Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

:steuermann: Hier ist der Platz für Anekdoten (Begebenheiten) aus der aktiven Zeit bei der VM, die nicht in Vergessenheit geraten sollten

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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Foxderringer » Freitag 16. Mai 2014, 16:44

:ahoi: Wir haben die geliehenen Fahrräder an der Bushaltestelle vorm TKP abgestellt. :salut: :berlin:
11/65 - 04/66 Flottenschule Parow 05/66 -10/68 4.TSA GA 3 / Ich bin glücklich,das ich offen meine Meinung sagen darf.Aber welche Meinung darf ich haben ?



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Nordperd » Donnerstag 21. Januar 2016, 16:38

Hallo Seemänner,
unter o.g. Thema wurden vor geraumer Zeit eine Reihe (aus meiner Sicht) sehr interessante Beiträge geschrieben, z.B. von @stolteraa oder folgender :
Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206
[9 / 11]
Beitragvon Hannes53 » Donnerstag 15. Mai 2014, 22:56

Wenn ich die letzten Beiträge so lese, kommen mir die „spannensten“ zwei Wochen meiner Zeit auf der 853 in Erinnerung. Es muß im Winter 1980/81 gewesen sein. Die 5. RTSB war in Bereitschaft in Saßnitz. Während einer Seeausbildung fiel eine unserer Hauptmaschine aus. Späne im Öl. Nach dem Einlaufen wurde ein Maschinenwechsel befohlen. Die Freude war riesig, da kurzfristig die Termine zum Wechsel im Stützpunkt Saßnitz befohlen wurden. Über Nacht wurde das Deckshaus durch das gesamte seemännische Personal abgeschraubt. Der GAV bereitete den Maschinenraum vor. Am nächsten Tag erfolgte durch die I-Basis der Einbau des neuen Motors. Tags darauf ging es zur Maschinenerprobung in See. Alles verlief gut bis zur 8. Minute bei AK. Dann die Meldung Maschinenausfall. Die neue Maschine in der 2. Nutzungsperiode hatte nicht durchgehalten. Diesmal ging es zum Bug direkt an Pier 3 unter den Kran. Das Wetter war mehr als bescheiden und die Termine für die Arbeiten waren wieder sehr eng. Neue Maschine drin, Boot wieder klar gemacht und ab in See zur Maschinenerprobung. Aber wir hatten den Joker gezogen. Bei der AK-Erprobung ging eine andere Maschine hoch. Und zum dritten Mal wechselten wir bei miesen Wetter an der Pier 3 eine Maschine. Vermutlich wurde mit uns getestet, wie oft und wie schnell man Maschinen auf 206 wechseln kann.


Wie man meiner Vita entnehmen kann, bin ich ab `68 nur auf neuen 206ern gefahren. Erst die 206/3, dann 1971, die 206/16. an einen Maschinenwechsel habe ich nie gedacht und natürlich nie erlebt. Seit ich aber hier diese Beiträge las, beschäftigt mich die Frage, wie die vorbereitenden Arbeiten dazu abliefen - sprich Abmontieren der Decksaufbauten. Wo blieb die ganze Technik obendrüber ? Über dem Maschinensteuerstand (?) befand sich "mein" GA, das S104. Im Vorraum mit Niedergang zum GA 5 stand die Sendeanlage des S104. :grübel: (Und nicht zu vergessen der Molotov ! :frechlach: )
Wer hat Lust und Zeit, mir hierzu etwas Erleuchtung zu bringen ?
Außerdem ist in obigen Beitrag von @Hannes53 von 3 kurz nacheinander folgenden Maschinenwechseln die Reden. Das liest sich so, las wenn das innerhalb von 3 Tagen geschehen ist. In @Eddy`s geschichtlichen Abriss v. 1977 hatte ich gelesen, dass am 13.06. ein Rekord aufgestellt wurde: Wechsel von 2 Hauptmaschinen in 5 Tagen. Nochmals :grübel: :grübel:
Also, wer klärt mich auf ? (Vielleicht belebt das das Forum wieder etwas.)
Gruß Nordperd
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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Siggi811 » Freitag 22. Januar 2016, 22:45

