Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Beitragvon Uwe57 » Mittwoch 2. Februar 2022, 09:29

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Chronik Kurzfassung BFEK-18 / FuFuTSB-18
Teil 1 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 - 1976 bis 1985 BFEK-18
Teil 2 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 – 1986 bis 1990 FuFuTSB-18


„Alarmzeichen“ – Postfach 74851

Chronik Kurzfassung wichtiger Ereignisse im BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 bis 1990)

01.12.1976 Aufstellung des Bataillons Funkelektronischer Kampf 18 (BFEK-18) in Hanshagen (Gladrow)

1977
    Teilnahme an der Übung „VAL 77“
1979
    FDJ-GO Stab erhält ein Rotes Ehrenbanner
1980
    Teilnahme am Manöver „Waffenbrüderschaft“
1982
    FDJ-GO Störkompanie erhält ein Rotes Ehrenbanner
1983
    Teilnahme an den Übungen „Polygon“ und „Hanse“
1984
    Mobilmachungs-/Reservistenübung „Generator 84“
    Auszeichnung mit dem Titel „Beste Einheit“ (Bestes Bataillon)
    FDJ-GO Stab und FDJ-GO Störkompanie erhalten eine Ehrenschleife
1985
    Verlegung des BFEK-18 an den Standort Bad Sülze
    Auszeichnung mit dem Titel „Beste Einheit“ (Bestes Bataillon)
1986
    Teilnahme an der Übung „Hanse“
    Auszeichnung mit dem Titel „Beste Einheit“ (Bestes Bataillon)
    Umstrukturierung des BFEK-18 zum FuFuTSB-18
1987
    Übergabe der Truppenfahne durch den Stellvertreter des Ministers und Chef der Volksmarine – Admiral Ehm –
    Teilnahme an der Übung „Elektronik“
    Auszeichnung mit dem Titel „Bester Truppenteil“
1988
    Mobilmachungs-/Reservistenübung „Generator 88“
    Verleihung des Traditionsnamen „Johannes Vogelsang“
1989
    Auszeichnung mit dem Titel „Bester Truppenteil“
03.10.1990
    Übergang in die Bundeswehr / Auflösung des FuFuTSB-18
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Re: Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Beitragvon Uwe57 » Donnerstag 3. Februar 2022, 13:01

Chronik Kurzfassung BFEK-18 / FuFuTSB-18
Teil 1 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 - 1976 bis 1985 BFEK-18
Teil 2 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 – 1986 bis 1990 FuFuTSB-18

„Alarmzeichen“ – Postfach 74851 - 2201 Hanshagen

Teil 1 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 - 1976 bis 1985 BFEK-18

01.12.1976
    Aufstellung des Bataillons Funkelektronischer Kampf 18 (BFEK-18) in Hanshagen (Gladrow)
    Übernahme der Dienststelle Hanshagen auf der Grundlage der Anordnung Nr. 28/76 des Chefs der Volksmarine im Zeitraum 22.- 24.11.1976
Befehl Nr. 1 Bildung des Stabes
    Kommandeur Fregattenkapitän Hirsch, Fred
    Stellvertreter des Kommandeurs und Stabschef Korvettenkapitän Sparing, Dietmar
    Stellvertreter des Kommandeurs für Politische Arbeit Kapitänleutnant Luer
    Stellvertreter des Kommandeurs für Rückwärtige Dienste Kapitänleutnant Jungmann, Horst
01.05.1977
    Auffüllungsstand nach Einberufung I/77 10 Offiziere / 29 Unteroffiziere / 74 Matrosen // Gesamt: 113
01.07. – 07.07.1977
    Teilnahme an der Flottenübung der Verbündeten Ostseeflotten "Wal 77" im Südteil der Ostsee
01.09.1977
    Zuversetzung von 6 Offizieren von OHS der Land- und Luftstreitkräfte
01.11.1977
    Auffüllungsstand nach Einberufung II/77 15 Offiziere / 31 Unteroffiziere / 9 Unteroffiziersschüler / 75 Matrosen
28.03. – 01.04.1978
    Übung „Reform 78“ Beginn der Übung mit Auslösung der Erhöhten Gefechtsbereitschaft und Übergang in Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr
    Verlegung in Übungsraum ARKONA mit
    • Personal: 9 Offiziere; 10 Unteroffiziere; 34 Matrosen
    • Technik: R-322, R-140, R-325, LBT, VS-Stelle
    Kontrolle durch das MfNV (Oberst Silbersack, Oberstleutnant Gernand) Ergebnis / Einschätzung: gute Leistungen; alle notwendigen Dokumente vorhanden
09.04. – 14.04.1978
    Übung „Elektronik 78“ Beginn mit Auslösung der Erhöhten Gefechtsbereitschaft und Übergang in Gefechtsbereitschaft bei Kriegsgefahr
    Verlegung in Übungsraum ZITTERPENNIGSHAGEN mit
    • Personal: 9 Offiziere; 10 Unteroffiziere; 34 Matrosen
    • Technik: R-322, R-140, R325, LBT, VS-Stelle
02.05. – 05.05.1978
    Übung „Brandenburg 78“ Beginn mit Auslösung der Vollen Gefechtsbereitschaft
    Aufgabenstellung: Erarbeitung / Erstellung Gefechtsdokumente und verstärkte Gefechtsaufklärung Kontrolloffizier: Oberstleutnant Gernand
26.06. – 30.06.1978
    Aufklärungs- und Niederhaltungseinsatz gegen Einheiten der 1. Flottille // Verlegung in Übungsraum ARKONA mit Personal für Technik: R-322, R-140, R-325, LBT, VS-Stelle
18.08.1978
    Kommandierung von 3 Offizieren zum FEK-Lehrgang an die Militärakademie für Nachrichtenwesen der UdSSR „S. J. Budjonny“ Leningrad
01.09.1978
    Zuversetzung von weiteren 3 Offizieren von Offiziersschulen der NVA
Technische Ausrüstung BFEK-18 (Stand 30.11.1978)
1 x KW-Funkgerätesatz R-140
1 x KW-Aufklärungsgerätesatz R-322W
2 xRichtfunkgerätesatz R-405XN1
1 x KW-Störgerätesatz R-378M
3 x KW-Störgerätesatz R-325M
2 x Flugfunk-Störgerätesatz R-834P
0 x KW/UKW-Funkgerätesatz R-142

