Einberufung nach Parow

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Einberufung nach Parow

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Beitragvon Sperrgast336 » Sonntag 16. September 2012, 13:39

Einberufung und die ersten Tage in Parow
Aus meiner Erinnerung: Nachdem für mich feststand ,das ich zur Marine eingezogen werde , konnte ich den
Tag der Einberufung kaum erwarten . ..... man war schonTage vorher auf dieses Ereignis so gespannt.
Der Tag rückte immer näher und voraus gingen einige Feiern mit Klassenkameraden ,Freunden und eben die man so kannte.
Nach der Lehre ging es für die meisten erst zur Armee........viele dieser Jungs habe ich erst Jahre später wieder getroffen.
Familiär haben wir natürlich auch gefeiert ....alle waren versammelt und diese Runden waren auch immer feucht- fröhlich.
Heute weiß ich auch ,...es war wohl gleich der Abschied von der Jugend...hört sich vielleicht kurios an ,war aber gefühlt schon so.
Zu DDR-Zeiten wurde jung geheiratet und man war schneller erwachsen.....wir hatten keine "Kannbestimmung" und meistens
wurde alles was angefangen war,auch zu Ende gemacht ...abbrechen gab es damals nicht wirklich.
Die Einberufung war dann an einem Dienstag 02. November 1976 ...wenn ich jetzt richtig liege .
Aus der Umgebung ( Kreis Gotha) wurde gesammelt im Traktorenwerk Gotha....alle Jungs waren aufgeregt und trotzdem guter Stimmung und als
Selbstschutz waren wir ( in heutigen Worten ausgedrückt) ganz cool drauf. In einer großen Gemeinschaft ist eben alles etwas einfacher ....
Hier wurden die Namen aufgerufen und dazu die Standorte der Kasernen und so sind die ersten zum Bahnhof marschiert.
Dort sah man die Freunde zum letzten mal ,da wir uns im Zug nicht so frei bewegen konnten.....
Zum Bahnhof begleitet wurden viele von Freunden ,Familie und so mancher Freundin mit Tränen in den Augen !!
Im Zug war auch Begleitung von Militär - und Transportpolizei . Die Szenen an den Bahnhöfen waren immer gleich...Tränen und Verabschiedung
Die Fahrt war sehr lang ,Stralsund war am längsten.....da war auch Endstation vom Zug ....es war noch vor 24.00 Uhr als wir ankamen.
Am Bahnhof sind wir in Busse eingestiegen...der Ton wurde schon etwas unangenehmer.....
Die Taschen und Koffer wurden auf LKW,s verladen ...dann fuhren wir in Richtung Parow...es war die totale Dunkelheit draußen. In Parow angekommen ging es dann direkt in die Aula. Dort wurden Namen aufgerufen und dann ging es irgendwann
in einem leichten Laufschritt zum Essen ( Backen und Banken) .....weniger Appetit aber dafür war der Hunger vorhanden.
Das war sehr kurios ..weil nur die ganz schnellen Jungs auch satt wurden. Von Einteilung ,Wurst ,Butter und Brot ,pro Mann ,war noch nichts an Information angekommen. Es hatte auch lange gedauert bis ich wieder an meine Tasche ran gekommen bin. Der Typ war so oft vorhanden das , das Vergreifen der Taschen viele Betroffen hatte ( trotz Namensschild)...also meine war erst mal weg . Irgend wann ..so gegen 02.00Uhr ging es dann in irgend eine Unterkunft...war so eine Art Raumzellen, wo wir die restliche Nacht verbrachten ...... schlafen ging fast gar nicht ...die Eindrücke waren noch viel zu groß um einfach abschalten zu können...da hat einen nur noch die eine Frage beschäftigt ...was wird der nächste ,unser erster Tag in Parow bringen .......



