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Re: 25 Jahre danach (Mauerfall)

BeitragVerfasst: Dienstag 2. Dezember 2014, 07:16
von Bootsmann 49
Moin Thomas

Ich habe eigentlich Deinem sehr guten Beitrag nichts hinzuzufügen.
Was Du dargelegt hast ist in keiner Weise von der Hand zu weisen
und entspricht der Wahrheit.

So mancher der damals montags auf die Straße gegangen ist, für seine Freiheit,
Demokratie gekämpft hat, hat sich wohl nicht träumen lassen was so nach
25 Jahren auf ihn zukommt und wo mancher heute steht.

Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.
Karl Marx (1818 - 1883),


Thomas Du hast diese Theorie von Marx ganz deutlich in Deinem Beitrag wieder gegeben.

Re: 25 Jahre danach (Mauerfall)

BeitragVerfasst: Dienstag 2. Dezember 2014, 08:06
von Dietrich Lücke
Lieber Hugo und alle anderen Kameraden,

Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann leisten kann.
Karl Marx (1818 - 1883),

hat Hugo in seinem Beitrag als Antwort auf Thomas Meinungsäußerung eingefügt. Das ist wohl wahr. Auch ein Karl Marx konnte sich beglückwünschen den Unternehmer Friedrich Engels als finanzstarken Freund an seiner Seite zu haben.
Thomas Beitrag und oben genannter Spruch haben mich auf eine Idee gebracht. Was haltet ihr alle davon, wenn wir einen Hilfsfonds für Kameraden und ihre Familien auflegen. Thomas hat geschrieben, dass er fünf Kinder hat und womöglich sogar Alleinverdiener ist. Dann habe ich im Forum von einem Schlaganfallpatienten gelesen. Ich denke, dass wir alle vor 25 Jahren vor sehr unterschiedlich gearteten Aufgaben für die Zukunftsgestaltung standen. Die jüngeren Leute mit gerade abgeschlossener Ausbildung und ohne Familie konnten anders agieren als die Älteren, die Familie mit Kindern hatten. Unterschiedliche Berufe boten oder zwangen zu unterschiedlichen Lösungen. Lange Rede ... , Wenn wir alle zusammen einen Fonds auflegen, können viele kleine Summen einen ordentlichen Betrag zusammenbringen, mit dem man z.B. Familien unterstützt, die unverschuldet in wirtschaftliche Not geraten sind, können Kinder ins Ferienlager schicken oder wir können bei Krankheiten mit Hilfsmitteln (z.B. Anschaffung elektr. Rollstuhl) unterstützen.
Es kann auch sein, dass ich jetzt Eulen nach Athen getragen habe, aber ich habe im Forum nichts dergleichen gefunden. Was haltet ihr von dem Vorschlag? Solltet ihr ihn unterstützen, müssen wir die dafür rechtlichen Bedingungen abklopfen und sehen, wo und wie wir diesen Fonds platzieren.

Dieter

Re: 25 Jahre danach (Mauerfall)

BeitragVerfasst: Dienstag 2. Dezember 2014, 11:52
von elagtric
hallo Dietrich,

Auch ein Karl Marx konnte sich beglückwünschen den Unternehmer Friedrich Engels als finanzstarken Freund an seiner Seite zu haben.


Als Bruder im Geiste war er wahrscheinlich wertvoller, auch wenn Marx lt. Überlieferung wohl wirklich schon ein, zwei mal auf die finanzielle Hilfe von Engels zurückgreifen musste. Bei einem seiner Größe kann man sich wohl gut vorstellen, wie schwer ihm das gefallen sein muss. Aber die Zeiten waren glaube noch ein paar Tacken härter als heute.


Thomas Beitrag und oben genannter Spruch haben mich auf eine Idee gebracht. Was haltet ihr alle davon, wenn wir einen Hilfsfonds für Kameraden und ihre Familien auflegen.


Wer soll das verwalten ? und mal ganz im Marx'schen Sinne : besser, gegen solche Zustände als immer nur gegen ihre Auswüchse angehen. Alles andere konserviert doch nur das sattsam bekannte. Die "Tafeln" helfen auch so manchem, dem das Amt die kümmerlichen Leistungen aufgrund eines verpassten Termins wegsanktioniert hat ... aber ändert sich dadurch was an der Praxis ? ausser, dasss vielleicht sogar noch freizügiger saktioniert wird, gibt ja schliesslich die Tafeln ?

Lange Rede ... , Wenn wir alle zusammen einen Fonds auflegen, können viele kleine Summen einen ordentlichen Betrag zusammenbringen, mit dem man z.B. Familien unterstützt, die unverschuldet in wirtschaftliche Not geraten sind, können Kinder ins Ferienlager schicken oder wir können bei Krankheiten mit Hilfsmitteln (z.B. Anschaffung elektr. Rollstuhl) unterstützen.


Der "Starmodellbauer-Thread" hat doch sehr eindrücklich gezeigt, dass es auch ohne Fonds geht. Ganz simpel durch eine im "Unrechtsstaat DDR" recht hochbewertete Sitte. die Solidarität ! Die wurde uns in den Nachwendejahren recht schnell aus den Knochen getrieben, hat aber anscheinend bis heute hier oder dort überlebt. Das ist eigentlich auch der Grund, weswegen ich hier im Forum gelegentlich ins politische "abrutsche". Es ist ein schmaler Grat zwischen erwünschter und unerwünschter Diskussion und man kann heutzutage froh sein, überhaupt noch auf Leute zu treffen, mit denen eine solche Diskussion wie hier noch möglich ist. Ich hab jedesmal leichte Gewissensbisse, wenn ich mich mal wieder hinreissen lasse, aber wo ein Dieter Bohlen, das smarteste SmartPhone oder zur Not auch das "Scheisswetter" die Diskussionshitparaden anführen, darf man sich glücklich schätzen, noch auf offene Ohren anstatt fix geklickter "Likes" (ja, schon wieder FACEBOOK! :raus: ) zu stossen.


Es kann auch sein, dass ich jetzt Eulen nach Athen getragen habe, aber ich habe im Forum nichts dergleichen gefunden. Was haltet ihr von dem Vorschlag? Solltet ihr ihn unterstützen, müssen wir die dafür rechtlichen Bedingungen abklopfen und sehen, wo und wie wir diesen Fonds platzieren.


da die eigentlich recht positiv besetzte, neutral gemeinte "Kameradschaft" zunehmend von Alt- und NeuNazis missbraucht wird, bleibt wohl wirklich nur die Solidarität als unsere schärfste Waffe. Zumindest *die* haben sie sich noch nicht zurechtgebogen.

Ich würde hier (im Forum) garnix ändern, das ist ein bereits geschliffener Diamant :genau:

Re: 25 Jahre danach (Mauerfall)

BeitragVerfasst: Montag 20. April 2015, 22:08
von Thommy206
So, Männer der Seefahrt - der "Worte sind nun genug gewechselt"
ich habe alle entsprechenden Beiträge, die NICHT Themenkonform laufen, hier abgetrennt und in den geschlossenen Mitgliederbereich bugsiert.

Ab hier wird jetzt bitte wieder dem Beitragseröffner Respekt gezollt und gemäß der Themenüberschrift "gearbeitet".