01.12.1978
    Kommandierung von 2 Berufssoldaten zum Ausbildungszentrum für Elektronische Niederhaltung der Landstreitkräfte der UdSSR in Tambow
01.09.1979
    Kommandierung von Fregattenkapitän Hirsch zum akademischen Kurs an die Militärakademie „A.A. Gretschko“ der Seestreitkräfte der UdSSR
07.10.1979
    Auszeichnung der FDJ-Grundorganisation Stab/RD/TS mit einem Roten Ehrenbanner des Zentralkomitees der SED mit den Bildnissen von Wilhelm Pieck und Ernst
    Thälmann zu Ehren des 30. Jahrestages der DDR
Technische Ausrüstung BFEK-18 (Stand 30.11.1979)
1 x KW-Funkgerätesatz R-140
2 x KW-Aufklärungsgerätesatz R-322W
0 x Richtfunkgerätesatz R-405XN1
3 x KW-Störgerätesatz R-378M
3 x KW-Störgerätesatz R-325M
2 x Flugfunk-Störgerätesatz R-834P
1 x KW/UKW-Funkgerätesatz R-142
1 x SAS / Chiffriergerätesatz
1 x Leitungsbautrupp LBT 9/12

01.12.1979
    Kommandierung vno 2 Berufsunteroffizieren an das Ausbildungszentrum für Elektronische Niederhaltung der Landstreitkräfte der UdSSR in Tambow
04.01.1980
    Übung „Flachbrunnen“ – Aufklärung von Funknetzen der Flottillen
26.01.1980
    Organisation und Durchführung der Schach-Meisterschaften der Sportorganisation des Kommandos der Volksmarine durch die Sektion Schach der Armeesportgemeinschaft Hanshagen
25.03. – 26.03.1980
    Aufklärung und Niederhaltung von Funknetzen während einer Reedeübung der 5. RTS-Brigade der 6. Flottille
12.04. – 15.04.1980
    Aufklärung und Niederhaltung von Funkverbindungen der 1. Flottille
29.05. – 30.05.1980
    Teilkontrolle Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes
03.06. – 04.06.1980
    Aufklärung und Niederhaltung von Funkverbindungen der 6. Flottille
02.09. – 10.09.1980
    Manöver „Waffenbrüderschaft 80“ Aufklärung und Niederhaltung von Führungsnetzen
    Raum Darßer Ort: Führungspunkt und Störgruppe 1 mit 2 x R-322W, 1 x R-140, 1 x R-405XN1 , 1 x R-325M, 1 x R-378M, 1x R-142
    Raum Kap Arkona: Störgruppe 2 mit 1 x R-325M, 1 x R-378M, 1 x R-142
13.10. – 17.10.1980
    Teilkontrolle des Ministeriums für Nationale Verteidigung auf dem Gebiet Nachrichten- und Störtechnik
01.02. -30.04.1981
    Kommandierung eies Offiziers zum akademischen Kurs „Störung von Funkverbindungen der Landstreitkräfte“ an der Militärakademie für Nachrichtenwesen „S.M Budjonny“ lt. Befehl 126/80 MfNV
13.01. – 15.01.1981
    Nachkontrolle auf dem Gebiet Nachrichten- und Störtechnik durch MfNV (Oberst Specht, OSL Scholz, OSL Fritsche, OSL Rauchhaus)
    Ergebnis: Technischer Zustand - gut - Wartungszustand - befriedigend - Einschätzung: „Bataillon einsatzbereit“
25.02.1981
    Kontrolle Bewaffnung und Munition durch den Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef Rückwärtige Dienste
17.03. – 07.04.1981
    Teilnahme des Bataillons an der Kommandostabsübung „Sojus 81“
    Teilnahme an der Rahmenübung "STEREO-81" im System der Kernstrahlungsaufklärung und -warnung der Volksmarine
03.05. – 27.06.1981
    KW-/UKW-Aufklärungseinsatz aus dem Raum Tarnewitz
26.07. – 27.07.1981
    Niederhaltung von Funkverbindungen im Zusammenwirken mit der 1. Flottille
12.08. – 20.08.1981
    Feldlager
23.08. – 26.08.1981
    Niederhaltung von Funkverbindungen im Zusammenwirken mit der 4. Flottille
17.11. – 18.11.1981
    Teilkontrolle Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes zu Fragen der Führungstätigkeit, Qualität der Gefechtsausbildung, Vorbereitung und Übergang auf neuen Stellenplan
01.12.1981
    Kommandeurswechsel im Bataillon BFEK-18
    Fregattenkapitän Hirsch, Fred versetzt ins Kommando Volksmarine
    Einsatz Korvettenkapitän Strätz, Bernd als Kommandeur BFEK-18
01.12.1981
    Inkrafttreten eines neuen Stellenplanes
24.02. – 25.02.1982
    Komplexes Training des Bataillons
14.04. – 17.04.1982
    Aufklärungs- und Niederhaltungseinsatz gegen Funkverbindungen der 4. Flottille mit einer Störgruppe aus dem Raum ARKONA
17.04. – 18.04.1982