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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon baustus » Sonntag 16. September 2012, 19:04

ich möchte heute dieses thema:-einberufung- nutzen um auf das im november erscheinende buch: -zeitzeugenaussagen über die militärstrafeinheit schwedt- aufmerksam zu machen. da mir bekannt ist, dass es "leider" auch einige matrosen erwischt hat, die sich in einer der schwedter arrestzellen wiederfanden, um ihre strafe im militärstrafvollzug, dem arrestvollzug oder der disziplinareinheit anzutreten, möchte ich diesen weg nocheinmal nutzen um auf eine etwaige mithilfe ehemaliger schwedter für das 2. zeitzeugenbuch zum vollzug hinzuweisen. zum gegebenen anlass wird dann sicher noch in allen anderen relevanten foren auf die buchpräsentation in schwedt bezug genommen. ich selber war ja "nur" richtfunker bei der nva. da aber mein vater, baujahr 1939, bei der volksmarine gedient hat, gibt es durchaus einen realen bezug zur marine. auch durch meine tätigkeit im bereich IV in gehlsdorf-rostock ( dem reparaturhafen der marine), vor meiner einberufung, gab es diverse berührungspunkte... nun sollte also interesse für das erste zeitzeugenbuch, kommt im november, sowie auch das 2. vorhanden sein, so sollte sich niemand scheuen kontakt mit mir aufzunehmen... denn wie heißt es doch: " vor gericht und auf hoher see sind wir in ..."

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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Sperrgast336 » Samstag 6. Oktober 2012, 19:00

Der erste Tag in Parow
Nachdem die erste kurze Nacht in Parow hinter uns lag, obwohl keiner von uns wiklich geschlafen hatte ,ging wieder alles sehr schnell.
Wir waren eigentlich noch alle in Zivil, da wir Nachts ankamen wusste keiner so richtig wie das Gelände aussah.
Die Orientierung kam erst in den nächsten Tagen ,schnelleres "Kennenlernen" kam dann durch den
wiederholenden 3000-Meter Lauf ,zum Frühsport.....
Kann mich auch nicht wirklich mehr an die Details erinnern ...wir marschierten zum Speisesaal ,danach wurde aufgeteilt in Gruppen
und man sah schon ein paar bekannte Gesichter von der Zugfahrt wieder. Ansonsten war alles was an diesem ersten Tag geschah,
ein reines Erlebnis und eigentlich sind wir aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen.
Wir sind in die BA- Kammer zum Einkleiden ,als wir alles hatten ,war der Seesack voll und sehr schwer ( ca.80 Kg)
Irgend wann hatten wir auch alle so einen Test gemacht ...der Funkertest.
Nach meiner Erinnerung war das ein DIN A4 Blatt mit vielen Buchstaben ,alles durcheinander ,und man sollte einen bestimmten Buchstaben
in kürzester Zeit rausfinden ,wie oft jener auf dieser Seite vorgekommen ist. Konnte mich an keinen erinnern der es
auch geschafft hatte.Laufbahn wurde dann Sperr und mit mir so ca. 30 Mann. Allein in unserer Stube waren wir 14. Mann ,
es war die Stube 3 und wenn mich nicht alles täuscht, war es auch der 3 Lehrgang . So fingen dann die ersten 6 Monate
meines neuen Lebens an . Es war November, kalt und die einzige Verbindung nach Hause war der damals so wichtige Briefkontakt.
Parow war nicht das was man sich als junger Mensch damals so vorstellen konnte . Der erste Landgang kam dann nach 4 Wochen und
das als eine Art Probelandgang. Hatte auch gar nicht lange gedauert bis die ersten Mädchen von zu Hause sich von den Jungs verabschiedet haben.
Also es wollte keine so richtig auf uns warten und besser war es auch wenn man keine Freundin hatte.... :streichel:
So 36 Monate war schon lang und im wahrsten Sinne des Worte ,war auch da noch kein Land in Sicht.
Wir waren auf unserer Stube eine wild zusammen gewürfelte Truppe ,am besten waren die Jungs von der Küste dran, da kam schon mal Besuch
und zur Vereidigung dann die ganze Familie.Was ich damals noch nicht kapiert hatte , mit dem Eintritt in die Armee hatte ich mich auch gleich freiwillig von meiner Jugend verabschiedet.Nach drei Jahren waren die gleichaltrigen Mädchen verheiratet und auch weggezogen. Die Jungs waren beim Militär und alles hatte sich geändert. Aber das wusste ich im November 1976 noch nicht ,im Vordergrund stand da im Moment die Zeit in Parow, gut über die Runden zu bringen.Wir hatten dann zur Erinnerung ein Buch ,das ABC des Matrosen ,dort hat sich jeder eingetragen und ich denke mal
die 13 Mann die mit mir auf Stube 3 waren ,haben dieses Buch auch heute noch.

