Seite 1 von 1

Kontrolle der Raketen in der RTA

BeitragVerfasst: Mittwoch 29. August 2012, 15:23
von mr.red
Hallo,
anbei ein LINK zu einem neuen Bericht über die Arbeit der RTA-4 bei der Durchführung der Kontrolle der Raketen RZ-13.
Siehe -> -> -> http://www.rta-4.de/rtk.html
mfg
Mr. Red

[Beitrag moderiert, Link repariert, Mr. Red Du solltest Dir diesen Beitrag nochmal öffnen und Dir ansehen, wie der Link geschrieben aussieht! epilog]

Re: Bericht: Kontrolle der Raketen in der RTA

BeitragVerfasst: Sonntag 2. September 2012, 11:55
von Brotteröder
:hello: Hallo Kameraden,

tolle Bilder. 2 Raketen an einem Prüfstand - war bei uns nicht möglich. :zzz:

Bis dahin - Peter v. d, Raketen :ahoi:

Film zur Kontrolle der Rakete

BeitragVerfasst: Dienstag 12. November 2013, 15:27
von mr.red
Hallo,

habe bei "youtube" eine kleinen Film zur "Kontrolle einer Gefechtsrakete" gefunden und nach
Anpassung auf die Seite gestellt. Auf dieser Seite kann man jetzt auch im Bild sehen, wie die
Kontroll- und Prüfapparatur (9W299 / 8Ä11) für die Raketen 9M33 tatsächlich ausgesehen hat.
Siehe -> -> -> RTA-4
Ich hätte nicht gedacht, dass ich das noch einmal im Leben zu sehen bekomme. Damals haben
wir ja "fast alles bei Nacht gemacht"....
mfg
mr. red

Re: Kontrolle der Raketen in der RTA

BeitragVerfasst: Mittwoch 13. November 2013, 09:18
von Muck
....habe mir gerade die Filmchen und Bilder zu diesem Artikel angesehen. Für mich als ehemaliger "Heizer" ist das schon beeindruckend. Nach welchem Prinzip erfolgte eigentlich die Zielführung? - In den Filmen treffen immer alle Raketen das Ziel; was ist, wenn bestimmte Gegenmaßnahmen (welche?) der Flugzeuge etc getroffen werden?

Gruß Rolf aus :mecklenburg-vorpommern:

Re: Kontrolle der Raketen in der RTA

BeitragVerfasst: Mittwoch 13. November 2013, 19:43
von mr.red
Hallo Muck,
die Zielführung erfolgte über die "Dreipunkt-Methode". Danach wird versucht, die Rakete immer auf einer Linie Schiff - Ziel zu halten. Auf der Seite "Rakete / TTD" ist dies dargestellt. Dadurch beschreibt sie Rakete eine Flugkurve, die sich dem Ziel von hinten bzw. im Idealfall direkt von einer Seite nähert.
Die Rakete wird auf einem sehr schmalen Leitstrahl (wird in Stufen vom Schiff aus verkleinert) vom Schiff aus geführt, der nur schwer zu stören ist. Dazu kommt noch eine spezielle Verschlüsselung des Steuersignales und natürlich die nur sehr kurze Zeit des Fluges zum Ziel (max.30 sec).
Das heisst (1) spezielle Frequenz, die nur im Gefechtsfall Verwendung findet (anders als die Übungsfrequenz); (2) Eine Steuerungs-Taktfrequenz, die die Rakete erst auf der Startrampe erhält. Darin werden in einer spez. Gruppe von Takten in bestimmter Reihenfolge an bestimmter Position innerhalb der Taktbreite Steuerbefehle gegeben. (3) Sehr schmaler Empfangssektor der Empfangsantennen, die nach Hinten (in Richtung Schiff) gerichtet ist.
D.h. Stören bedeutet das Kennen der Frequenz, der Taktgruppen incl. deren interne Verschlüsselung und das sich Befinden hinter der Rakete....
Zusätzlich hat die Rakete einen spez. Funkzünder für die Detonation des Gefechtsteiles. Der hat auch extra Sender und 2 Empfänger. Da ist die Rakete aber schon in unmittelbarer Nähe (100-150m) vom Ziel, wenn der aktiviert (Schiff) wird. Auch dieser ist gegen Störungen geschützt (Signalgröße, Signalanzahl). Dazu kommt die enorme Geschwindigkeit, die die Störzeit extrem kein macht.
Auch gegen passive Störungen ist die Rakete geschützt.
Ich hoffe, das war verständlich, da der Prozess recht komplex ist.
mfg
mr.red

Re: Kontrolle der Raketen in der RTA

BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Juni 2014, 14:20
von Ambrosius
wurden bei der VM denn auch PALR verwendet oder nur bei dem MHG18?
1988-05-07-BZ-Rak-k.jpg