    Aufklärungs- und Niederhaltungseinsatz gegen Funkverbindungen der 1. Flottille mit einer Störgruppe aus dem Raum ARKONA
29.04.1982
    Kontrolle Brandschutz im Objekt HANSHAGEN
03.05. – 28.08.1982
    Aufklärung von KW- und UKW-Funknetzen mit R-322W und R-834P aus dem Raum TARNEWITZ
14.06. – 15.06.1982
    Aufklärung und Niederhaltung von Funkverbindungen der 1. Flottille mit einer Störgruppe aus dem Raum Arkona
24.06.1982
    Jahreskontrolle auf dem Gebiet SAS-/Chiffrierdienst
09.09. – 10.09.1982
    Gruppenübung als Abschluss des Feldlagers
13.09. – 16.09.1982
    Teilnahme des Bataillons an der Kommandostabsübung „Herbstwind 82“
23.09. – 24.09.1982
    Teilkontrolle Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes
01.09.1983
    Kommandierung eines Offiziers zur Militärpolitischen Hochschule „Wilhelm Pieck“ Berlin
06.12. – 10.12.1982
    „Sturmflut 82“ – Überprüfung der Gefechtsbereitschaft des Bataillons im Raum KÜHLUNGSBORN
24.02. – 25.02.1983
    Taktische Übung des Bataillons im Rahmen des Feldlagers
15.04. – 16.04.1983
    Taktische Übung nach Feldlager
18.04. – 22.04.1983
    Teilnahme an Übung „Polygon 83“ der UAW-Kräfte im Raum KREPTITZ mit zwei Störgruppen, einer Aufklärungsgruppe und dem Führungspunkt
02.05. – 15.10.1983
    Aufklärungseinsatz Flugfunkstörzug der Störkompanie im Raum KÜHLUNGSBORN
23.06. – 24.06.1983
    Teilkontrolle Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes
23.08. – 24.08.1983
    Überprüfung Nachrichten- und Störtechnik durch MfNV Ergebnis: technisch einsatzbereit Wartungszustand: „befriedigend“
Technische Ausrüstung (Stand 30.11.1983)
3 x KW-Störgerätesatz R-378M
3 x KW-Störgerätesatz R-325M
2 x Flugfunk-Störgerätesatz R-834P
2 x KW-/UKW-Funkgerätesatz R-142
3 x KW-Funkgerätesatz R-140
2 x KW-Aufklärungsgerätesatz R-322W
1 x SAS-/Chiffriergerätesatz P-240T
1 x Leitungsbautrupp LFK 9/12
2 x Stabs-KOM
1 x Chiffriertrupp
0 x Werkstatt ATO
1 x Werkstatt M3M2
1 x Messtrupp SRKR-1

16.08.1984
    Zuversetzung von 2 Offizieren von Studieneinrichtungen der UdSSR
01.09.1984
    Abversetzung eines Offiziers zum Studium an die Sektion Militärtransport- und Nachrichtenwesen der Verkehrshochschule „Friedrich List“ in Dresden
01.09.1984
    Zuversetzung von Offizieren der Offiziershochschule der Landstreitkräfte „Ernst Thälmann“ Löbau und Einsatz in Dienststellungen
01.09.1984
    Einsatz von Offizieren in neue Dienststellungen
    Stellvertreter des Kommandeurs und Stabschef Oberleutnant Billing, Uwe
    Kompaniechef der Störkompanie Oberleutnant Peters, Uwe
    „Hanse 83“ Überprüfung der Gefechtsbereitschaft
    „Granit 84“ Luftverteidigungsübung
    „Meteor 84“
    „Herbstwind 84“
Mai – Okt 1984
    Aufklärungseinsatz R-834P in Kühlungsborn
    Mobilmachungsübung GENERATOR 84
06.05. – 01.11.1985
    Aufklärungseinsatz des Flugfunkstörzuges im Raum TARNEWITZ
22.05. – 23.05.1985
    Taktische Übung des Bataillons
30.05. – 31.05.1985
    Kontrolle Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes
24.09. – 27.09.1985
    technische Kontrolle MfNV
    Überführung des Bataillons in höhere Stufen der Gefechtsbereitschaft mit taktischer Übung
31.10.1985
    Versetzung von Offizieren
    Fregattenkapitän Strätz, Bernd ins Kommando VM
    Korvettenkapitän Jungmann, Horst zur Dienststelle Hanshagen
    Korvettenkapitän Andrae zur Dienststelle Hanshagen
    Unterleutnant Weigl zum IBB-18
01.11.1985
    Zuversetzung von Offizieren und Einsatz in Dienststellungen
    Kommandeur des Bataillons FEK 18 Kapitänleutnant Hoffmann, Helmut
    Stellvertreter des Kommandeurs für Rückwärtige Dienste Korvettenkapitän Timm, Karl-Heinz
    Kompaniechef Nachrichtenkompanie Kapitänleutnant Peters, Uwe
    Einsatz in neue Dienststellungen
    Stellvertreter des Kommandeurs für Technik Oberleutnant Wilke, Olaf
    Bataillonsarzt Oberleutnant Gerhard, Klaus
    Offizier Instandsetzung Oberleutnant Hofmann, Haiko
Zuletzt geändert von Uwe57 am Freitag 4. Februar 2022, 09:40, insgesamt 3-mal geändert.



