neues Sachbuch zur 6.GBrK

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neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Thommy206 » Dienstag 22. November 2016, 20:37

Moin Kameraden,
ich stelle hier sehr gern eine Information von Herrn Dr. Peter Joachim Lapp ein, in der ein neues Sachbuch über die 6.GBrK (6. Grenzbrigade Küste) für Mitte 2017 angekündigt wird.

Information neues Sachbuch 6.GBrK.pdf
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mit kameradschaftlichem Gruß
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Schleswig-Holstein, meerumschlungen,
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Schleswig-Holstein, stammverwandt,
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11/83 - 05/84 Militärtechnische Schule der Nachrichtentruppen "Herbert Jensch" Frankfurt (Oder)
05/84 - 10/86 SAS-Fernschreiber Kdo. VM (SCZ)

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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon 14725 » Mittwoch 23. November 2016, 07:30

Na da sind wir doch mal gespannt was das für ein Büchlein wird .
Viel wird dabei aber nicht rauskommen denn als ehemaliger politischer Redakteur beim Deutschlandfunk hat die Person weder bei der GBK noch bei der VM gedient .
Also werden wieder nur andere Quellen als "Datengeber" fungieren .
Volksmarine von 03/89 bis zum Bitteren Ende.
4.Flottille ,
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

[3 / 26]

Beitragvon GBK-Puster » Montag 28. November 2016, 12:00

Hallo Silvio,
kann ich Dir nur zustimmen.
Wenn ich lese, auf welche Quellen sich Herr Lapp bezieht, dann kann ich mir ausmalen, was dabei herauskommt.
Fachlich wird meiner Einschätzung nach da nicht viel zu erwarten sein, eher wird das Machwerk sehr stark politischer Natur sein.

Na schau'n wir mal ...
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon tghecht » Montag 28. November 2016, 13:10

Hallo,
aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass wir von der "normalen" VM die Jungens mit den grünen Streifen nicht so richtig ernst nahmen und jeder war froh, dort nicht hinkommandiert worden zu sein. Nun, man hatte wohl eher selten eine wirkliche Wahl, weshalb sich die dort hin kommandiereten sowohl damals als heute ihren Dienst schön redeten (machen wir doch auch, oder? ;-) ).
Aber ehrlich: was die so genau machten, habe ich nicht gewusst und erst nach der Wende erfahren. Nur einmal im Lazarett der 4.Flotille hat mir ein Stabsmatrose der GBK die Fluchtstory von einem E-Maaten eines MSR-kurz erzählt. So richtig geglaubt habe ich die Geschichte aber nicht (war auch viel Alkohol im Spiel als er es mir erzählte ;-) ), aber nach der Wende gab's dann im NDR-Fernsehen ein Interview mit dem Obermaaten, dem die Flucht beinahe gelungen ist. Ich möchte diese (aus damaliger Sicht) Fahnenflucht gar nicht moralisch oder politisch bewerten, aber es war doch das heftigste Ding, was ich jemals über die GBK gehört hatte.
Also schauen wir mal, ob sich das Buch lohnt...
11/1977-10/1978 Flottenschule Parow, 8.LG Masch.E-Spezial
10/1978-10/1981 4.Flottille, 4.MSRA, Schiff 342 MSR ´Jüterbog`als E-Maat
1988 als Resi auf einem Schiff vom Typ Parchim in der 4.Flottille ´zu Gast`,
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon wozan » Dienstag 29. November 2016, 16:43

Hallo,
bin soeben auf der Website von -> -> -> Peter Joachim Lapp gelandet ...

Dort kann man sich unter AKTUELLES / NEWS über die vorläufige Gliederung seines angekündigten
Buches Grenzbrigade Küste - DDR-Grenzsicherung zur See, aber unter VERÖFFENTLICHUNGEN
auch über andere, wie beispielsweise die beim Verlag Bernard & Graefe verlegten Publikationen

  • Frontdienst im Frieden – Die Grenztruppen der DDR
  • Gefechtsdienst im Frieden – Das Grenzregime der DDR 1945-1990 informieren.
Bis bald mal wieder Wolfgang :brandenburg:
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Mai 1970 - März 1971- Flottenschule Parow
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Rabindranath Tagore



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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon GBK-Puster » Sonntag 4. Dezember 2016, 12:59