Im Anhang ein paar Zeitungsausschnitte Ausbildung Parow

Parow Eingang.jpg
Parow Knotenbahn.jpg
Schule Parow.jpg


Im Anhang zur Erinnerung das Buch ABC des Matrosen inkl. Unteschriften

ABC des Matrosen.jpg
ABC-des Matrosen.jpg
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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Bootsmann 49 » Sonntag 7. Oktober 2012, 07:40

Moin Klaus

Dein Beitrag läßt sich sehr gut lesen und er versetzt einen in alte Zeiten zurück und viele Erinnerungen werden wieder wach.
Auch die Bilder die Du eingestellt hast sind schöne Erinnerungen.
Nur mit dem vollen Seesack ( 80 kg ) hast Du Dich bestimmt einwenig verschätzt, oder Ihr habt damals mehr
Uniformteile usw. wie wir 1968 bekommen - kann natürlich auch sein.
Schönen Tag
und Grüße sendet


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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Sperrgast336 » Sonntag 7. Oktober 2012, 12:59

:hello: hallo Hugo @ Bootsmann 49
Vielen Dank für Deine Antwort
Genau so ist es ,die Erinnerungen sind noch vorhanden ,wenn auch etwas verwischt ,kann auch sein das der Seesack nur gefühlte 80 Kg schwer war.
Allein die Stiefel ,Bordschuhe und der Stahlhelm sowie Einstrich - Keinstrich ( Kampfanzug) ,sowie das Teil 1 waren schwer.
Der Transport ging ja nur bis zur Stube 3 und dann in den Spind und für die nächste Zeit hatten wir einen kontrollierten Spindbau vorzuweisen.
Denke mal der Marinealltag in Parow ist mit unserer Zeit nicht mehr zu vergleichen.
Das ist auch gut so ..nur wir haben es auch nicht vergessen . Allein der erte Urlaub Silvester 1976/77 ...es war eine 3-Tage Veranstaltung von Belehrungen wie z.B. das Verhalten im Zug selbst und das Verhalten zu Zivilisten im Zug, vorallem Spionage aus dem westlichen Ausland.
Wir saßen in der Aula und haben das alles über uns ergehen lassen........
Am Ende kam doch alles anders ...der erste Urlaub oder besser die Fahrt nach Hause durch die ganze Republik war schon etwas chaotisch...
Die guten Vorsätze waren alle weg und der erste Kiosk am Bahnhof Stralsund war für viele ein Befreiungsschlag..... :prost:
Zu Hause war es dann auch sehr ereignisreich und die paar Tage gingen dann doch schneller rum als wir dachten.
Die Rückfahrt war da etwas ruhiger denn die Emotionen saßen noch tief...die ersten Mollis traf ich dann wieder am Leipziger Bahnhof.
Jeder hatte viel zu erzählen.........und Parow kam immer näher......damals für uns viel zu schnell

Parow 1976-77.jpg


Auf dem Bild sind noch 5 Mann mit nach Peenemünde gegangen ,den Rest habe ich nie wieder gesehen.