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Re: Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Beitragvon Uwe57 » Dienstag 8. Februar 2022, 16:56

Chronik Kurzfassung BFEK-18 / FuFuTSB-18
Teil 1 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 - 1976 bis 1985 BFEK-18

Teil 2 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 – 1986 bis 1990 FuFuTSB-18

„Alarmzeichen“ – Postfach 74851 – 2594 Bad Sülze

Teil 2 Chronik BFEK-18 / FuFuTSB-18 – 1986 bis 1990 FuFuTSB-18

Jahr 1986

01.03.1986
    Beförderung im Dienstgrad zum Korvettenkapitän Kapitänleutnant Hoffmann, Helmut
März 1986
    Teilnahme und Unterstützung bei „GENERATOR 86“ Reservistenübung im Nachrichtenregiment „Johann Wesolek“
06. – 08.04.1986
    „HANSE 86“ Einsatzort: Kreptitz / Überprüfung der Gefechtsbereitschaft; Einsatz von 147 AA, 39 Kfz (8.100 Einsatz-km); Ergebnis: Gefechtsbereit
14. – 16.04.1986
    Nachkontrolle Ministerium für Nationale Verteidigung mit Überführung in höhere Stufe der Gefechtsbereitschaft, Technikkontrolle und taktischer Übung;
    Ergebnis: taktisch und technisch: gut
01.05.1986
    Versetzung als Lagerverwalter in NR-18 Obermeister Berlin, Jörg
Mai – Oktober 1986
    Aufklärungseinsatz des 3. Zuges Störkompanie (R-834P) in Kühlungsborn
01.09.1986
    Kommandierung eines Offiziers als Offiziershörer zum Militärwissenschaftlichen Institut
01.11.1986
    Organisation und Durchführung der Schach-Meisterschaften der Sportorganisation des Kommandos der Volksmarine durch die Sektion Schach der Armeesportgemeinschaft Bad Sülze II
01.11.1986
    Versetzung ins NR-18 Leutnant Zehl, Frank
01.11.1986
    Versetzung zum RTTB-18 Stabsfähnrich Strobel, Michael
Personalbestand am 30.11.1986
Offiziere: 83
Fähnriche: 9
Berufsunteroffiziere: 150
Unteroffiziere: 102
Matrosen: 99

01.12.1986
    10 Jahre BFEK-18
Jahr 1987

24.02.1987
    Verleihung der Truppenfahne und Auszeichnung mit dem Titel „Bester Truppenteil“
01.03.1987
    Zuversetzung von Oberleutnant Klinkau, Peter
19.03. – 22.03.1987
    Bataillonsgefechtsübung
12.05.1987
    Arbeitseinsatz Unterabteilung Funkelektronischer Kampf zu Fragen der Gefechtsausbildung und Erfüllungsstand der Anordnung Nr. 40/86 des Leiters Funkelektronischer Kampf
Mai - Oktober 1987
    Einsatz Flugfunk-Störzug und Messtrupp zur Aufklärung in Kühlungsborn
01.06.1987
    Versetzung von Oberleutnant Klaus Gerhard ins Nachrichtenregiment 18
17.06.1987
    Arbeitseinsatz Unterabteilung Funkelektronischer Kampf zum Stand der Durchsetzung der Festlegungen des Befehls Nr. 52/86 des Stellvertreters des Ministers und Chef der Volksmarine
01.07.1987
    Arbeitseinsatz Unterabteilung Funkelektronischer Kampf zu Fragen der Führung, Planung und Organisation des Gefechtsdienstes
01.08.1987
    Zuversetzung von Unterleutnant Kesselring, Uwe
04. – 06.08.1987
    Kontrolle zur Führungstätigkeit und Gefechtsbereitschaft durch den Stellvertreter Chef Volksmarine und Chef des Stabes
01.09.1987
    Zuversetzung von Fähnrich Hambsch, Holger
01.09.1987
    Versetzung in Hauptgefechtsstand-18 Kapitänleutnant Peters, Uwe
01.09.1987
Einsatz in Dienststellungen
Offizier Instandsetzung Kapitänleutnant Cartsburg, Norbert
Kompaniechef KW-Störkompanie Kapitänleutnant Klinkau, Peter
Kompaniechef Funkmessstörkompanie Kapitänleutnant Schober, Klaus