Hallo Nordperd,

vom Maschinenwechsel waren nur die Aufbauten vor und nach deinem GA betroffen, sprich deine Anlagen musste nicht abmontiert werden. Das einzige was abgeschraubt wurde war ein teil des Geländers um die Antenne des S104.
Nach meinen Erinnerungen befand sich das Molotov auch nicht dort, sondern über dem O-Deck, wo meiner Meinung nach nur die Anschlüsse nach unten getrennt wurden, und dann wurde das ganze mit den Aufbauten abgehoben.
Zu meiner Zeit war der Motorenwechsel auch so Organisiert, das der Seemännische Bereich für alles an obererdeck bzw die Aufbauten zuständig waren, und der GA V für alles was mit der Maschine und deren Anschlüssen zutun hatte.


Gruß Siggi



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Nordperd » Sonntag 24. Januar 2016, 17:39

Danke für Deine Antwort, Siggi.
Vielleicht habe ich mir so einen Maschinenwechsel auf Grund der darüber liegenden Aufbauten und Technik schwieriger vorgestellt als es in Wirklichkeit war.
(obwohl ich damit nicht sagen will, dass es einfach war). Was sicher auch damit zu tun hat, dass ich erst mal überlegen musste, welche Räumlichkeiten übereinander lagen und was sich da befand.
Also wie gesagt, Danke für Deine Antwort.
Gruß aus Dresden nach Dresden. :salut:
Nordperd
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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Siggi811 » Sonntag 24. Januar 2016, 20:26

Hallo Nordperd,

ansich war der Mot wechsel ne normale arbeit, aber die Probleme steckten eben im kleinen ;-)
angefangen mit zu wenig schaubenschlüsseln für die Seemännischen zum Oberdeck löen, weitergehend, das viele schrauben(wenn der letzte wechsel etwas zurück lag) durch die Farbe nicht mehr so einfach zu lösen waren bzw der Schlüssen nicht gleich passte. das nächsteproblem war die erreichbarkeit der schauben im inneren(wo gegen gehalten wurde) die Muttern lagen teilweiße so verwinkelt und versteckt, das man kaum heran kam.
Im Maschienenbereich war es wohl ähnlich mit der erreichbarkeit der scharauben an den Motoren usw.

Und zu guter letzt darf man auch nicht vergessen das aller 5min ;-) ein läufer vom Stab kam um zu fragen wann wir denn fertig seind :-D


schöne grüe aus der DD Neustadt nach DD-?? Achim



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Hannes53 » Montag 25. Januar 2016, 20:00

Hallo Norperd,
ob wir einen Rekord mit unseren dreifachen Maschinenwechsel aufgestellt haben, glaube ich nicht. Die gesamte Episode zog sich fast zwei Wochen hin. Dringlich war natürlich immer das sofortige Klarmachen des Bootes zum Maschinenwechsel, nachdem die Entscheidung getroffen war. War das Deckshaus ab, wartete man auf die I-Basis, die die Maschine auf die Pallungen setzte und ausrichtete. Es folgte eine Ruhephase von 8 oder 12 Stunden, so genau weiß ich es heute nicht mehr. Danach richtete die I-Basis die Maschine endgültig aus. Erst nach dieser Zeit konnte mit den Anschlussarbeiten der Maschine und Aufsetzen des Deckshauses begonnen werden. Da das wieder Arbeiten in Verantwortung der Besatzung waren, gab es meistens natürlich Dringlichkeit 1. Die Probefahrt fand normalerweise am folgenden Tag statt. Der Vorgang hintereinander in Saßnitz und zweimal auf dem Bug dauert schon einige Tage.
Sigi811 hat es recht gut beschrieben. Die Problematik der ausreichende Anzahl der passende Maulschlüssel, die Anbringung und Zugänglichkeit der Verschraubungen am Deckshaus hat er gut beschrieben. Im GaV hatte der LI mit seinen Mannen auch mehr als genug zu tun. Vor allem kam es darauf an, dass nicht irgendwo etwas vergessen wurde.
Spannend war dann immer das Anlassen der neuen Maschine, das bei uns aber immer gut funktioniert hat.
Interessant wäre zu wissen, ob noch andere Boote drei oder mehr Maschinenwechsel störungsbedingt hintereinander durchführen mussten.
Gruß!
Hannes53



