Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Sani » Donnerstag 8. Dezember 2011, 17:39

Der Gegner benutzte zur Auslösung seiner Provokation die Mißstimmung einiger Teile der Bevölkerung die durch Folgen der Politik entstanden sind.Der Bau der Berliner Mauer war für den Fortbestand der DDR von existenzieller Bedeutung.
Berlin als Stadt unter der Verwaltung der 4 Mächte und nach den seit 1952 immer weiteren Sperrmaßnahmen an der Grenzen zur BRD wurde als Schlupfloch für viele Bürger der DDR in den Westen bis zum Ausbau der Mauer genutzt.Durch das Grenzgängertum wurde der DDR ein großer Wirtschaftlicher Schaden zugefügt.Provokateure und Banditen haben noch ein übriges dazu geleistet . So wurden Parolen an die Wände geschmiert und Brandstiftungen vorgenommen. Nach einer Sitzung der 1. Sekretäre der kommunisischen Parteien des Ostblocks vom 3 -5.08.61 iMoskau gab Chruschtschow Anweisung für den Mauerbau um West- Berlin was dann auch in der Nacht vom 12 zum 13.08 geschah mit Hilfe der Kampfgruppen und NVA Kräften entlang der innerstädischen Sektorengrenze.
Quelle:Informationen zur Politischen Bildung 231
Zuletzt geändert von Sani am Montag 12. Dezember 2011, 08:53, insgesamt 1-mal geändert.
es grüßt, der Sani aus :sachsen:
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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Dieter Thon » Samstag 10. Dezember 2011, 19:25

Eigentlich war das Projekt DDR vom ersten Tag an zum Untergang verurteilt, da das Land ständig an 3 und auch 4 Fronten kämpfen mussten.
Zum erst, war da da große russische Reich, welches sich als Siegermacht alles Recht der Bestimmung heraus nahmen. So auch die überhöhten
Reparationszahlungen von +30 %, das hieß für die kleine DDR einen Gesamtbetrag über 400 Milliarden in Valuta , in Bar, Abbau von Materialien (Schienen und Werken ) oder als Güter zu erbringen . Die BRD zahlte gerade 1 % davon, also wir 99 %. Dann versuchte man das eigene Land aufzubauen, in dem in den letzten Kriegstagen noch viele Städte und Produktionsstätten zerstört wurden. Unsere vorhandenen Maschinen waren restlos überaltert und Geld für neues gab es nicht, auch nicht vom "großen Bruder"! Unsere Menschen hatten Hunger, wenig an-zuziehen und von dem wenigen was wir produzierten waren wir gezwungen was abzugeben oder zu verkaufen. Die SU hatte zwar ähnliche und schlimmere Probleme, nur wir waren eben ein Teil davon.
Die vom Marschallplan für uns bereitgestellten Gelder blieben auch im Westen Deutschlands hängen, da die SU die Weiterreichung dieses Geldes verhinderten. Dazu kam das Mitte der 70 er Jahre das Erdöl durch die SU limitiert wurde und uns damit nur begrenzte Rohölmengen zur Verfügung standen und wir nach alternativen suchen mussten und so begannen wir aus Braunkohle unseren Kraftstoff zu gewinnen. Dazu die Flüchtlingsströme Gen Westen über Westberlin Ende der 50 er Anfang der 60 er Jahre.
Nach dem Krieg, als der Aufbau begann, fehlten uns viele Fachkräfte, so das ungelernte Beim Bau von Häusern, und in den Betrieben eingesetzt wurden, ebenso wie in der Landwirtschaft. Als die Bodenreform,eigentlich eine gute Sache, umgesetzt wurde, haben nicht wenige aus den Städten gedacht, sie könnten urplötzlich Landwirte spielen, was natürlich nicht funktionierte und dann zu wenig Ertrag eingefahren und Schulden aufgefahren haben, was zur Kollektivierung in der Landwirtschaft führte. Und somit wurden die Schulden der einzelnen kleinen und mittleren Bauern geschluckt.
In der Industrie begann man mit leistungsbezogener Produktion und diese wurde boykottiert, denn erst ein paar Jahre zuvor endete ja erst der zweite Weltkrieg und die Hardliner aus der Zeit versuchten immer das Neue zu unterlaufen und zum scheitern zu bringen.
Während unsere "Bruderstaaten " ihre Währungen frei konvertierbar machten, wurde dies mit der Mark der DDR verhindert und somit waren wir auch hier auf die Gunst derer angewiesen, was dazu führte, das die Bürger nicht das Geld umtauschen konnten, was sie wollten und uns auch somit der Aktionradius für dir DDR Bürger eingeschränkt blieb.
Seit des Machtantritt von Gorbatschow wurden die DDR noch mehr betrogen, da Güter welche geliefert wurden nur zum Teil bezahlt und die erforderlichen Öl- ,Gas-,Kohle- und Erzmengen reduziert oder nicht geliefert wurden. Daraus ergab sich ein Schuldenberg von über 25o Millionen Valuta Mark ?
Man könnte noch viel mehr schreiben, aber das Sprengt hier den Rahmen .