Mal eine Frage an Dich tghecht,
fandest Du es damals (als Du im Lazarett zum ersten Mal von der beabsichtigen Flucht hörtest), oder findest Du es heute toll, wenn ein Besatzungsangehöriger eines Schiffes versucht dieses zu entführen, die eigenen Kameraden einsperrt und sie Gefahren aussetzt, auf die sie keinen Einfluß mehr hatten.
Auf dem Kurs, den der E-Maat damals eingeschlagen hat (ca. 270°) auf den Leuchtturm von Dameshöved zu, befanden sich Untiefen und Wracks. Währe das MSR irgendwo aufgelaufen, währe ein Großteil der Besatzung vermutlich ertrunken.
Ich bin der Meinung, jeder konnte damals (zu DDR-Zeiten) selbst entscheiden, ob ja oder nein, aber andere (Unschuldige) mit hineinziehen, noch dazu wo man vereidigt war und der Militärgerichtsbarkeit unterstand ... Ich weiß ja nicht ...

Und zum Anderen, wer redet hier die Zeit schön, die man in der NVA, egal jetzt ob VM oder GBK, gedient hat. Ich denke hier im Forum wird sehr sachlich mit dem Thema umgegangen und Erlebnisse austauschen, Kameraden von damls wieder finden u.a. ist doch eine tolle Sache.

Gruß
GBK-Puster
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Bootsmann 53 » Montag 5. Dezember 2016, 13:39

:matrose_2:
GBK-Puster hat geschrieben:Mal eine Frage an Dich tghecht,
fandest Du es damals (als Du im Lazarett zum ersten Mal von der beabsichtigen Flucht hörtest), oder findest Du es heute toll, wenn ein Besatzungsangehöriger eines Schiffes versucht dieses zu entführen, die eigenen Kameraden einsperrt und sie Gefahren aussetzt, auf die sie keinen Einfluß mehr hatten.
Auf dem Kurs, den der E-Maat damals eingeschlagen hat (ca. 270°) auf den Leuchtturm von Dameshöved zu, befanden sich Untiefen und Wracks. Währe das MSR irgendwo aufgelaufen, währe ein Großteil der Besatzung vermutlich ertrunken.


Hallo Manfred, zu diesem Thema gab und wird es noch lange Meinungen geben. Hier im Anhang mal für alle die es Vergessen haben sollten um was es ging nach Millitärstrafrecht der damaligen DDR.
Die Ereignisse auf G424.pdf


Gruß Rainer
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Eddy » Sonntag 4. Juni 2017, 14:12

Hallo Männer,
ich habe für unsere Museumsbibliothek das Buch gekauft und auch schon einmal quer gelesen. Erster Eindruck - nichts nennenswert Neues und starke politische Schuld bei unseren Grenzeinheiten. Also das gleiche und alte Dilemma. Vom Geleitwort des letzten Stellv. des Chefs und Stabschef der 6. GKB, KzS a.D. W. Pingel geht ein Hoffnungsschimmer für das Buch aus,
Scannen0015.jpg

der gleich in der Einleitung durch den Autor wieder zunichte gemacht wird. So jedenfalls mein Eindruck.
Scannen0014.jpg