Vielleicht erkennt sich jemand auf diesen Bild wieder
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Zuletzt geändert von Sperrgast336 am Sonntag 7. Oktober 2012, 20:14, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Brotteröder » Sonntag 7. Oktober 2012, 13:29

hallo Klaus - alter Landsmann :genau:

hast ja schöne Worte über Parow gefunden. Ist uns wahrscheinlich allen so gegangen. Was mir am Bild " Ausbildung " aufgefallen
ist, sind zwei Obermatrosen. Wenn das auch Dein Einberufungsjahrgang war, müssen sie ja " überdurchschnittlich " gut gewesen sein.
Bei uns wurde nur ein Mann bei der Verabschiedung in die Truppe zum Obermatrosen befördert - also nach der Grund und Speziealausbildung,
aber vom ganzen Einberufungslehrgang ( Torpedo- und Raketenmänner ).
Da es ja nun 40 Jahre her sind dass ich eingezogen wurde, beim Hugo ist es noch länger her, ist vieles in Vergessenheit geraden. So auch
die Knotenbahn. Wir haben auch die Knoten gelernt, aber nach meiner Erinnerung nicht an einer Knotenbahn im Freien. Das Einmaleins
der Signäler - Flaggensignale ( außer morsen ) hat man uns auch beigebracht - am Hafen an der Stelle wo immer die Panzerkettenglieder
für den Frühsport lagen. Na ja, lang ist´s her. Wenn man die Gegenwart begreifen will, muß man die Vergangenheit kennen ( Spruch v. mir ).

Bis dahin... :ahoi:
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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon molli 65 » Sonntag 7. Oktober 2012, 17:32

Sperrgast336 hat geschrieben::hello: hallo Hugo @ Bootsmann 49
Vielen Dank für Deine Antwort

Der Transport ging ja nur bis zur Stube 3 und dann in den Spind und für die nächste Zeit hatten wir einen kontrollierten Spindbau vorzuweisen.
Denke mal der Marinealltag in Parow ist mit unserer Zeit nicht mehr zu vergleichen.


Parow Stube 3.jpg

Vielleicht erkennt sich jemand auf diesen Bild wieder


Hallo Sperrgast,

bitte mal die Bildvorlage überprüfen. Mir scheint, es ist seitenverkehrt eingescannt worden (Uhr am rechten Handgelenk, Längerdienenden-Winkel am linken Unterarm). Ansonsten hast du sehr anschaulich die subjektiven Erinnerungen an die Einberufung beschrieben, die wohl für jeden ein einschneidendes Erlebnis waren...
Bild



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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Foxderringer » Sonntag 7. Oktober 2012, 17:49

:ahoi: Seemänner ! Dieses richtungsweisende Buch " ABC " des Matrosen sehe ich hier zum 1.Mal- Es wurde wohl zu meiner Zeit noch nicht ausgegeben. :salut: :berlin:
Wenn sie dich ins Grab legen,wurdest du zum letzten Mal hereingelegt.



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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Bootsmann 49 » Sonntag 7. Oktober 2012, 18:19

Hallo Wolgang

mit dem Bild hast Du wohl recht. Ist klar das man Dir in punkto Fotografie nichts vor machen kann.
Passt zwar jetzt nicht ganz zum Thema, aber ich denke es ist so !!
Schönen Tag
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Re: Einberufung nach Parow

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Beitragvon Sperrgast336 » Sonntag 7. Oktober 2012, 20:26

molli 65 hat geschrieben:


bitte mal die Bildvorlage überprüfen. Mir scheint, es ist seitenverkehrt eingescannt worden ......


Hallo @molli 65
Ja ,Du hast natürlich recht ,das Bild war falsch eingescannt ,also "Seitenverkehrt" ....hab es im obigen Beitrag geändert.
Da war ich beim versenden etwas zu schnell....und es macht auch Sinn wenn ich es im Beitrag ändere.
Da man in Parow beim Foto machen ganz besonders aufpassen muße ,gibt es nur ein paar Bilder aus jener Zeit in meinen Fundus. Die sind dann auch kurz vor der Versetzung in die Flottillen entstanden. Da hatten wir auch mehr Mut und da dachten alle ,wir hätten den schwersten Weg schon hinter uns ....
also das dachten wir .. :reinschiff: ......das ist aber eine andere Geschicht ...

Hier noch ein Bild aus der Zeit ca. April 77 vor der Versetzung

Flottenschule Parow.jpg
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