alles, was Recht ist (war!)

:steuermann: Hier ist der Platz für Anekdoten (Begebenheiten) aus der aktiven Zeit bei der VM, die nicht in Vergessenheit geraten sollten und auch für Besonderheiten der Standorte

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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 11. April 2012, 09:33

"Meine Frau arbeitet als BU in Peenemünde. Bis jetzt leben wir noch bei ihren Eltern, da wir noch keine eigene Wohnung haben. Bekommt meine Frau trotzdem einen Haushaltstag? Vom KC wird dieser verweigert".
Obermaat Jan M.; 1986, AR Heft 3

Antwort: "in Ziffer 91 (1) der DV 010/0/007 - Urlaubsvorschrift - ist dazu folgendes geregelt: generelle Voraussetzung für einen monatlichen Haushaltstag für weibliche Angehörige der NVA ist ein eigener Haushalt. Diese Voraussetzung ist auch dann erfüllt, wenn eine weibliche Angehörige mit ihrem Ehemann ein Zimmer in der elterlichen Wohnung bewohnt; die Nutzung einer eigenen Wohnung ist also keine erforderliche Bedingung für die Anspruchgewährung. Schließlich besteht auch auch beim Zusammenleben in der elterlichen Wohnung eine bestimmte, von den Wohnungsinhabern getrennte Haushaltsführung.
Die Tatsache, dass derzeit noch kein eigener Wohnraum zur Verfügung steht, darf sich für die verheiratete Frau nicht nachteilig auswirken. Daher ist Ihrer Ehefrau ein monatlicher Hausarbeitstag zu gewähren".
Quelle: DV 010/0/007 - Urlaubsvorschrift, Ziffer 91, Absatz 1
---------------------------------

Begriffserläuterung "...nach Dienst" und ...zum Dienst":

..nach Dienst heißt nach der Dienstausgabe bzw. nach Beendigung des Stabsdienstes sowie ab 10.00 Uhr an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen".
...zum Dienst heißt für Matrosen/Soldaten im Grundwehrdienst, Unteroffiziers-, Fähnrich- und Offiziersschüler bis 15 Minuten vor dem Wecken".
Quelle: DV 010/0/007 - Urlaubsvorschrift, Anlage 1


[und bitte keine unnötigen Kommentare, sondern eigene Beiträge in der Sache. Thommy206]
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 11. April 2012, 12:17

"Ich habe gehört, dass im Klubraum unserer Einheit Zeitungen und Zeitschriften kostenlos ausliegen (müssen)! Stimmt das ?? ".
Maat Joachim Kl.; Sassnitz, 1973

Nach einer Weisung des STMCPHV (Stellvertreter des Ministers und Chef der Politischen Hauptverwaltung) müssen kostenlos ausliegen:
"Neues Deutschland", "Junge Welt", "Freie Welt", "FF Dabei", "Armeerundschau" und "Horizont".


-----------------------------------

"Ist Skatspielen bei der Volksmarine erlaubt ??"
Matrose Klaus W., Thiessow; 1970

"Ja, ist es. Aber nur zu Dritt und bis zum Zapfenstreich!" -
KA Johannes Streubel, Kdo VM und STCVMCS (Stellvertreter des Chefs der Volksmarine und Chef des Stabes)
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Re: alles, was Recht ist (war!)

[3 / 30]

Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 11. April 2012, 13:01

"Ruht die FDGB-Beitragszahlung während des Reservistenwehrdienstes ??"
KL d.R. Jürgen R.; Hoyerswerda, 1976

"Nein. Da die FDGB-Mitgliedschaft während dieser zeit nicht ruht, sind weiterhin die entsprechenden Beitträge zu zahlen. Die Höhe errechnet sich aus dem zu zahlenden Wehrsold und dem Lohnausgleich, der durch den Betrieb geleistet wird".
Quelle:
Redaktion der Armeerundschau, Heft 1/1976,


----------------------------------------


"als ich neulich mit dem Fahrrad nach Hause fahren wollte, fehlte die Kette. Abgestellt war es ordnungsgemäß in einem von der Dienststelle hergerichteten Ständer und extra abgeschlossen. Habe ich Anspruch auf Schadenersatz??".
SOM Reiner G.; Rostock, 1975

Ja. Ersatzpflicht duch die Staatliche Versicherung besteht auch bei Entwendung von Einzelteilen, wenn diese zum Kfz oder zum Fahrrad gehören und fest mit ihm verbunden sind."
Quelle:
Redaktion der Armeerundschau, Heft 12/1975
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Re: alles, was Recht ist (war!)

