden"; 2. Station: seit 2001 - Auflieger Dt. Marinemuseum Wilhelmshaven)
952-WHV.JPG

31.05.1990
1990 Boote 924 und 925.jpg

- Bordnummer 997 / 924,
Seriennummer 131.408; Indienststellung: 08.05.1975;(jetzt Auflieger Marinemuseum Stralsund / Dänholm)
924.jpg

- Bordnummer 999 / 925,
Seriennummer 131.410, Indienststellung: 23.09.1975;
(1. Station, Internationales maritimes Museum Hamburg; 2. Station, seit 24.06.2018 - Auflieger Luftfahrttechnisches Museum Rechlin)
925-Rechlin.JPG


Mit der Außerdienststellung der letzten Boote am 31.05.1990 endete die Ära der "Schnellsten der Ostsee".
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Beitragvon hage932 » Montag 24. September 2018, 13:57

Wenn es um die Geschichte der KTS - Boote geht, sollen natürlich auch einige Erinnerungen geweckt werden, es soll nicht groß geschrieben werden, dazu gibt es Bücher, lassen wir einige Bilder sprechen. Sicherlich gibt es eine Vielzahl von, zwischenzeitlich "privaten" Bilder, die können dann gerne in den einzelnen Beiträgen in der Diskussion hochgeladen werden.
Winter 7879.jpg
1 (10).jpg
KTS-Sprung.jpg
KTS-Tauch.jpg

Absetzen KSK.jpg
1 (12).jpg
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