Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon GBK-Puster » Sonntag 8. Dezember 2019, 13:55

Bekanntlich wurden von der 6. GBK im Zeitraum 12/71 bis 03/73 insgesamt 18 Schiffe 89.1 von der 1. bzw. 4. Flottille übernommen.
Woher kamen die Besatzungen? Wurden die komplett vom Matrosen bis hin zum Kmdt. von der VM übernommen?

Auch als Grenzschiff war eine Besatzung von ca. 20 Mann notwendig. Das waren immerhin um die 350 Mann. Dazu die die 3 Abteilungsstäbe der 1., 2. und 4. GSA, also insgesamt rund 500 Mann vielleicht.
Mit ganz neu von der Flottenschule kommenden Matrosen, Unteroffizieren oder von der OHS kommenden Offizieren war so ein Schiff nicht zu fahren. Also musste zumindest ein Teil der Besatzung die Schulterstücke von "blau" auf "grün" wechseln. Oder wurde von den Flottillen ein Teil nur abkommandiert zur Art Baubelehrung?

Hat jemand eine Ahnung, Vorstellung oder auch direktes Wissen wie das abgelaufen sein könnte?
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon AugustusRex » Sonntag 8. Dezember 2019, 14:48

Hallo Manfred

da wirfst du eine sehr interressante Frage auf. Da ich im besagtem Zeitraum, 12/71 bis ca. 8/72, auf der "Prerow" 343, war, kann ich hier nur soviel dazu beitragen, dass die Stammbesatzungen nach der Übergabe an die GBK, eigentlich zusammenblieben, kurz in den Baracken beim SHD untergebracht waren und sich auf den neuen Schiffstyp 89.2 vorbereiteten. Da ich , aufgrund gesundheitlicher Probleme, in den Stab der 4.SB, Kader und Org. versetzt wurde, somit doch die eine oder andere Einsicht in die Unterlagen hatte, konnte ich die weitere Besetzung der neuen MSR beobachten und da waren sehr viele Namen von den ehemaligen Besatzungen wieder zu finden.

P.S.: vielleicht kann klaus45 , mit dem ich im Stab der 4.SB zusammen war und der im Avater dann 6.GBK angibt, etwas dazu beitragen?
Zuletzt geändert von AugustusRex am Mittwoch 11. Dezember 2019, 20:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Eddy » Sonntag 8. Dezember 2019, 17:45

GBK-Puster hat geschrieben:Bekanntlich wurden von der 6. GBK im Zeitraum 12/71 bis 03/73 insgesamt 18 Schiffe 89.1 von der 1. bzw. 4. Flottille übernommen.
Woher kamen die Besatzungen? Wurden die komplett vom Matrosen bis hin zum Kmdt. von der VM übernommen? ....

Hallo Manfred,
wenn ich da unsere Lebensgrafik zu Rate ziehe, waren alle Schiffe 89.1 vor ihrer Übernahme in die 6. GBK bei der VM und deshalb vermute ich, dass auch die Besatzungen mit den Schiffen übernommen wurden.
-> -> -> Lebensgrafik 89.1
Aussagekräftige Unterlagen habe ich dazu leider nicht gefunden aber wie soll es anders funktioniert haben?
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Löwe Gerry » Montag 9. Dezember 2019, 10:36

Hallo Eddy, Deine Aussage kann ich nicht bestätigen. Ich kam im April 1972 auf die 89.112 Zingst .Kommandant Ob.ltn Pötschke. Im August wurde die Gesamte Besatzung in die Baracke hinter der Slipanlage gesteckt. Wir warteten dann auf das MSR 89.2 aus Wolgast. Dann ging die komplette ehemalige Besatzung nach Wolgast. Auch der Kapitän Pötschke. Ich hoffe es melden sich noch mehr die dies bestätigen werden. Die Grenzbrigaden nahmen Ihre Besatzungen von den ausgemusterten U-Jägern.
Gruß Löwe Gerry :genau:



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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Thommy206 » Montag 9. Dezember 2019, 12:23

GBK-Puster hat geschrieben:...Bekanntlich wurden von der 6. GBK im Zeitraum 12/71 bis 03/73 insgesamt 18 Schiffe 89.1 von der 1. bzw. 4. Flottille übernommen.
Woher kamen die Besatzungen? Wurden die komplett vom Matrosen bis hin zum Kmdt. von der VM übernommen?
[...]