20.10. – 13.11.1987
    Kommandierung eines Offiziers zum akademischen Kurs für Stabsoffiziere des Funkelektronischen Kampfes an die Militärakademie „Friedrich Engels“
Jahr 1988

14./15.01.1988
    KCB-Meldetraining
03.02.1988
    Arbeitseinsatz des Leiters Funkelektronischer Kampf zur Organisation des Gefechtsdienstes, zu Problemen des politisch-moralischen Zustandes im FuFuTSB-18 und zu Bewertungskriterien in Durchsetzung der Inspektionsordnung
24./25.02.1988
    Niederhaltung Funkverbindungen NR-18 mit 2 x R-378M
01.03.1988
    Einweihung des Traditionszimmers des BFEK-18 / FuFuTSB-18
07. – 13.03.1988
    Taktische Übung I/88
28.03.1988
    Einsatz Messtrupp zur Erprobung „RUBESH“
07. – 10.05.1988
    Kompaniegefechtsübung KWSK mit KSK-18
09. – 10.06.1988
    „REZESSION 88“ – stationärer Sendereinsatz (2) und 1 x R-325M
20. – 25.06.1988
    zentraler Ausbildungsabschnitt Funktrupp R-140
23. – 29.06.1988
    Taktische Übung II/88 mit GÜ 432 am 24.06.1988
03. – 06.07.1988
    Teilnahme an Übung „Lichtloch 88“
11./12.07.1988
    Einsatz Messtrupp
19. -21.07.1988
    Funkelektronische Niederhaltung Funkverbindungen 6. Flottille mit 2 x stationären Sender und 1 x R-325M
09. – 12.08.1988
    Teilnahme an Training Nachrichtentruppen mit R-140
15.08.-12.09.1988
    Aufklärungseinsatz R-834P in Kühlungsborn
01.09.1988
    Versetzung Kapitänleutnant Schwirplies, Jörg zum Nachrichtenregiment 18
01.09.1988
    Kommandierung Kapitänleutnant Schober, Klaus an Militärakademie Friedrich Engels
06. – 09.09.1988
    Nachrichten-technische Kontrolle durch Ministerium für Nationale Verteidigung Leitung: OSL Rauhaus und Fietsch Ergebnis: einsatzbereit / gut
19. – 30.09.1988
    Mobilmachungs-/Reservistenübung „GENERATOR 88“ (Anordnung 42/87 des Stellvertreter Minister Chef Volksmarine)
    Die Einschätzungen durch den Leiter der Übung: „Das Bataillon Funkelektronischer Kampf 18 / Funk- und Funktechnische Störbataillon 18 ist gefechts- und mobilmachungsbereit
06.10.1988
    Verleihung des Traditionsnamens „Johannes Vogelsang“ an des FuFuTSB-18
15.10.1988
    Teilnahme der Sektion Schach der Armeesportgemeinschaft Bad Sülze II an den Schach-Meisterschaften der Sportorganisation des Kommandos der Volksmarine (3. Platz)
17./18.10.1988
    Funkelektronische Niederhaltung Funkverbindungen 1. Flottille mit 2 x stationären Sendern und 1 x R-325M
01.11.1988
    Inkrafttreten von Änderungen im Stellenplan und Ausrüstungsnachweis (STAN)
01.12.1988
    Versetzung Korvettenkapitän Möller zum Kommando Volksmarine
01.12.1988
    Zuversetzung und Einsatz in Dienststellung Stellvertreter des Kommandeurs für Stör- und Nachrichtentechnik Korvettenkapitän Czajka, Thomas
06.12.1988
    Arbeitseinsatz Unterabteilung Funkelektronischer Kampf zur Vorbereitung Ausbildungsjahr 1988/89
Jahr 1989

28.03.1989
    Einsatz FEMGS-1
10. – 13.04.1989
    Einsatz FEMGS-1
22. – 26.05.1989
    Taktische Übung mit KRR-18 „Fallwinkel 89“
07. – 09.06.1989
    Niederhaltung Funkverbindung 6. GBK
13. – 14.06.1989
    Niederhaltung Funkverbindung 1. Flottille
21. – 22.06.1989
    Niederhaltung Funkverbindung 6. Flottille
01.07.1989
    Versetzung zur OHS VM Leutnant Lochny, Andreas
05.07.1989
    Einsatz FEMGS-1 1. Flottille
01. – 02.08.1989
    Einsatz FEMGS-1 4. Flottille
07.08.1989
    Einsatz FEMGS-1 1. Flottille
01.09.1989
Einsatz in Dienststellungen
Stellvertreter des Kommandeurs für Ausbildung Kapitänleutnant Klinkau, Peter
Offizier Nachrichtenverbindung Leutnant Ebert, Ronny
KC KW Störkompanie Leutnant Kaufmann, Norbert
TF Störtrupp Fähnrich Schmiel, Frank

01.09.1989
    Versetzung zum Stützpunkt Rostock Fähnrich Köhring
11. - 16.09.1989
    Komplexausbildung - Feldlager
12. – 13.09.1989
    Einsatz FEMGS-1
09.11.1989
Öffnung der Grenzen der DDR

15.11.1989
    Auszeichnung mit Titel „Bester Truppenteil“
16.11.1989
Es wurden Veränderung über die DV 010/0/003 Innendienst und der DV 010/0/007 Urlaubsvorschrift bekannt gegeben, u.a. wurde der Frühsport abgeschafft.