[4 / 30]

Beitragvon Sani » Mittwoch 11. April 2012, 15:18

Hallo Thommy 206,

Das mit dem Haushalttag für Frauen der NVA ist ja nun geregelt.
Aber da gab es doch noch für Frauen die im Berufsleben standen SPM.Hat nichts mit Fahrzeugen zu tun.
SPM stand für sozial politische Maßnahmen.Da konnten die Frauen in der Regel schon Freitag Mittag ihre Arbeit beenden.
Wie sah das denn in der NVA aus : :grübel: :ahoi: Sani
es grüßt, der Sani aus :sachsen:
Mai 1974 Grundausbildung Schiffstammabteilung 18 Dänholm
Med. Dienst
U-Schule Med.Dienst Schiffstammabteilung
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Meister d.R. im Sanitätsdienst

WENN ICH NICHT VERLIERE KANN DER ANDERE NICHT GEWINNEN



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Re: alles, was Recht ist (war!)

[5 / 30]

Beitragvon Bootsmann 49 » Mittwoch 11. April 2012, 15:54

Hallo Thommy

Du hattest zwar erwähnt, das keine unnötigen Kommentare zu Deinen Themen erwünscht sind, aber ich
möchte mich trotzdem dazu äußern.

Zuerst möchte ich auf das Thema Skat spielen in der VM eingehen. war sehr interessant zu lesen.
Vor allem das die ganze Sache von KA J. Streubel abgesegnet wurde.

Er war auch öfters Gast auf H-02. Denke mal das er auch leidenschaftlicher Skatspieler war, was ich aber
damals nicht bemerkt habe.

Zum Thema Haushaltstage und Urlaubsvorschriften hätte man vielleicht auf die Frauen in der Bundeswehr bzw. Bundesmarine
Bezug nehmen können. Zur Zeit sind es mehr als 17000 Frauen.

Seit dem Jahr 2000 stehen den Frauen alle militärischen Laufbahnen in der Bundeswehr offen.

Seit 2005 besteht ein Gleichstellungsgesetz, hier geht es um Vereinbarkeit Familie und Beruf, sowie flexible Arbeitszeiten.

Haben Frauen überhaupt gegenüber den Männer Vorteile beim Bund ???

Aber wie ich Dich kenne wirst Du hierzu etwas finden und ins Forum stellen.

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Re: alles, was Recht ist (war!)

[6 / 30]

Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 11. April 2012, 16:55

Bootsmann 49 hat geschrieben:
Zum Thema Haushaltstage und Urlaubsvorschriften hätte man vielleicht auf die Frauen in der Bundeswehr bzw. Bundesmarine...
Haben Frauen überhaupt gegenüber den Männer Vorteile beim Bund ???
Aber wie ich Dich kenne wirst Du hierzu etwas finden und ins Forum stellen...


Um dieses Thema nicht zu sehr aufzupuschen, würde ich schon gern die Beiträge auf die "gewesene" Zeit beschränken wollen. Daher auch der Zusatz (war!).
Um die Zukunft der Frauen bei der Marine brauchen wir uns hier im Forum eh nicht die Sorgen machen, glaube ich persönlich jedenfalls.
Da ist es meiner Meinung nach schon etwas interessanter, wie und was und auf welcher Grundlage alles so in der Vergangenheit "geregelt" war und wurde.
Und es wurde ja offensichtlich (fast) alles von Väterchen Staat und seiner Streitmacht reglementiert, angeordnet und "Gedienstvorschriftet".

Und unterhaltsamer ist es (hoffentlich) allemal, sind ja alles Dinge, die aus dem "Soldatenalltag" gegriffen wurden.
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Bootsmann 49 » Donnerstag 12. April 2012, 05:38

Moin Thommy

habe Deine Antwort verstanden und musst Dir recht geben. Es würde dann zu weit ausufern, und
außerdem sind es ja die Foren der Volksmarine und nicht die der Bundesmarine.
Also werden wir diesbezüglich noch Beiträge einbringen.