Quelle aus:
Kapitän z. S. a.D. Walter Jablonsky - Die Grenztruppen (GT) der DDR im System der Landesverteidigung der DDR – Die Kräfte der seeseitigen Grenzsicherung, die 6.Grenzbrigade Küste

[...]
...Die Berufssoldaten (Berufsoffiziere, Berufsunteroffiziere, später auch Fähnriche) und Soldaten auf Zeit (Offiziere, Unteroffiziere) der landgestützten Kräfte wurden von den Ausbildungseinrichtungen der Landstreitkräfte und der GT ausgebildet.
Die der seegehenden Kräfte von den Ausbildungseinrichtungen der VM.
Der personelle Verbund und Austausch mit der VM war eng; zahlreiche Soldaten der 6. GBrK wurden in Ausbildungseinrichtungen der VM ausgebildet; ganze Bootsbesatzungen wechselten mit ihren Booten von der VM zur 6.GBrK; Berufssoldaten der VM absolvierten Dienstzeiten in der 6.GBrK und kehrten danach in die VM zurück.
Mit der Umunterstellung der 6.GBrK unter den CVM ergab sich für die VM natürlich auch die zwingende Notwendigkeit, die 6.GBrK hinreichend mit vernünftig einsetzbaren Seefahrzeugen und mit Personal auszustatten.
Diese Vorgehensweise war durchaus üblich geschah wohl so auch.
[...]
Zumindest die ersten vier U-Jäger Projekt 201 M wurden fast vollständig mit Besatzungen von der VM in die 6.GBrK überführt. Ganz anders – aus derzeit noch nicht bekannten Gründen – verfuhr man in den zuständigen Planungsgremien mit den 18 Küstenminenabwehrschiffen (KMAWS) Projekt 89.1; diese wurden 1969/1970 für die VM in Dienst gestellt, jedoch schon nach sehr kurzer Dienstzeit und nach fast unglaublich schneller Indienststellung der Nachfolgegeneration Projekt 89.2 von der VM 1971-1973 an die 6.GBrK weitergegeben.
Auch diese Schiffe wurden mit Stäben und Besatzungen an die 6.GBrK übergeben.



Kurz und gut: Hier muss wohl noch einiges an Er“forschungsarbeit“ geleistet werden, vielleicht gelingt uns allen ja hier ein neuer Erkenntnisgewinn.
mit kameradschaftlichem Gruß
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon bitti62 » Montag 9. Dezember 2019, 18:51

Kurz und gut: Hier muss wohl noch einiges an Er“forschungsarbeit“ geleistet werden, vielleicht gelingt uns allen ja hier ein neuer Erkenntnisgewinn.


Das denke ich auch. Denn die GBK hatte ja schon Schiffsbesatzungen und Stäbe. Was ist denn aus denen geworden, wenn mit dem Projekt 89.1 alle mitgekommen wären? Die wären dann ja faktisch überzählig. Ich denke eher es gab eine Art Baubelehrung für die Übernahme.

Gruß
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Eddy » Dienstag 10. Dezember 2019, 16:53

:sorry: ,
ich habe das Problem etwas einseitig gesehen und nur die Schiffe 89.1 betrachtet. Denn in der VM hatte jeder Typ einen Vorgänger, so auch hier die 201-M.
Im Dezember 1971 gab es noch 11 201-M und sechs 89.1 wurden von der VM zur GBK zugeführt, ergo wäre eine Umbesetzung der Besatzungen nach entsprechender Baubelehrung möglich gewesen. Denn auch die Projekte 89.2, die ab 1971 zugeführt wurden brauchten Besatzungen. Diese waren aber schon da, nämlich die von 89.1.
Da hatten die Unterabteilungen Kader (Berufskader) und Org.-Auffüllung (Zeitsoldaten) eine erhebliche Vorarbeit zu leisten. Es wurden bestimmt an der Flottenschule schon zusätzliche Kräfte ausgebildet. Ein Schiffstyp wird nicht von heute auf morgen eingeführt, also musste Personal geplant werden und das wurde sicher auch so gehandhabt. Eine Baubelehrung dauert mindestens ein halbes Jahr, wenn nicht länger und die Systeme der Schiffstypen sind nun mal nicht gleich. Wie das alles in der Praxis ablief kann ich nicht sagen aber diejenigen, die dabei waren, könnten dazu etwas schreiben.
Eddy
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon wozan » Dienstag 10. Dezember 2019, 20:15

Eddy hat geschrieben:(...) Es wurden bestimmt an der Flottenschule schon zusätzliche Kräfte ausgebildet. Ein Schiffstyp wird nicht von heute auf morgen eingeführt, also musste Personal geplant werden und das wurde sicher auch so gehandhabt. (...) Wie das alles in der Praxis ablief kann ich nicht sagen aber diejenigen, die dabei waren, könnten dazu etwas schreiben.