Ich kannte und kenne den Autor Dr. Peter Joachim Lapp nicht, es war mir aber sofort klar, dass er nichts mit der 6. GBK zu tun hatte. Seine Vita auf der 4. Umschlagseite habe ich erst nach den Stöbern im Inhalt gelesen. Kein Kommentar.
Unter Angabe von 61 Dokumenten aus dem Militärarchiv, 39 Dokumenten aus der BStU, 13 Diplomarbeiten von MfS-Mitarbeitern, 86 Büchern (Sekundärliteratur) und auch 14 Internet-Adressen (unser Forum ist unter anderen auch dabei) als Quellenangaben wurde das Buch geschrieben. Die Anfangszeit sehr kurz gehalten, die 1960er Jahre nach dem 13. August etwas mehr herausgehoben, aber der Schwerpunkt liegt in der Steigerung der Bewertungen der 1970er Jahre bis zum absoluten Schwerpunkt der 1980er Jahre. Im Mittelteil befinden sich 12 Fotoseiten auf denen die Gesichter unkenntlich gemacht wurden. Eine mir völlig fremde Art, historische Bücher zu veröffentlichen. Wahrscheinlich zur Wahrung von Persönlichkeitsrechten, wie man sich jetzt immer so ausdrückt.
Mein nächster Blick galt den Grenzverletzungen (S. 81 ff), die ja immer sehr gern als Aushängeschild gegen unsere Grenzer genommen werden. Da hat doch tatsächlich ein Grenzboot 1967 nach vergeblichen Anwendungen der international üblichen Signale gegenüber einem westdeutschen KüMo, das die Territorialgewässer bewusst und permanent verletzte, dem KüMo mit der 14,5 mm DL eine vor den Bug geballert. Plötzlich wusste der KüMo-Fahrer wo die Grenze verlief, seltsam. "Wie aggressiv die Grenzer in blau doch waren!" Grenze ist Grenze und Kraftproben können ins Auge gehen.
Nun das Paradebeispiel vom Juli 1975, Segel-Yacht TORNADO aus Rostock mit Familie Gaeth an Bord. Unbestritten war es die wohl stärkste Konzentration von militärischen Kräften auf der Ostsee bei einem Grenzdurchbruch. Aber inzwischen sind wohl die Kenntnisse zu diesem Vorfall etwas weiter voran gekommen, dank der Nachforschungen von Klaus Gaeth, dem damals 10jährigen Sohn. Klar sind drei Grenzschiffe und zwei Schnellboote von DDR-Seite und sowie drei BGS-Boote, zwei Schnellboote und Hubschrauber von der BRD-Seite keine Kleinigkeit mehr. Aber Schuld waren eben die Grenzer der DDR, die ihrer Verantwortung nachkamen. Die Wahrheit sah im Hintergrund ganz anders aus, aber das hätte man von Klaus Gaeth erfahren können.
Das die Ostseeküste eine "offene Grenze" war, wissen wir alle und viele haben es auf diesem Weg versucht, die "Freiheit" zu erreichen. Werden natürlich auch noch einmal die Tabellen mit den 5.609 Fluchtversuchen angeführt, von denen 913 gelangen, 174 starben und der Rest festgenommen wurde. Die Toten werden aber nicht der 6. GBK angelastet, immerhin schon etwas positives. Das kein Flüchtiger auf See erschossen wurde steht wohl außer Frage aber vielleicht hat es angeschossene gegeben. Schwachsinn!
Zum Schluss meines kleinen Ausflugs in die Literatur über uns von der anderen Seite geschrieben, die Aufstellung der Kräfte und Mittel der Volksmarine und der GBK benötigt eine sehr scharfe Nachwäsche. Da sind ja Falschaussagen drin, die nicht nachvollziehbar sind, auch wenn man die Quellen berücksichtigt, die angegeben sind.
So, wir haben nun alle drei Veröffentlichungen zur 6. GBK und das eigentliche Leben der Truppe auf See und an Land fand immer noch nicht die gebührende Aufmerksamkeit, die notwendig wäre. Meine Auffassung!
Bis denne
Eddy
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Berndt Borrmann, Fregattenkapitän a.D.
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

[9 / 26]

Beitragvon bitti62 » Mittwoch 7. Juni 2017, 19:09

Danke Eddy, Geld gespart..., bekommst du im Museum im Herbst :)
http://www.marinemuseum-daenholm.de



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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Bootsmann 53 » Donnerstag 8. Juni 2017, 19:16

Hallo an alle Interessierten, :matrose_2:

hier mal einige Geradestellungen zu den sogenannten „ Wir wissen alles“ (Westrecherchierern):

Vorwort zu meinem Buch

Diese Dokumentation soll erinnern, an eine Zeit, die wir als Ehemalige Seefahrer auf Projekt 89.1 MSR - Kurz - NATO Bezeichnung "Kondor" erlebt haben. Hier geht es nicht um Abrechnung oder Rechtfertigung. Ja wir alle hatten ein erstes Leben vor der Wende, hier soll in Erinnerung gerufen werden welche Tagesabläufe so ein Bordleben hatte. Es soll nichts beschönigt aber auch kein Falschzeugnis über Erlebtes abgelegt werden. Halt, der schlichte wahrheitsgemäße Ablauf der Dinge an Bord von Minensuch und Räumschiffen der 6. GBK im Unterstellungsverhältnis zur Volksmarine. Hineingeboren in die Zeit des Kalten Krieges, konnte sich keiner von uns aussuchen auf welcher Seite Deutschlands er leben wollte. Es wurde auf beiden Seiten, ob OST oder WEST, daran gearbeitet, dass der jeweilige Machteinflussbereich erhalten bleibt. Die politischen Spielchen auf beiden Seiten der Grenze von NATO und Warschauer Vertrag konnte der einzelne nicht durchschauen, es fehlte an Hintergrundwissen. So nahmen die Dinge ihren Lauf bis zur Wiedervereinigung Deutschlands am 03.10.1990. Einige von uns konnten diesen Weg begleiten, Andere suchten ihr Glück auf dem freien Wirtschaftsmarkt.