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon bitti » Dienstag 26. Januar 2016, 20:35

Bezüglich der Motorennutzung habe ich aus der entsprechenden Vorschrift folgenden Daten entnehmen können:

Betriebsstufe Leerlauf: 750 – 880 U/min max. 30 Minuten danach 10 – 15 min 1200 – 1500 U/min unter Belastung

Betriebsstufe Kleine Fahrt: 550 – 1000 U/min ma. 150 Minuten, danach bei Drehzahlen bis 850 U/min 10 – 15 Minuten auf 1200 – 1500 U/min

Betriebsstufe wirtschaftliche Fahrt: 1000 – 2000 U/min, unbegrenzt

Maximale Fahrtstufe: 2200 U/min, maximal 60 Minuten


In einer Betriebsperiode war die Belastung des Motors teilweise begrenzt.
Diese war wie folgt zulässig:

2200 U/min nicht mehr als 5%
2000 U/min nicht mehr als 10 %
1990 U/min nicht mehr als 15%

Wurden die Betriebsstunden für 2200 U/min und 2000 U/min nicht ausgenutzt konnten 1900 U/min max. 30% gefahren werden.



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon bitti » Dienstag 26. Januar 2016, 20:37

Zum "Leben" des Motors noch so viel:

In der Schrift "Raketenschnellboots-Brigade der Volksmarine 1962 – 1971, Beiträge zur Geschichte" findet sich dazu folgendes:

Motor M 503 A
1. Periode – 550 Stunden, danach 1. Hauptinstandsetzung
2. Periode – 550 Stunden, danach 2. Hauptinstandsetzung
3. Periode – 550 Stunden, danach Abbruch

Ak-Fahrt bis zur Hauptinstandsetzung maximal 10% der Gesamtbetriebsstunden

Pro Jahr 150 Motorbetriebsstunden plus 33 Stunden operative Reserve, danach erfolgte planmäßig ein Motorenwechsel, Grundlage war Werftzyklus von 3 Jahren,

1977 Umstellung auf Werftzyklus von 4 Jahren und Reduzierung der Betriebsstunden pro Ausbildungsjahr auf 137,5 h



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Hannes53 » Dienstag 26. Januar 2016, 20:47

Hallo Bitti,
die Anzahl der Motorbetriebsstunden waren meiner Erinnerung nach bis zu jeder Instandsetzung 600. Pro Ausbildungsjahr waren 150 Stunden geplant.
Gruß!
Hannes



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Re: Nutzung der Maschinenanlagen auf Proj. 206

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Beitragvon Nordperd » Mittwoch 27. Januar 2016, 17:00

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Danke @Hannes53 für Deinen Beitrag, der sich ja auf meine Fragen zum Maschinenwechsel bezieht. Dass sich der 3fache Wechsel über mehr als 4/5 Tage hinzog dachte ich mir schon. Mich interessierte vor allem der Ablauf bevor die Motoren ausgehoben werden konnten. Deine Schilderung und auch die von @Siggi811 haben mir eine Vorstellung davon gegeben. Und auch mein Erinnerungsvermögen, was sich eigentlich über den Maschinenräumen befand hat sich gewissermaßen wieder eingestellt. Die Anlagen des S104 und die Sendeanlage im Vorraum blieben also wo sie waren und Versorgungsleitungen liefen unter Deck und wurden somit nicht angetastet.
Damit gilt meine Frage als beantwortet.
Schön wäre es, wenn dazu mal ein/zwei Fotos auftauchen würden.
Gruß Nordperd
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