18.11.1989
Vizeadmiral Hoffmann wird zum Minister für Nationale Verteidigung berufen

01.12.1989
Wahl von Soldatensprechern in den einzelnen Dienstgradgruppen

11.12.1989
Vizeadmiral Hendrik Born wird Chef der Volksmarine

31.12.1989
Auflösung der SED/PDS-Parteiorganisationen

Jahr 1990

03.01.1990
Sofortmaßnahmen lt. Weisung des Ministers
Ankündigung des neuen Wehrdienstgesetzes und Verkürzung der Wehrdienstzeit.
Soldaten und Unteroffiziere im dritten Dienstjahr können auf Antrag sofort entlassen werden.
Dienst von Montag bis Freitag mit einer Dienstzeit von 45 Stunden. Überstunden werden vorwiegend in Freizeit abgegolten - finanziell in Ausnahmen.
50% Regelung für Ausgang und Urlaub. Erweiterung des Ausganges über die Standortgrenzen hinaus. Ausgabe von Dienststellenausweise für Unteroffiziere auf Zeit.
Die Anrede "Genosse" wurde durch "Herr" und "Frau" ersetzt.
Die Personalausweise können von allen Soldaten erstmals empfangen werden. Einreise in die BRD wurde nun möglich.


16.01.1990
Befehl des Ministers: Auflösung der Politischen Hauptverwaltung und der Politorgane der NVA. Bildung der Abteilung staatsbürgerliche Arbeit bis 15.02.1990.

19.01.1990
Gründung des Verbandes der Berufssoldaten der DDR, als Interessenvertretung der Soldaten. Die Verbandzeitung hatte den Namen "pro".

23.01.1990
Einsatz Kapitän zur See Dix in Dienststellung „Leiter der Abteilung für Staatsbürgerliche Arbeit“. Er hatte die Aufgabe in der Volksmarine nach dem Muster der Bundeswehr (Innere Führung) die Struktur der Staatsbürgerlichen Arbeit in der Volksmarine aufzubauen.

26.01.1990
    Vorzeitige Entlassung von Grundwehrdienstleistende (von 18 auf 12 Monate Dienstzeit).
15.02.1990
Die Auflösung der Politabteilung, der SED- und FDJ-Organisationen ist abgeschlossen. Die Arbeitsgruppe staatsbürgerliche Arbeit ist aufgestellt.

01.03.1990
Tag der NVA, ohne Beförderung und Verleihung von Ehrenzeichen.

01.03.1990
    Versetzung Korvettenkapitän Helmut Hoffmann ins Kommando der Volksmarine
01.03.1990
    Übernahme der Planstelle Kommandeur FuFuTSB-18 durch Korvettenkapitän Uwe Billing
01.03.1990
    Übernahme der Planstelle Stellvertreter des Kommandeurs und Stabschef durch Kapitänleutnant Peter Klinkau
15.03.1990
Befehl 37/90 des Ministers für Nationale Verteidigung über die Berufung von Personalräten.

18.04.1990
Rainer Eppelmann wird Minister für Abrüstung und Verteidigung der DDR.

27.04.1990
    Besuch Chef Volksmarine Objekt Bad Sülze (FuFuTSB-18 / NR-18)
Mit Stand 01.05.1990 ist das FuFuTSB-18 wie folgt aufgefüllt:
Offiziere_____________ Soll _16 // Ist 13 // _81 % Auffüllungsstand
Fähnriche____________ Soll _28 // Ist _9 // _32 % Auffüllungsstand
Berufsunteroffiziere___ Soll _16 // Ist 20 // 125 % Auffüllungsstand
Unteroffiziere auf Zeit_ Soll _44 // Ist 17 // _39 % Auffüllungsstand
Soldaten auf Zeit______ Soll __5 // Ist _0 // __0 % Auffüllungsstand
Grundwehrdienst______ Soll _63 // Ist _8 // _12 % Auffüllungsstand
---------------------------------------------------------------------------------------
Summe / Gesamt_____ Soll 172 // Ist 67 // _38 % Auffüllungsstand

02.05.1990
Minister Rainer Eppelmann sagt auf einer Kommandeurstagung in Strausberg, dass die "Auflösung der NVA nicht zur Debatte stehe… Die Offiziere haben sich als Abrüstungssoldaten zu verstehen.“

28.05.1990
Ordnung Nr. 010/9/025 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung über dienstliche und außerdienstliche Kontakte zwischen Angehörigen der Nationalen Volksarmee und Soldaten der Bundeswehr.
In dieser wurde u.a. geregelt welche Dienststelle NVA mit einer Dienststelle Bundeswehr Kontakt aufnimmt


31.05.1990
Die Staatsembleme der DDR werden von öffentlichen Gebäuden entfernt. Die Truppenfahnen wurden eingezogen und ins Armeemuseum nach Dresden verschickt. Kokarde Hammer-Zirkel-Ährenkranz wurde gegen Kokarde schwarz-rot-gold ausgetauscht. Das Koppelschloss mit DDR-Emblem blieb erhalten.