Mit einer Unwahrheit möchte ich gleich im Vorwort aufräumen. Wir Seefahrer auf Projekt 89.1 Minensuch und Räumschiff der 6.GBK waren keine „Menschenjäger“ wie es von einigen Journalisten sehr oft nach der Wende formuliert wurde. Um das umzusetzen, hätte es andere Befehle und Weisungen der Militärführung geben müssen. Und was besonders wichtig ist, ein anderes Unterstellungsverhältnis. Immer wieder behauptete Unwahrheiten werden nicht zu Wahrheiten, sondern was schlimmer ist, zu Gewohnheiten.

Sicher haben sich auch Bürger der damaligen DDR über die Ostsee in den Westen gewagt. Viele haben aber nicht mit den Witterungsbedingungen in der Ostsee gerechnet, oder schlichtweg, die Entfernungen unterschätzt. Es gab fast immer Wind und Wellengang. In den Jahren wurde so mancher Mensch aus Seenot gerettet, denn ohne unsere Hilfe wären sie in der Ostsee ertrunken. Das ist ein Fakt der zur Sachlichkeit dazugehört. Wahr ist aber auch, dass beim Einlaufen des Schiffes Mitarbeiter des MfS (Ministerium für Staatssicherheit) auf der Pier warteten. Darauf hatten wir als Seefahrer aber keinen Einfluss. Von uns bekamen die Menschen trockene Kleidung, Trinken und Essen. Das ist keine Entschuldigung, sondern das sind Tatsachen, wie sie sich zugetragen haben.

Durch die Ostsee in den Westen lautet ein Artikel von Christine Vogt-Müller im Heft mare, No. 5 Dez. 1997. Hier der Auszug aus Ihren Recherchen: 1 Zitat Anfang: Zuständig für die Bewachung der Ostseeküste war die 6. Grenzbrigade Küste, eine Einheit der Volksmarine. Die „Sicherung der Seegrenze“ war in erster Linie gegen den Feind von innen gerichtet: gegen Flüchtlinge. Im SED-Jargon hießen sie Grenzverletzer oder Grenztäter, die Flucht wurde als „Angriff auf die Seegrenze der DDR“ oder „Grenzdurchbruch“ bezeichnet. Es galt der Schießbefehl. 1 Zitat Ende. Hier ist anzumerken, nein, diesen gab es nicht. Es gab wie in der Bundesmarine eine DV (Dienstvorschrift) zum Umgang und den Gebrauch von Schusswaffen. Hätte es einen gegeben, dann würden wir heute über eine ganz andere Zahl von Toten sprechen.

Wenn es die Bundeswehr betrifft, klingt das so, Agentur dpa am 22.1.1994 schreibt in einer Berichtigung: "Die Überschrift muss richtig heißen: Die „Einsatzregeln“ zur Selbstverteidigung in Somalia (nicht: „Der Schießbefehl“ in Somalia). Bitte verwenden Sie den Begriff „Schießbefehl“ nicht. Das soll heißen, der Begriff „Schießbefehl“ trifft nur für die DDR zu. Ein Schelm wer dabei Böses denkt. Vergleiche Gesetz über die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik (Grenzgesetz) vom 25. März 1982 (GB1. DDR I 1982 Teil I S. 197 ff.). Hier die §§ 26 und 27 DDR und das UZwG der BRD § 11 Schusswaffengebrauch im Grenzdienst. Während meiner gesamten Fahrens Zeit von 1972 - 1978 musste ich nicht einmal eine Schusswaffe einsetzen, weder gegen Menschen oder Sachen. Auch musste das keiner meiner Besatzungsangehörigen.
2 Zitat Anfang: Am wirkungsvollsten jedoch war der Einsatz der Hochsee-Minensuch- und Räumschiffe, im Volksmund „Graue Wölfe" genannt. Ausgerüstet mit modernsten Radargeräten, konnten sie bei ruhiger See selbst Wasservögel ausmachen. Hydroakustische Anlagen lauschten auf verdächtige Motorengeräusche. Ihre Mannschaften waren mit Kalaschnikows und einer 23-mm-Zwillingsflak bewaffnet. 2 Zitat Ende.