Guss Dieter :Thüringen:



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Foxderringer » Samstag 10. Dezember 2011, 21:06

:ahoi: Seemänner ! Ich glaube mit der Gewinnung von Treibstoff aus Braunkohle wurde schon in den 30 iger Jahren in Deutschland begonnen und die DDR hat es nur fortgeführt.Und das die SU uns nicht unterstützen konnte hatte ja wohl auch Ursachen. Bis nach Moskau hatte die Wehrmacht wohl doch nur verbrannte Erde hinterlassen und den Boden der USA hat kein feindlicher Soldat betreten.Die Unterstützung der Westzonen war ja nur der neuen Marschrichtung geschuldet" Den Kampf der freien Welt gegen den Kommunismus "es war nicht nur reine Menschenfreundlichkeit. :ahoi: :salut: :berlin:
Zuletzt geändert von Foxderringer am Samstag 10. Dezember 2011, 22:38, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn sie dich ins Grab legen,wurdest du zum letzten Mal hereingelegt.



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Paul-Richard » Samstag 10. Dezember 2011, 22:31

:ahoi: Hallo Dieter Thon, Stimme Dir bei Deiner Schilderung voll zu,habe es ja am eigenen Leib selbst Erfahren müssen
da ich 1935 diese Welt " Erblickte " war mein Zutun am Geschehen des Krieges Grenzen gesetzt,obwohl ich bei der HJ.!
voll für Deutschland war.Merkte ich bald nach 1945 was ich "Unternehmen " musste um meine Familie als 10 jähriger zu unterstützen.! Habe als 15 jähriger in der Maxhütte Unterwellenborn Stahlwerker-Gießer-Former gelehrnt und gearbeitet!
Den Zonen Verkehr in Berlin war für mich und Kollegen Ideal ! da ich in Hennigsdorf -Stahlwerk Arbeitete.
Aber im Hinblick auf die DDR machten wir uns keine Sorgen ! Änderte sich aber und ging 1954 zur V-P-See !
Grüße Paul-Richard :brandenburg:

Nach der VM -Zeit -12 Jahre Kampfgruppe !
Möchte aber an keinen Krieg beteilig werden!!!



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Dieter Thon » Sonntag 11. Dezember 2011, 19:00

Wollte doch die DDR nicht schlecht reden, nur die Bedingungen waren noch nicht reif um eine solche Wende zu vollziehen. Das Volk hatte zwar die Nase voll vom Krieg aber um in eine andere Richtung zu gehen, war es zu früh! Das Bewusstsein war und ist bis heute nicht ausgeprägt.
Wer diese Zeit mit erlebt hat kann da andere Worte mit reden, ich vom Jahrgang 1961 kenne vieles nur aus Büchern.
Klar die SU hatte selbst viele Probleme, nur genau sie war es, die uns nie eine wahre Freundschaft zu teil werden ließ, selbst die DSF war nur auf unserer Seite, in der SU war dies der Masse unbekannt.
Mit meinem heutigen Wissen halte ich von der damaligen SU nicht mehr viel, denn sie hatten nie den wirklichen Willen uns als DDR in die Selbstständigkeit zu entlassen, wir waren bis zum Schluss eine Sowjetrepublik mit Namen DDR!

Gruß Dieter :thueringen:



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Hirsch » Sonntag 11. Dezember 2011, 20:42

... wir kommen vom Ziel ab.

Meinerseits eine letzte Bemerkung dazu. Die DDR ist durchaus nicht der Säugling an der Brust der großen Sowjetunion gewesen. Sie hat schon auch ganz schön Handlungsspielraum innerhalb des Ostblocks gehabt. Man sollte sich immer wieder mal vor Augen halten, wie die deutschen Kriegsverlierer im Vergleich zu den Kriegsgewinnern lebten.

Hirsch



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Dieter Thon » Sonntag 11. Dezember 2011, 23:07

Ich wollte mich eigentlich zu demThema nicht weiter äußern, nur wie haben die Russen gelebt? Ein reiches und hoch technologisiertes Land, welches Raketen in den Himmel schoss, eine Kriegsmaschinerie hatte, wo sich andere fürchteten, es aber nicht schafften den Reichtum da hin zu bringen, wo er hingehörte, eben unter das Volk.
Sie pressten uns aus und regierten über uns und die Handlungsspielräume die wir hatten, hatten wir nur, wenn es Moskau abgenickt hatte.
Oder das wir manchmal nötige Artikel selber entwickeln mussten, weil es derer im RGW nicht gab und da sind sehr viele Gelder hingegangen.
Und wir mussten uns eine Trasse bauen, weil wir Erdgas haben wollten! Und die haben wir finanziert !! Das ist heute noch das Teilstück, an die bis heute die wenigsten Probleme auftraten.
Habe auf Grund meiner damaligen Arbeit viel mit ihnen zu tun gehabt und muß heute sagen, sie konnten und wollten es auch nicht anders.