Tja, mit Sicherheit könnten diejenigen, welche während des Wechsels der MSR Prj.89.1
von der VM zur GBK an Bord dieser Schiffe waren oder kurz danach bei der GBK aufgestiegen
sind, einiges aufklaren.
Ich denke da beispielsweise an den @Bootsmann 53, welcher im November 1972 von der
Flottenschule kommend auf die G26 AHRENSHOOP aufgestiegen ist. Deshalb könnte er
uns bestimmt genaueres dazu sagen, wie sich ein knappes halbes Jahr nach der Verlegung
des Schiffes die Besatzung der AHRENSHOOP zusammensetzte ...
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon GBK-Puster » Mittwoch 11. Dezember 2019, 18:15

Danke Euch allen, aber vieles sind eben nur Vermutungen. Die hatte ich auch.

Dass die Besatzungen ausgemusteter älterer Grenzboote (z. B. U-Jäger 201M oder die Schwalben) auf die von der VM übernommenen Schiffe 89.1 kamen ist sehr wahrscheinlich, denn die Zeiträume könnten hinkommen. Aber eine Baubelehrung war da notwendig und die Offiziere/Kmdt.?
Ehe man die Zulassung zur Schiffsführung erhielt, musste man doch verschiedene Positionen z. B. als WO durchlaufen. Ebenso der LI für den GA V.
Ein MSR mit Verstellpropelleranlage ist aber schon anders zu fahren als ein U-Jäger oder die Räumpinasse. Mussten da nicht die Kmdt. oder LI der VM erstmal auf den MSR der GBK vielleicht doch "aushelfen".

Mit den Stäben ist natürlich richtig, die gab es ja durch die ehem. Bootsabteilungen der GBK. Mussten halt nur umverteilt werden.
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon AugustusRex » Mittwoch 11. Dezember 2019, 20:16

Löwe Gerry hat geschrieben: Ich kam im April 1972 auf die 89.112 Zingst .Kommandant Ob.ltn Pötschke. Im August wurde die Gesamte Besatzung in die Baracke hinter der Slipanlage gesteckt. Wir warteten dann auf das MSR 89.2 aus Wolgast. Dann ging die komplette ehemalige Besatzung nach Wolgast.

Gerry, deine Aussage kann ich vollinhaltlich bestätigen, da ich diesen Zeitraum teils mit der Besatzung der 343 und danach im Stab der 4.SB miterlebt habe. Es hat aber auch, wenn auch nur in geringen Zahlen , Versetzungen von VM zur GBK und umgekehrt gegeben. Das betraf aber vor allem die Besatzungen der U-Jäger 201M.
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon wozan » Samstag 14. Dezember 2019, 12:38

AugustusRex hat geschrieben:... Es hat aber auch, wenn auch nur in geringen Zahlen, Versetzungen von VM
zur GBK und umgekehrt gegeben. Das betraf aber vor allem die Besatzungen der U-Jäger 201M.

... solche Versetzungen von der VM zur GBK gab´s wohl nicht nur nach Übernahme von
VM-Schiffen durch die GBK. So wurde beispielsweise im Thema ( -> -> -> Uniformverkauf ...)
mal angesprochen, dass nach Außerdienstellungen von Schiffen der VM auch Matrosen und
Maate zu den Landeinheiten der GBK versetzt wurden.
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

[12 / 15]

Beitragvon Bootsmann 53 » Dienstag 28. Januar 2020, 19:55

Hallo Manfred, :matrose_2:
da hast du ja wieder mal ein Thema aufgegriffen welches sicher eine logische Erklärung hat und zwar diese:
Die 6. GBK war bis zum April 1990 immer ein Truppenteil der Volksmarine, also wurde die Personalstärke auch beim Chef Volksmarine/KVM geplant und bei den einzelnen Jahrgangseinberufungen berücksichtigt. Egal auf welchen Schiffen wir waren, es war immer Personal der VM im Gesamtbestand. Wie sie den einzelnen Truppenteilen oder Schiffsverbänden zugeteilt wurde muss hier nicht geklärt werden. Als Ich im November 1972 auf die G26 kam war ein Teil der Besatzung schon anwesend. Ich habe den Bootsmanns- Abschnitt von einem Ober Maat übernommen welcher auf einem U-Jäger 201M fuhr. Diese U-Jäger gingen bis zur Außerdienststellung ins Unterstellungsverhältnis zur 4.Flotille. Ja wir waren eine gemischte Besatzung als Offiziere, Maate und Matrosen, aus verschiedenen Schiffsverbänden und der Flottenschule. Ich kam mit vier weiteren Kameraden (1 Signal – 1 Navi – 2 Maschine) an Bord. Unseren Schiffstyp und die Aufgaben sowie die Bedienung der Anlagen und Geräte in den Gefechtsabschnitten hatten wir ja in Parow in der Schulschiffsabteilung schon kennen gelernt. Dan hieß es nur noch Üben – Üben nochmals Üben, bis wir alle Gefechtsabschnitte im Rollenspiel beherrschten. Die See Beine sind uns dann auf der Ostsee gewachsen. Das Ganze dauerte ja auch fast drei Jahre.