Ganz schlecht recherchiert, klingt aber sehr bedrohlich. Die oben erwähnten Schiffe sind nun einmal ihrem Einsatzzweck nach Minensuch und Räumschiffe gewesen. Hauptaufgabe eines solchen Schiffes ist die Minenabwehr in See. Diese Schiffstypen gab es in der NATO genauso wie im Warschauer Vertrag. Moderne Radargeräte gab es an Bord, die TSR 333. Diese war nichts Besonderes, sondern tat das, was andere Radargeräte auf einem Schiff auch machen. Sie zeigen an, ob Tag oder Nacht, welche Schiffe und Boote sich in Fahrtrichtung dem eigenen Standort nähern. Schlichtweg sie wurde benötigt um sicher zu Navigieren in der Ostsee. Die mittlere Ostsee ist nach wie vor eines der am meisten befahrenen Seefahrtswege der Welt. Unsere Sonaranlage die KLA 58m diente der Aufklärung von U-Booten der NATO und zum Auffinden von Ankertau- oder Grundminen in geringer Wassertiefe. Der 2. Weltkrieg hat in der Ostsee viel Munition hinterlassen. Unsere Schiffsabteilung hat dreimal von 1972 - 1986 an Minenräumaufgaben teilgenommen und mehrfach an MAW Übungen des Warschauer Vertrages. Laut Internationalen Abkommen war die damalige DDR auch verpflichtet die Reede Wismar und Rostock frei zu machen von Kriegshinterlassenschaften.

Die MPi KMs 7,62 mm hatten wir auch an Bord, was ja auf militärischen Schiffen (Marine) weltweit auch nichts Neues ist. Ja, zur Luftabwehr, Seeminenabwehr und zur Verteidigung im Kriegsfall war eine 25 mm Doppellafette 2-M-3 an Bord (Vorschiff). Diese brauchten wir, Gott sei Dank, nur zu Ausbildungszwecken einsetzen. Auch hier ein Zitat von Frank Thiess: Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einen Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.

Zu den weiteren Aufgaben der seeseitigen Aufklärung gehörten „… die Gewährleistung der Unverletzlichkeit der Staatsgrenze sowie die Ordnung und Sicherheit in den Seegewässern (gemäß Internationalem Völkerrecht) und das Einbringen von Aufklärungsergebnissen aus der mittleren und westlichen Ostsee im Interesse der VOF Vereinte Ostseeflotten) des Warschauer Vertrages.

Kapitän z. S. a. D. Walter Jablonsky (DBwV / Deutscher Bundeswehr Verband) schreibt: Die Einführung von KMAWS Projekt 89.1 machte die 6. GBK nicht nur „Ostseefähig“, sie schuf auch die materielle Grundlage dafür, die VM bei Mobilmachung in Hauptaufgaben quantitativ wesentlich zu verstärken. Das hieß im Einsatzfall, Minenräumen in See. So war auch der Ausbildungsablauf an Bord über all die Jahre ausgerichtet worden. Für die Mobilmachung war vorgesehen, die seeseitige Komponente der 6. GBK als KMAWS Projekt 89.1 zu reaktivieren und sie den Sicherungsflottillen der VM, d.h. den mit Sicherungsaufgaben (U-Boot-Abwehr /UAW, Minenabwehr /MAW) betrauten 1. und 4. Flottillen der VM (Stabssitze in Peenemünde bzw. Warnemünde/ Hohe Düne) zuzuführen, und zwar eine GSA zu 6 KMAWS der 1. Flottille und zwei GSA mit 12 KMAWS der 4. Flottille.