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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Donnerstag 12. April 2012, 08:08

Ich wurde vom ACH mit Landgang außer der Reihe bei Verlängerung der Landgangszeit belobigt, der Hauptfeldwebel konnte mir jedoch dafür keine Landgangskarte ausstellen. Warum nicht??
SMtrs. Jochen M, Mühldorf; 1976

"Dafür ist ein Urlaubsschein auszustellen, der auf den Standortbereich beschränkt ist".


---------------------------------------

Wie lange muß ich Leutnant sein, um OL werden zu können??
Ltn. Götz L.; Plauen; 1976

"Für die Beförderung zum nächsthöheren Dienstgrad gilt folgendes: Ltn. zum OL 2 Jahre; vom OL zum KL 3 Jahre; vom KL zum KK 4 Jahre".


--------------------------------------

Ich möchte meinen Urlaub in der CSSR verbringen und dazu durch die VR Polen fahren. Was ist dazu notwendig??
FK Lothar H.; Sassnitz, 1974

"Sie können die Grenzübergangsstellen zwischen diesen beiden Staaten benutzen, auf dem Urlaubsschein müssen jedoch die jeweiligen Urlaubsorte in beiden Ländern (DDR und CSSR) angegeben sein".

Quellen:
Redaktion der AR (Armeerundschau), Hefte 12/1974 und 8/1976
Militärverlag der DDR, Berlin
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Beitragvon Thommy206 » Freitag 13. April 2012, 20:42

Muß ich ein Jahr länger dienen, wenn ich nach der Geburt meines zweiten Kindes zu Hause bleibe??
Obermeister Martina M., Dranske

"Weibliche Armeeangehörige, die nach Ablauf des Wochenurlaubs eine Dienstbefreiung in Anspruch nehmen, verbleiben im aktiven Wehrdienst. Die Dienstzeit verlängert sich daher nicht um die Dauer der Dienstbefreiung."


------------------------


Am 04.05.1970 wurde ich eingezogen, aber schon am 21.07.1970 aus gesundheitlichen Gründen wieder entlassen. Jetzt, 1976, wurde ich erneut zum GWD einberufen. Wird meine damalige Zeit auf den Grundwehrdienst angerechnet??
Matrose Dietmar M.,

"Nein. bereits geleisteter Dienst in der NVA wird auf den GWD angerechnet, wenn er ohne Unterbrechnung mindestens 3 Monate dauerte."

Quellen:
Die Redaktion der Armeerundschau, Hefte 11 und 12/1976
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Freitag 13. April 2012, 21:25

Wehrpflichtige, die bis zum 26. Lebensjahr noch keinnen 18monatigen Grundwehrdienst abgleistet haben, können danach für 6 Monate eingezogen werden.
Warum??
Matrose Hanns R., 1974

"Nach dem aktuellen Wehrdienstgesetz kann jeder Wehrpflichtige vom 18. Lebensjahr an bis zum 31. Dezember des Jahres,
in dem er das 26. Lebensjahr vollendet, einberufen werden.
Jedoch ist es auch möglich, diese Einberufung bis zum 35. Lebensjahr durchzuführen, wenn sich der Wehrpflichtige der Ableistung des Wehrdienstes
böswillig entzogen hat oder wenn er zeitweise davon ausgeschlossen war."



-------------------------------------------


In meinem Jahresurlaubb mußte ich den Arzt des Urlaubsortes aufsuchen, kehrte jedoch pünktlich vom Urlaub zurück.
Mein Vorgesetzter will aber den Krankenschein nicht anerkennen. Warum nicht???
Maat Rainer P., Sassnitz

"Wahrscheinlich wurde nicht, wie es notwendig gewesen wäre, der Truppen- oder Vertragsarzt der nächsten Dienststelle aufgesucht bzw. benachrichtigt.
Nur in bestimmten Ausnahmefällen, wenn dies nicht möglich ist, darf ein anderer Arzt konsultiert werden. Bei einer Krankschreibung ist unverzüglich das WKK zu informieren, welches dann die Dienststelle des Urlaubers benachrichtigt. Die ärztlich bescheinigten Krankheitstage werden als ausgefallene Urlaubbstage nachgewährt."


Quellen:
Die Redaktion der Armeerundschau, Hefte 11/1976 und 8/1975
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