Dieter



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon molli 65 » Freitag 16. Dezember 2011, 18:44

molli 65 hat geschrieben:habe jetzt eben nochmal in der älteren Literatur nachgelesen, so z.B. in einem Aufsatz des VA Zenker zur Vorgeschichte der Gründung der Bundesmarine.
Zu VA Zenker und dessen Lebenslauf brauche ich hoffentlich nichts weiter zu erklären.
Da könnte man schon einiges an "Fakten" draus entnehmen.
Ich meinte aber zuallererst mit objektiv reine Zahlen: Datum, Dokument, Inhalt. Linke Seite die einen, rechte Seite die anderen, usw.....
Dann mal sehen, ob sichs lohnt, eine Bewertung vorzunehmen. Wie schon vorhin bemerkt, objektiv war bisher keiner. Ich geb da Hirsch schon recht- vielleicht klappt es gar nicht.



Streitkräfte in Deutschland nach 1945

So schuf man sich Reserven, die nahtlos zur Verfügung standen.

Die den Krieg überlebenden Räumboote teilten z.B. die Siegermächte unter sich auf.
So erhielten die USA 48 R-Boote, ebenso viele die UdSSR und Großbritannien.
GB verteilte hiervon wieder einige Boote an die Niederlande und an Dänemark.

Die USA und GB fassten die restlichen Boote zusammen und bildeten daraus unter britischem Oberbefehl die G-MSA ( German Minesweeping Administration). Mit diesen Booten wurde bis 1947 in der Nord- und Ostsee geräumt. 1947 wurde der Verband aufgelöst, aber 26 amerikanische Boote fanden weiterhin Verwendung unter der Bezeichnung LSU (Labor Service Unit(B)). Stützpunkt war Bremerhaven. Auf den Schiffen blieben immer die ganze Zeit die deutschen Mannschaften!

Diese 26 Boote der LSU wurden in die neu aufgestellte Bundesmarine übernommen und bildeten mit 18 Booten das 1. und 3. Minensuchgeschwader. 8 Boote wurden als Schul- und Versuchsfahrzeuge genutzt. Anfang der 60’er Jahre wurden sie mit der Indienststellung der schnellen Minensucher der Schütze-Klasse außer Dienst gestellt. Die Boote wurden verkauft und erst mit Beginn der 80’er Jahre verlieren sich ihre Spuren, vermutlich durch endgültigen Abbruch.

In der DDR waren ja 1950 für die Seepolizei 6 Räumboote aus den Beständen der Sowjetunion übernommen worden. Sie fanden bis etwa 1956 Verwendung.

In den deutschen Besatzungszonen der USA und Großbritanniens haben also tatsächlich einsatzbereite Verbände der Kriegsmarine unter britischem Oberbefehl überdauert bis zur Gründung der Bundesmarine!!

(Quelle: Köhlers Flottenkalender 2012/s.176 ff)
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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Paul-Richard » Freitag 16. Dezember 2011, 22:17

:ahoi: Hallo molli65, Das nennt Man hinterlistige Abrüstung und Neue Technik Erbeuten !
Bei meiner Rügen-Rundreise habe ich in Sassnitz - im Hafen das Englische U-Boot besichtigt -6 Euro !
Habe Fotos gemacht,Zeigen ? bei meiner Bemerkung zu einen anderen Besichteren,das es aus der Ur-Zeit stammt !
Entrüstet der sich und sagt es ist von 1967 !? Ich sagte nur das Bulgarische von 1912 in Varna ist besser gewesen . War
ein scherz.! Ich fand es Primitiv gegenüber dem Deutschen U-Boot in Kiel-Laboe .! Kann ich die Fotos hier Zeigen ?
Grüße Paul-Richard :brandenburg:



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Re: Ohne die Mauer hätte es Krieg gegeben

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Beitragvon Sani » Freitag 16. Dezember 2011, 23:12

:ahoi: Paul-Richard,

Wieso solltest du die Fotos nicht einstellen im Forum?
Ich denke schon in einer entsprechenden Rubrik geht das schon. Muß gleich demnächst mal bei mir im Fotoarchiv nachsehen glaube habe auch noch Foto vom U-Boot in Sassnitz. Einen Videofilm auf alle Fälle von Sassnitzer U-Boot und auch aus dem Technikmuseum in Speyer.
So mein guter probier Dein Glück.
Lass uns alle an den Aufnahmen teilhaben.Schönen Abend noch. Gruß Roland der neugierige
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