alles, was Recht ist (war!)

:steuermann: Hier ist der Platz für Anekdoten (Begebenheiten) aus der aktiven Zeit bei der VM, die nicht in Vergessenheit geraten sollten und auch für Besonderheiten der Standorte

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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Dienstag 17. April 2012, 20:57

Unterhaltszahlungen beim Grundwehrdienst – Teil 1

Die unterhaltsberechtigten Angehörigen von Wehrdienstleistenden erhalten Unterhaltsbeträge.
Außerdem können einmalige oder laufende Beihilfen gewährt, bestimmte Zahlungsverpflichtungen gestundet bzw. für die Dauer des Wehrdienstes
erlassen werden.
Unterhaltsberechtigt sind:
die eigene Ehefrau und die Kinder. Dazu gehören neben den leiblichen auch die adoptierten, sowie die Kinder,
die der Ehepartner in die Ehe mitgebracht hat – sofern sie vom dem derzeit in der NVA dienenden Mann bis zu seiner Einberufung überwiegend versorgt
worden sind.
Sind die Eltern oder Großeltern des Wehrpflichtigen unterhaltsbedürftig, so zählen sie ebenfalls zum Kreis der Berechtigten.
Dasselbe gilt auch für die geschiedene Ehefrau, wenn der Wehrpflichtige zum Unterhalt gerichtlich verpflichtet wurde.

Die Höhe der Unterhaltsbeiträge
:
die erwerbsunfähige Ehefrau erhält 250,00 Mark monatlich, die erwerbsfähige 100,00 Mark. Für jedes unterhaltsberechtigte Kind gibt es 45,00 Mark.
Hat die Frau ein eigenes Einkommen, wird ihr Unterhaltsbetrag um 50% des 300,00 Mark übersteigenden Nettoeinkommens gekürzt.
Beispiel: die Frau eines Obermatrosen verdient 440,00 Mark/monatl. und hat ein gemeinsames 2jähriges Kind.
Der das Nettoeinkommen von 300,00 Mark übersteigende Betrag ist also 140,00 Mark – 50% = 70,00 Mark.
Folglich erhält die Ehefrau einen Betrag von 250,00 Mark minus 70,00 Mark = 180,00 Mark plus 45,00 Mark fürs Kind = 225,00 Mark.
Unterhaltsbeträge für das Kind werden in jedem Fall voll ausgezahlt, auch wenn die Mutter nicht mit dem Wehrpflichtigen verheiratet ist.

Wer gilt als erwerbsunfähig ??
Im Sinne der Unterhaltsverordnung gilt als erwerbsunfähig, wer nicht oder nicht mehr arbeitsfähig ist.
Gleichgestellt sind Ehefrauen mit einem Kind unter 3 Jahren oder zwei oder mehr Kindern unter 8 Jahren.
Ebenso im Direktstudium stehende Ehefrauen oder solche, die noch in der Lehre stehen und Lehrlingsgeld empfangen.

Quellen:
Verordnung über die materielle Sicherstellung von Angehörigen der zum Grundwehrdienst in der NVA einberufenen Wehrpflichtigen
(Unterhaltsverordnung) vom 24.01.1962 (GBl II, Nr. 7/62) in der Fassung der 2. VO (Nr. 35/1968), der 3. VO (Nr. 38/1971) und der
4. VO (Nr. 27/1972) sowie die 2. und 3. Durchführungsbestimmung (Nr. 46/1972).
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Bootsmann 49 » Mittwoch 18. April 2012, 06:54

Moin Thommy

die Antwort dem Matrosen gegenüber, wegen der Anzugsordnung zur Eheschließung fand ich ein wenig merkwürdig.
Ist schon klar, dass er ohne Zivilerlaubnis in Uniform heiraten muss.
Ich habe auch das berste Mal 19768 in Uniform geheiratet, hat aber nicht ewig gehalten.

Aber stand der Zusatz wegen dem Smoking und dem Frack wirklich in der Rundschau ?


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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 18. April 2012, 08:23

Bootsmann 49 hat geschrieben:...die Antwort dem Matrosen gegenüber, wegen der Anzugsordnung zur Eheschließung fand ich ein wenig merkwürdig.
Ist schon klar, dass er ohne Zivilerlaubnis in Uniform heiraten muss.
Ich habe auch das berste Mal 19768 in Uniform geheiratet, hat aber nicht ewig gehalten.

Aber stand der Zusatz wegen dem Smoking und dem Frack wirklich in der Rundschau ?...


yes, sir. Armeerundschau Heft 5/1973, Seite 20.