Bei insgesamt für 1990 geplanten 48 Minensuch- und Abwehrschiffen (MSAWS) der VM waren dies quantitativ 37,5 % der MAW-Kräfte der VM in der Ostsee, in der der Minenkrieg und dessen Abwehr hochwichtige Komponenten der Seekriegführung waren, also ein wirklich bedeutender Anteil. Der seeseitige Beitrag der 6. GBK zur Minenabwehrfähigkeit der VM ab den frühen 70er Jahren mit ca. 38 % aller ostseefähigen Minenabwehrschiffe in der höchst Minen gefährdeten Ostsee war demnach sehr bedeutsam.

Soweit meine Einlassungen :reinschiff:

Gruß Rainer
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

[11 / 26]

Beitragvon hogo » Donnerstag 8. Juni 2017, 19:47

Völlig richtig geschrieben. Jablonsky ist vor einiger Zeit verstorben, aber er war der VM Thematik gegenüber aufgeschlossen und unvoreingenommen. Hat damals über unser Buch "Raketen über See" auch eine sehr gute Rezension verfasst. Welches ist denn Dein Buch?



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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

[12 / 26]

Beitragvon Eddy » Freitag 9. Juni 2017, 05:19

Hallo Rainer,
so stelle ich mir das vor. Zu jedem Schiff oder Boot gehören Menschen und diese setzen die Technik ein und dazu gab/gibt es Regeln.
Ich bin gespannt.
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon GBK-Puster » Mittwoch 28. Juni 2017, 15:41

Hier mal meine Meinung zu dem Buch, welches sich selbstverständlich (trotz aller Vorbehalte) in meinem Besitz befindet.

Ganz so negativ sehe ich es vom Inhalt her nicht.
Der Autor ist ja bekannt, also Erwartungen an reale Geschehnisse aus dem Alltag an Bord oder auch Land bei der GBK hatte ich nicht erwartet. Wie sollte der Autor auch darüber berichten, wenn er niemanden der "Ehemaligen" (wie er die Ex-GBK-Angehörigen in seinem Buch bezeichnet) befragt. Kontakte hätte er mühelos herstellen können, denn er war ja z.B. in Foren wie das NVA-Forum und auch dieses hier sehr hinterher mit dem Recherchieren. Warum Herr Lapp dies nicht getan hat ... na ja, wie auch immer. Immerhin hat er sauber (fast) alle Quellen angegeben. (Sogar ich komme in seinem Buch vor als Quelle "GBK-Puster") Na das ist doch was! :marine:

Und eine Vielzahl von interessanten Informationen waren für mich dabei, denn ca. 50 % vom Inhalt des Buches stammt wie beretis geschrieben aus dem Bundesarchiv in Freiburg. Und da hat Herr Lapp vieles (so wie es sich liest) originalgetreu wiedergegeben. Dadurch ist das Buch für mich schon interessant gewesen zu lesen, da es sich fast wie zu DDR-Zeiten geschrieben liest. :yes: (Hat der Autor auch in seinem Vorwort angekündigt und sich zum größten Teil auch daran gehalten!)

Jedenfalls hat Herr Lapp sich große Mühe gemacht beim Recherchieren zu diesem Buch über die 6. GBK, denn alleine die Wiedergabe der Quellen und Dokumente auf 13 Seiten, lässt den Fleiß erahnen.

Über die hin und wieder vorkommenden inhaltlichen Fehler sehe ich diesmal gerne hinweg. Schließlich ist der Autor kein "Ehemaliger" ...
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon peenemolli » Mittwoch 28. Juni 2017, 17:31

Hallo, hat jemand von euch das Buch "Grenzbrigade Küste" von Dieter Lede gelesen ?

Peenemolli :ahoi:



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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon wozan » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:11

peenemolli hat geschrieben:... hat jemand von euch das Buch " Grenzbrigade Küste " von Dieter Lede gelesen ?

Schau mal hier -> -> -> Grenzbrigade Küste - Fakten, Zahlen, Geschehnisse
da wurde das Buch von Dieter Lede bereits mal vorgestellt.
Bis bald mal wieder Wolfgang :brandenburg:
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Bootsmann 53 » Mittwoch 28. Juni 2017, 18:23

Ja, ich habe es gelesen, es steht bei mir im Bücherregal. Gut geschrieben Fakten und Zahlen sind gut recherchiert und bis auf wenige Schönheitsfehler entspricht es den Tatsachen.