01.07.1990
Einführung der D-Mark auf dem Gebiet der DDR.

20.07.1990
Entbindung vom alten Fahneneid und Vereidigung der NVA auf der Grundlage des von der Volkskammer beschlossenen neuen Fahneneides.
Nachvereidigung: 27.07.1990; 02.08.1990; 16.08.1990

01.08.1990
Bundeswehr gibt das Merkblatt "Militärische Sicherheit bei der Zusammenarbeit mit NfAV/NVA" von Fü S II 6 heraus.

03.08.1990
Auf der Dienstversammlung sagte der Chef der VM Vizeadmiral Hendrik Born sinngemäß, dass die VM die Struktur der Bundesmarine übernimmt und was nicht der Struktur entspricht, aufgelöst wird.

08.08.1990
Auflösung der staatsbürgerlichen Arbeit in der NVA.

15.08.1990
    Abgabe der Chiffrier-Codes.
    Vernichtung der Mobilmachungsunterlagen.
30.08.1990
Der Generalinspekteur der Bundeswehr erlässt die "Weisung für die Ausbildung der deutschen Streitkräfte im beigetretenen teil Deutschland“

06.09.1990
Schreiben des Ministers an die Angehörigen der NVA über die Maßnahmen zur Wiedervereinigung entsprechend des Einigungsvertrages für das Personal der NVA.

20.09.1990
Der Organisationsbefehl für die Kommandeursgruppen / Aufstellungskommandos und Unterstützungsgruppen im Bereich der ehemaligen Volksmarine durch die Bundeswehr liegt vor.

24.09.1990
Herauslösung der DDR aus dem Warschauer Vertrages

30.09.1990
    Alle Berufssoldaten über dem 55.Lebensjahr sowie alle ehemaligen Politoffiziere und Offiziere für staatsbürgerliche Arbeit werden aus der NVA entlassen.
01.10.1990
Beginn der Ausrüstung mit Bundeswehr Bekleidung - Oliv.
Die blaue Marineuniform NVA wurde auf Bundeswehrstandard umgebaut.
Jacke: aufnähen der neuen Dienstgradzeichen, entfernen der Schulterstückknöpfe und -schlaufen sowie das Entfernen der beiden oberen Blindknöpfe. Hosen: das Anbringen von Gürtelschlaufen. (Befehl 39/90 des Ministers für Abrüstung und Verteidigung).
Bekanntgabe der Dienstgradzuordnung von NVA zur Bundeswehr.

02.10.1990
Verlesung des Tagesbefehls des Ministers für Abrüstung und Verteidigung der DDR.
Wache und Tagesdienste ziehen am Abend in Uniform der Bundeswehr zum Dienst auf.
24:00 Uhr - die Nationale Volksarmee wird, und damit auch das FuFuTSB-18, aufgelöst.
Mit der Herauslösung der DDR aus dem Warschauer Vertrages (24.09.1990) und dem Inkrafttreten des
Beitritts zur Bundesrepublik Deutschland endet die Geschichte der Nationalen Volksarmee.

03.10.1990
Beitritt der DDR zur Bundesrepublik Deutschland.
Tagesbefehl des Bundesministers der Verteidigung.

04.10.1990
Flottillenadmiral Dirk Horten wird erster Kommandeur des Marinekommandos Rostock.

05.10.1990
    Möglichkeit von ehemaligen Soldaten der NVA sich als SAZ 2 in der Bundeswehr zu bewerben. Grundlage der Besetzung für die Marine bildet eine STAN für den 01.04.1991
Oktober – Dezember 1990
    Eine Verbindungsgruppe unter Leitung von Kapitänleutnant Müller mit Kameraden vom Marineführungsdienstkommando (MFÜDstKdo) erschienen im FuFuTSB-18 zu einer „Visite“ um sich ein Bild vom Zustand der Technik des Bataillons zu machen.
Das Bataillon wurde dem Marinekommando Ost zur Abwicklung unterstellt.
Im Nachhinein wurde das „Wehrmaterial“ des Bataillons ermittelt und in Listen aufgenommen um es anschließend befristet weiter zu verwenden oder auszusondern.
Diese Auflistung war Grundlage, das Material zu bewerten und Kategorien zuzuordnen:
• Kategorie I: Dauerhafte oder längerfristige Nutzung durch die Bundeswehr,
• Kategorie II: Vorübergehende Nutzung durch die Bundeswehr,
• Kategorie III: Keine Nutzung durch die Bundeswehr.

Die Gefechtstechnik des Bataillons wurde in die Kategorie II eingestuft.

Die Transporttechnik des Bataillons wurde in mehreren Transporten zu Sammelplätzen durch Personal des Bataillons überführt.

Das Bundesamt für Wehrtechnik hatte Interesse bekundet und speziell die Störgerätesätze R-325, R-378 und SPN 40 für Feldversuche im Kommando für Truppenversuche der Marine Eckernförde und in den Wehrtechnischen Dienststellen 71 Eckernförde/Surendorf sowie 81 Greding zu nutzen.