Den rechtlichen Hintergrund für diese Aussage kann ich leider auch im Moment nicht erkennen.
mal sehen, was sich da machen lässt.
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 18. April 2012, 09:52

Unterhaltszahlungen beim Grundwehrdienst – Teil 2

Auf alle vorgenannten Unterhaltsbeiträge besteht ein Rechtsanspruch. Darüber hinaus können auch einmalige oder laufende Beihilfen
für unabwendbare Ausgaben gezahlt werden, deren Bestreitung vom Wehrsold und den Unterhaltsbeiträgen nicht möglich ist.
Dazu zählen zeitweise besonders schwierige soziale Verhältnisse wie lange Krankheiten oder Todesfälle. Mietbeihilfen für erwerbsunfähige Ehefrauen,
denen es nicht möglich ist, aus den verschiedensten Gründen arbeiten zu gehen, zählen genauso dazu wie Mietbeihilfen für alleinstehende Wehrpflichtige,
damit sie die Miete oder Pacht für den eigenen Wohnraum, Garage, Bootshaus, Grundstück oder ähnliches bezahlen können.
Ebenso ist die Zahlung einer laufenden Beihilfe als Mietanteil möglich, wenn der Soldat vor seiner Einberufung bei den Eltern oder Großeltern
ein eigenes Zimmer hatte.
Die zinslose Stundung bestehender Zahlungsverpflichtungen können Soldaten im GWD ebenfalls beantragen.
Dies gilt für Kredite gegenüber staatlichen und genossenschaftlichen Kreditinstituten, volkseigenen Betrieben sowie HO und Konsum
ebenso wie für Versicherungsbeiträge aus der freiwilligen Kfz-Versicherung, aus Sach- und Lebensversicherungen und ähnlichem, ebenfalls fällige Genossenschaftsanteile und Eigenleistungen für sozialistische Wohnungsbaugenossenschaften.
Zudem kann auf Antrag des Wehrpflichtigen seine zusätzliche Unfall- und Krankentagegeldversicherung außer Kraft oder gestundet werden,
da er für die Dauer seines Wehrdienstes bei der NVA unfallversichert ist.
Und schließlich können den als erwerbsunfähig geltenden unterhaltspflichtigen Angehörigen auch die Gebühren für Hör- und Fernsehfunk erlassen werden,
wenn dazu ein entsprechender Antrag beim zuständigen Postamt gestellt wird, aber nur, wenn die entsprechenden Zahlungsverpflichtungen bereits vor der Einberufung bestanden haben.

Quellen:
Verordnung über die materielle Sicherstellung von Angehörigen der zum Grundwehrdienst in der NVA einberufenen Wehrpflichtigen
(Unterhaltsverordnung) vom 24.01.1962 (GBl II, Nr. 7/62) in der Fassung der 2. VO (Nr. 35/1968), der 3. VO (Nr. 38/1971) und der
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Re: alles, was Recht ist (war!)

[25 / 30]

Beitragvon Thommy206 » Mittwoch 18. April 2012, 10:04

Unterhaltszahlungen beim Grundwehrdienst – Teil 3

Bei Ehen zwischen Bürgern verschiedener Staaten gilt für die Unterhaltszahlungen folgendes: ist der Mann Bürger eines anderen sozialistischen Staates
und leistet dort seinen Grundwehrdienst, so erhalten seine in der DDR wohnenden unterhaltsberechtigten Angehörigen Leistungen nach der Unterhaltsverordnung. Leistet der Mann seinen GWD in der NVA und sind seine unterhaltsberechtigten Angehörigen Bürger anderer sozialistischer Staaten, die auch dort wohnen, werden die betreffenden Unterhaltszahlungen aufgrund von Sonderregelungen gewährt.
Unterhaltsleistungen werden generell auf Antrag des Wehrpflichtigen am Wohnsitz durch das dafür zuständige Staatsorgan – Abteilung Sozialwesen gezahlt.
Die Zahlung der Unterhaltsleistungen erfolgt in der Regel in bar, auf Wunsch auch auf das Konto einer unterhaltsberechtigten Person seiner Wahl.
Die Zahlung beginnt mit dem Tag der Einberufung und endet einen halben Monat nach der Entlassung aus dem GWD.
Treten während des GWD erstmalig Ansprüche nach der Unterhaltsverordnung auf, so ist der Abteilung Sozialwesen des Rates der Stadt oder der Gemeinde
eine entsprechende Bescheinigung der zuständigen Dienststelle vorzulegen.