Gruß Rainer
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon peenemolli » Donnerstag 29. Juni 2017, 18:56

Danke für die Hinweise - dann kann ich ja "zuschlagen" ! Ein " trockenes " WE wünscht Peenemolli :ahoi:



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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon GBK-Puster » Sonntag 9. Juli 2017, 21:06

Hallo,
mal eine Frage an Alle: Gibt es rechtliche Vorgaben, dass z. B. wie in dem Buch von Herrn Lapp auf den S. 103 - 114 geschehen, in einem Buch veröffentliche Fotos ALLE abgelichteten Personen unkenntlich zu machen sind?

Konsequent war Herr Lapp ja eigentlich dabei nicht, denn auf S. 105, oberes Foto, hat er es vergessen! Nur der "Grenzverletzter" ist unkenntlich gemacht worden.
Bei anderen Fotos (selbst alle Personen auf einer Tribüne), ausser die, die er mit Namen benannt hat (wie den Chef der 6. GBK) hat er es getan. Dabei sind in anderen Büchern auf Fotos abgebildete Personen aus dem Buch benannt, wie z. B: der letzte Kommandeur des GAB-5, FKpt. H.

Eine weitere Frage hat sich mir beim Betrachten des Bildes auf Seite 112 oben aufgetan.
Da hat ein abgebildetet Unteroffiziersschüler den Dienstgrad eines Obermatrosen. OMtr. wurde man doch erst nach einem Jahr Dienstzeit und ein Uffz.-Schüler wurde doch (zu meiner Zeit zumindest) mit dem Dienstgrad "Genosse Unteroffizierschüler Müller..." angesprochen.
Wurde das in der Dienstlaufbahnverordnung irgendwann geändert, dass ein Uffz-Schüler gleichzeitig OMatr. war?
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon wozan » Montag 10. Juli 2017, 09:40

GBK-Puster hat geschrieben:(...) Eine weitere Frage hat sich mir beim Betrachten des Bildes auf Seite 112 oben aufgetan. Da hat ein abgebildetet Unteroffiziersschüler den Dienstgrad eines Obermatrosen. OMtr. wurde man doch erst nach einem Jahr Dienstzeit und ein Uffz.-Schüler wurde doch (zu meiner Zeit zumindest) mit dem Dienstgrad "Genosse Unteroffizierschüler Müller..." angesprochen.
Wurde das in der Dienstlaufbahnverordnung irgendwann geändert, dass ein Uffz-Schüler gleichzeitig OMatr. war?

Moin Manfred,

zum Buch selbst, speziell zum Unkenntlichmachen von Personen in diesem, kann ich mich nicht äußern, dazu hätte ich zumindest schon mal einen Blick hinein werfen müssen. Mags aber nicht käuflich erwerben, und zum Ausleihen war es auch noch nicht zu bekommen.
Aber zu dem abgebildeten Unteroffiziersschüler mit dem Dienstgrad eines Obermatrosen kann ich etwas sagen ... Der "Dienstgrad Unteroffiziersschüler" wurde so um 1988 abgeschafft und dafür der "Obermatrose in Ausbildung" gebräuchlich. Da mit der neuen Bekleidungsvorschrift im September 1983 durch alle Berufsunteroffiziere einschließlich der Unteroffiziersschüler und Maate die Meisteruniform getragen wurde, waren die Obermatrosen in Ausbildung dann an den Schulterklappen erkennbar, wo oberhalb des "gelben Balken" die blauen Schlaufe des Uffz.-Schülers aufgeschoben wurde. "Berufsunteroffiziersschüler" trugen auf diesen Schulterklappen zusätzlich das ihrer Ausbildung entsprechende Laufbahnabzeichen als Metallauflage.
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Re: neues Sachbuch zur 6.GBrK

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Beitragvon Bootsmann 53 » Montag 10. Juli 2017, 17:17

Hallo Manfred, :ahoi:

hier mal einen Exkurs ins Fotorecht von heute.
Bitte lesen -> -> -> Recht am eigenen Bild und eine eigene Meinung bilden.

[attachment ]Das Recht am eigenen Bild.pdf[/attachment]
(397.22 KiB) 16-mal heruntergeladen

Hab ich mal in meiner aktiven Dienstzeit bei der BPOL ausgearbeitet.

Gruß Rainer
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[Beitrag moderiert, PDF gelöscht / Originaldokument verlinkt - wozan]
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