Die Überführung der Fahrzeuge nach Eckernförde wurde durch das eigene Personal sichergestellt. Für die Versuche mit der SPN 40 wurde Oberleutnant Cartsburg in Eckernförde eingesetzt.

Für Feldtests mit dem KW-Störsender R-378 zur Niederhaltung von Funkverbindungen der Bundeswehr und Aufrechterhaltung der Funkverbindung der R-137 und R-142 unter Störungen von Bundeswehr-Technik wurden Uwe Billing und Detlef Schröder eingesetzt.
Zuletzt geändert von Uwe57 am Donnerstag 10. Februar 2022, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.



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Re: Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Beitragvon Uwe57 » Mittwoch 9. Februar 2022, 11:55

24.02.1987 Verleihung der Truppenfahne an das FuFuTSB-18

265 264

Ehrengäste:
Admiral Ehm; Konteradmiral Hoffmann; Kapitän zur See Manschus; Oberst Beutlich (Leiter FEK MfNV); Oberstleutnant Burkhardt (Abteilung FEK MfNV); Fregattenkapitän Dix; Kapitän zur See Simowitsch; Fregattenkapitän Olhöft; Fregattenkapitän Mollnow; Oberstleutnant Eggebrecht (Kommandeur DS 32); Hauptmann Apelt; 1. Sekretär der SED-Kreisleitung; Vorsitzender des Rates des Kreises; Leiter Wehrbereichsverwaltung Ribnitz-Damgarten; Leiter VPKA; Bürgermeister Bad Sülze


Auszeichnung des FuFuTSB-18 mit dem Titel „Bester Truppenteil"

266 267



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Re: Chronik des BFEK-18 / FuFuTSB-18 (1976 - 1990)

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Beitragvon Uwe57 » Mittwoch 9. Februar 2022, 12:36

06.10.1988 Verleihung des Traditionsnamens „Johannes Vogelsang“ an des FuFuTSB-18

268 269 272271270

Johannes Vogelsang

Johannes („Hans“) Vogelsang (* 11. Dezember 1892 in Ringethal, Amtshauptmannschaft Rochlitz; † 10. Januar 1987 in Leipzig) war ein deutscher Politiker (KPD/SED) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er war Vorsitzender der SED-Bezirksparteikontrollkommission Leipzig.

Leben
Vogelsang, Sohn einer Arbeiterfamilie, lernte Baumwollspinner und war später als Textilarbeiter tätig. 1910 wurde er Mitglied der SPD. Von 1912 bis 1919 leistete er Militärdienst und war Matrose der Kaiserlichen Marine im Ersten Weltkrieg sowie Teilnehmer an der Novemberrevolution.
1919 gehörte er zu den Mitbegründern der KPD in Mittweida und war dort ab 1924 Stadtverordneter. Er wurde 1929 Leiter der Roten Hilfe Deutschlands (RHD) im Bezirk Erzgebirge-Vogtland, nach Fusion der drei sächsischen Bezirke war er 1929/1930 Sekretär der RHD für das Land Sachsen. Anfang 1931 ging er nach Moskau und war dort Vertreter des Zentralverbandes der RHD bei der Internationalen Roten Hilfe.
Im Mai 1933 kehrte er illegal nach Deutschland zurück. Am 10. August 1933 wurde er in Berlin von der Gestapo verhaftet und blieb bis Mai 1934 in Schutzhaft. Im August 1935 wurde er erneut verhaftet und verblieb bis November 1936 im KZ Sachsenburg. Nach dem Beginn des Überfalls auf Polen war er nochmals für zehn Wochen in KZ-Haft, diesmal im KZ Buchenwald. Seine Firma, eine kriegswichtige Verbandswattefabrik in Mittweida, forderte ihn jedoch an. Nach dem Attentat vom 20. Juli 1944 war er von Juli bis November 1944 abermals im KZ inhaftiert. Im Februar 1945 wurde er zum Volkssturm eingezogen, Vogelsang desertierte jedoch.
Von Mai bis September 1945 war er Bürgermeister von Mittweida. Anschließend übernahm er den Vorsitz der KPD im Kreis Döbeln und war dort von 1946 bis 1952 Erster Sekretär der SED-Kreisleitung. Von 1952 bis 1962 fungierte er als Vorsitzender der Bezirksparteikontrollkommission Leipzig der SED und zuletzt seit 1962 als Vorsitzender der Veteranenkommission der SED-Bezirksleitung Leipzig.
Nach seinem Tod wurde er in einem Ehrengrab auf dem Leipziger Südfriedhof beigesetzt.

Auszeichnungen und Ehrungen
• Vaterländischer Verdienstorden in Silber (6. Mai 1955)
• Verdienstmedaille der DDR (1959)
• Banner der Arbeit (1962)
• Karl-Marx-Orden (1972)
• 1969 porträtierte Werner Tübke im Auftrag des Rats des Bezirks Leipzig Vogelsang (Bildnis Hans Vogelsang, Museum der bildenden Künste, Leipzig).
• 1973 wurde er zum Ehrenbürger der Stadt Mittweida ernannt.
• Das Funk- und Funktechnische Störbataillon 18 der NVA in Böhlendorf trug seit 1988 den Ehrennamen „Johannes Vogelsang“.


https://de.wikipedia.org/wiki/Johannes_Vogelsang



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