Quellen:
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Thommy206 » Freitag 26. Oktober 2012, 18:11

"E – Taxi" - EK-Beförderungsmittel im NBB-18 / Kdo VM

Wollte ein EK fernsehen, musste er in den Fernsehraum. Da laufen so kurz vor der Entlassung sehr gefährlich sein konnte, musste er fahren.
Auf den Ausruf "Taxi !!!" kamen drei „Glatte“ (i.d.R. frisch einberufene Obermatrosen bei den übrigen Einheiten, oder wie in meinem Fall, 3 "frische" Maate in der SC-Kompanie) mit einem auf einer Armeedecke stehenden Sessel. Der "E" setzte sich und die Glatten (zwei zogen, einer schob) fuhren ihn zum Fernsehraum.
Nach dem Fernsehabend wurden die EK's, nach entsprechendem Ruf, wieder abgeholt.
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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon molli 65 » Freitag 26. Oktober 2012, 18:28

Von der Variante lese ich eben zum ersten mal. In den Sechsigern waren die Angehörigen des sogenannten "Technischen Zuges" des VL in einer Baracke neben dem Gebäude 13 untergebracht. Der Fußboden bestand aus Dielenbrettern, die natürlich im Laufe der Jahre schon sehr "abgelatscht" und uneben waren. Dort war es damals sehr beliebt, wenn die EK's vom Landgang zurück kamen, erst einmal eine Stahlkugel(7,4kg?) den Flur über die gesamte Länge donnern zu lassen. Der Lauf der Kugel endete erst mit einem ordentlicher Kracher an der Doppelpendeltür am Ende des Flures vor den Waschräumen... :daun:
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Re: alles, was Recht ist (war!)

[28 / 30]

Beitragvon Paul-Richard » Freitag 26. Oktober 2012, 19:01

:ahoi: Diese Harmlosen Streiche habe wir nicht gemacht,besser ! Nach übungen im Gelände hatten wir noch Platz-patronen,Nach dem "Ausgang zurück " das Pulver aus der Patr.entfernt und dann die Hülse in den Riegel des schrankschloßes stecken.Spitze einer schere-hatte ja jeder -auf das Zündhütchen halten und mit dem Messergriff-Metall - Leicht antippen ! Vorhehr Tür zum Flur öffnen,Knall !!!! Erwarten und in die Koje abtauchen. Sehr Laut nach 24 Uhr.Der Wachhabende ist wenigsten Munter geworden,die anderen Kameraden schliefen ihren Rausch aus,ungestört !
Da gab es noch Streiche,Lieber nichts davon schreiben.hatten ja nur wenig Ausgang !
Grüße Paul-Richard



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Re: alles, was Recht ist (war!)

[29 / 30]

Beitragvon Bootsmann 49 » Samstag 27. Oktober 2012, 07:19

Moin Seemänner

das Ding mit dem EK Sessel kenne ich auch nicht.

Die Sache mit der Kugel war damals kurz vor Beendigung der Maatenschule in Parow aktuell.
Diese wurde auch nachts über den Verkehrsgang auf den Platten durch das ganze Kompaniegebäude bewegt
( eigentlich waren wir ja damals in dem Sinne keine EK´s ).
Einmal hatten wir auch Pech bei so einer Maßnahme so daß diese Übung mit einem Reinschiff des Verkehrsganges
mitten in der Nacht endete.
So hatten wir dann die :totlach: :totlach: auf unserer Seite.
Schönen Tag
und Grüße sendet


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Re: alles, was Recht ist (war!)

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Beitragvon Paul-Richard » Sonntag 28. Oktober 2012, 00:17

:ahoi: Hallo Hugo ,grüße Dich.Setze voraus,dass Du in den Blöcken vor der Küche Unterkunft hattes.
Wir -Navi Lehrgang hatten ja gegenüber unser Tür ein Gestell ? für unseren Russischen Karabiner mit Bajonett !
Da wäre es bei streiter reihen zum ausfall gekommen.! Wir woltten Ruhe haben,unser Teil blieb! Ruhig.
Die rechte seite auch.Meine Objekt Wache auf dem Holzturm war gegen über meiner Unterkunft sodass ich Sie
Alle sehen konnte,gingen schlafen,ich Halte Wacht.! Natürlich kam jeder mal dazu,Diese Lady am Munni-Bunker
habe ich nicht gesehen,Wenn !??? Hätte ich mich an die Wachregeln gehalten ? Ja, war ja als Tripper-hexe bekannt
müssen aber mehre gewesen sein.Ich hatte scharfgeladen,Sogar der Aufführende musst mit Parole sich Erkennen.!!!
Das war 1954 unruige zeiten !
Grüße Paul-Richard



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