Kapitän z. S. a. D. Walter Jablonsky (DBwV / Deutscher Bundeswehr Verband) schreibt: Die Einführung von KMAWS Projekt 89.1 machte die 6. GBK nicht nur „Ostseefähig“, sie schuf auch die materielle Grundlage dafür, die VM bei Mobilmachung in Hauptaufgaben quantitativ wesentlich zu verstärken. Das hieß im Einsatzfall, Minenräumen in See. So war auch der Ausbildungsablauf an Bord über all die Jahre ausgerichtet worden. Für die Mobilmachung war vorgesehen, die seeseitige Komponente der 6. GBK als KMAWS Projekt 89.1 zu reaktivieren und sie den Sicherungsflottillen der VM, d.h. den mit Sicherungsaufgaben (U-Boot-Abwehr /UAW, Minenabwehr /MAW) betrauten 1. und 4. Flottillen der VM (Stabssitze in Peenemünde bzw. Warnemünde/ Hohe Düne) zuzuführen, und zwar eine GSA zu 6 KMAWS der 1. Flottille und zwei GSA mit 12 KMAWS der 4. Flottille. Bei insgesamt für 1990 geplanten 48 Minensuch- und Abwehrschiffen (MSAWS) der VM waren dies quantitativ 37,5 % der MAW-Kräfte der VM in der Ostsee, in der der Minenkrieg und dessen Abwehr hochwichtige Komponenten der Seekriegführung waren, also ein wirklich bedeutender Anteil. Der seeseitige Beitrag der 6. GBK zur Minenabwehrfähigkeit der VM ab den frühen 70er Jahren mit ca. 38 % aller ostseefähigen Minenabwehrschiffe in der höchst Minen gefährdeten Ostsee war demnach sehr bedeutsam.

Dieser Feststellung ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wir bei der 1 – 4 GSA waren sehr variabel einsetzbar. Aufklärung in der Nord- Westlichen bis Nord- Östlichen Ostsee, Sicherung der Staatsgrenze und ein wichtiger Bestandteil als MAW Reserve Kräfte im Rädchen des Warschauer Vertrages.

Lieber Manfred das ist meine Antwort auf deine Fragestellung.

HG Rainer
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Hirsch » Mittwoch 29. Januar 2020, 12:40

Ich habe noch eine völlig andere Sicht. Die "Grenzpolizei See" wurde wohl 1961 in die Volksmarine (oder gar noch in die Seestreitkräfte) übernommen. Ich kann mich duster daran erinnern, mit Munition, die ich vorher noch nie gesehen hatte, konfrontiert zu werden. Als Beispiel nur die 20mm "Örlikon".
Also auch die andere Richtung der Übernahme ist wohl etwas im düster der Zeit verschwunden.
Der springende Hirsch :gls:


Beitrag dupliziert, neu thematisiert und verschoben nach -> -> -> 6.Grenzbrigade Küste / Unterstellung
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon GBK-Puster » Mittwoch 29. Januar 2020, 17:24

Hallo Rainer,
das was Du alles schreibst, war (ist) mir durchaus bekannt.
Mir ging es bei meiner Frage einzig und allein um die Besatzung der von der VM übernommenen MSR-Schiffe, ob da auch Stamm-Personal die Mützenbänder wechseln musste.
Wo kam denn z.B. dein Kmdt auf der G 26 her? War der vorher Kmdt auf einem der (Grenz)U-Jäger oder kam der von der VM?
Ebenso LI, WO?
Gruß
Manfred
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Re: Übergabe/Übernahme von Schiffseinheiten

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Beitragvon Bootsmann 53 » Dienstag 4. Februar 2020, 14:10

GBK-Puster hat geschrieben:(...) Wo kam denn z.B. dein Kmdt auf der G 26 her? War der vorher Kmdt auf einem der (Grenz)U-Jäger oder kam der von der VM?
Ebenso LI, WO?r

Ja, Manfred mein Kmdt. kam von der VM. ...


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